Autoritarismus
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Georgien: Aufruhr für die akademische Freiheit

Fassade der Ilia-Universität im Zentrum von Tiflis; am unteren Bildrand zwei Studentinnen. Über dem Eingangsbereich mit vier großen Flügeltüren hängen nebeneinander die Fahnen Georgiens, der Europäischen Union und der Ukraine.

Seit der umstrittenen Parlamentswahl im Herbst 2024 protestieren in Georgien Tausende Menschen gegen die Regierung. Besonders Studierende und Wissenschaftler warnen vor neuen Gesetzen und einer Bildungsreform, die die Autonomie der Universitäten einschränken und das Land weiter von der Europäischen Union entfernen könnten.

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Italien: Risse in Melonis Macht

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni blickt seitlich auf ihren neben ihr stehenden ungarischen Amtskollegen Viktor Orbán. Im Hintergrund die Fahnen mehrerer Nationen. Das Foto wurde während einem formellen Treffen des Rats der Europäischen Union im März 2026 gemacht.

Das Herzensprojekt der rechts-rechtsextremen Regierungskoalition von Giorgia Meloni ist gescheitert. In einem Referendum haben sich die Italiener mehrheitlich gegen die umstrittene Justizreform entschieden. Diese Niederlage führte bereits zu ersten Rücktritten in der Regierung und könnte weitere Pläne für einen autoritären Staatsumbau bremsen.

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Aserbaidschan: Freischein im Tausch gegen Öl

Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew ist im westlichen Europa ein gerngesehener Geschäftspartner. Zwar ist es in seinem Land um Pressefreiheit und Menschenrechte überaus schlecht bestellt, doch Rohstoffimporte aus Aserbaidschan könnten die aus Russland teilweise ersetzen.

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Venezuela: Demokratisierung nicht vorgesehen

Kurze Zeit keimte unter venezolanischen Oppositionellen die Hoffnung auf einen Sturz des Regimes, als eine US-Spezialeinheit den Diktator Nicolás Maduro am 3. Januar entführte. Doch statt Demokratisierung zeichnet sich ein Kuhhandel zwischen den USA und der autoritären Führung Venezuelas ab.