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Tagsüber schlafen sie, nachts gehen sie auf die Jagd, und im Morgengrauen baumeln sie von der Decke. Für die Autobranche gelten sie als Inspiration: Fledermäuse und Flughunde. Die sagenumwobenen Tiere stehen im Fokus einer Mikroausstellung des „Science Hub“. Denn das Informationszentrum des „Luxembourg Urban Garden“ (Luga) bietet alle zwei Wochen eine neue Ausstellung rund um Natur, Wissenschaft und Gesellschaft. Zwischen Aberglaube und Wissenschaft gewährt das Hub diesen Monat Einblick in die artenreiche Welt der fliegenden Säugetiere. Anhand von Plakaten, Fotos und Illustrationen, werden bestimmte Fakten zu den Lebensräumen und -zyklen der oft missverstandenen Tiere veranschaulicht, wie auch die Mythen, die sie umgeben. Im Gegensatz zu dem Unheil, mit dem sie im Westen verbunden werden, werden die Tiere in China als Glücksboten angesehen. Hartnäckige Märchen verwirft die Ausstellung: In die Haare von Menschen, etwa, fliegen Fledermäuse nicht, auch fressen sie keine Gardinen oder tragen Nistmaterial in die Wohnungen ein – ob sie jedoch tatsächlich das Alter Ego von Vampiren sind, lässt das Science Hub offen. Obwohl vor allem die Fantasie des jüngeren Publikums angeregt wird, können auch Erwachsene etwas lernen, zum Beispiel, welche Arten es in Luxemburg gibt und wie man sie im Garten oder mit einem geöffneten Fenster zum Speicher schützen kann. Für alle Tierliebhaber*innen.

