Nora Wagener: Alle meine Freunde

Der Roman zur „Päischtcroisière“ der Servais-Preis-Autorin ist sicherlich Zeugnis eines intellektuellen Wagnisses – bestätigt aber schlussendlich die Vorurteile gegenüber dem alljährlichen Besäufnis im Mittelmeer.

(©binsfeld.lu)

Die Ironie des Schicksals will, dass der „Päischtcroisière“-Roman gerade in dem Jahr erscheint in dem sich Tausende Luxemburger*innen nicht auf ein Kreuzfahrtschiff zwängen um sich dann ungezwungen eine Woche lang der Völlerei, dem Alkoholismus und dem schlechten Geschmack zu ergeben. Ob Wageners Roman aber ein Trostpflaster für diejenigen ist, die sich ehrlich auf ihre Kreuzfahrt gefreut hatten sei dahingestellt.

Denn das Buch ist schwer zu fassen. Keine wirklich bösartige Satire (auch wenn die besuchten Inseln in bester „Feierkrop“-Manier nach Meeresfrüchten benannt sind), obwohl dies durchaus möglich gewesen wäre, aber auch keine wirklich tiefgründigen Porträts welche die Protagonist*innen in all ihren Paradoxen auffangen würden – wofür die Autorin mit ihrer verspielten, tiefgründigen Schreiblust ja eigentlich bekannt ist.

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Table ronde ce mardi : Kulturschutt ?

Sous le titre « Kulturschutt? », le Casino Luxembourg organise, en collaboration avec l’Administration des bâtiments publics, ce mardi une table ronde autour du patrimoine architectural luxembourgeois.

Le panel de discussion comprend des actrices et acteurs concerné-e-s issus des secteurs aussi bien privé et public, ainsi que des institutions culturelles, éducatives et de la recherche. Les associations actives dans le domaine de la protection du patrimoine manquent au tableau, mais auront, selon nos informations, la possibilité de prendre part au débat qui sera modéré par Roland Herrmann, professeur-architecte au lycée Josy Barthel de Mamer et professeur détaché au Casino Luxembourg. Le panel discutera des questions liées à la gestion et à la classification du patrimoine, aux enjeux de la protection du patrimoine dans le cadre de rénovations ainsi qu’au rôle des structures historiques dans le contexte urbain contemporain sans cesse en évolution. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #113 – Liewensmëttelverschwendung zu Lëtzebuerg

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Iwwer 70.000 Tonne Liewensmëttel ginn all Joer zu Lëtzebuerg ewech gehäit. De meeschten Dreck kennt vun den private Stéit, mä den Undeel un nach iessbare Liewensmëttel, deen an der Gastronomie an am Commerce verkaaft gëtt, ass enorm grouss. Wat fir Mëttelen an privat Initiative ginn et, fir géint dës Verschwendung virzegoen? Kann d‘Regierung mat hirer Null Offall-Strategie eppes dogéint maachen oder kréie mir do dach erëm just Rezepter fir den Stronk vum Brokkoli?

De Joël Adami huet dës Woch an der woxx een Artikel iwwert déi Froe gestallt an diskutéiert se am Podcast mam Isabel Spigarelli

 

Gegen Fage, für Veränderung!

Der Mouvement écologique zieht seine Lehren aus der Debatte um die Ansiedlung einer Joghurtfabrik.

Kein „Endlich!“, kein triumphierendes „Wir hatten es euch ja gesagt“ steht in der Stellungnahme des Mouvement écologique zum Rückzug der Firma Fage. Nicht einmal Erleichterung kommt zum Ausdruck, wie in der Reaktion von Umweltministerin Carole Dieschbourg (online-woxx: Fage geht, was bleibt?). Nein, der Blick der Umwelt-NGO geht nach vorn, wie schon im Titel der Stellungnahme angekündigt: „Schluss mit einer Vogelstraußpolitik – ja zum Angehen auch von strittigen Fragen und Mut zur reellen Politikgestaltung“.

Die Umweltgesetzgebung ist es, die der Mouvement als erstes neugestaltet haben will. Die Diskussion über die Ansiedlung der Fage-Joghurtfabrik habe sich hochgeschaukelt weil, so die in der Stellungnahme vertretene These, die Bedingungen für eine Betriebsgenehmigung nicht an den Prinzipien der Nachhaltigkeit orientiert sind. mehr lesen / lire plus

„Minister Meisch soll endlich Tacheles reden“

Anlässlich einer Pressekonferenz der SNE-CGFP zur Rentrée standen neben Hygienemaßnahmen und Lehrer*innenausbildung auch die mangelhafte Kommunikation des Bildungsministeriums im Fokus.

Am heutigen Freitag äußerte die Lehrer*innengewerkschaft SNE-CGFP scharfe Kritik an Claude Meischs (DP) jüngsten Entscheidungen. Stellvertretend sprach Präsident Patrick Remakel von chaotischen Abläufen, unzureichender Zusammenarbeit und einem Mangel an präzisen und verbindlichen Aussagen. Für die Regelung, nach welcher Lehrkräfte in Quarantäne dennoch unterrichten müssen, hat der SNE kein Verständnis. „Eine Person ist entweder vollständig in Quarantäne oder aber gar nicht. Alles andere ist für uns ein No-Go“, so Remakel.

Darüber hinaus seien sämtliche Forderungen des SNE – regelmäßige Gratistests für die gesamte Schulpopulation, Raumluftreiniger, CO2-Ampeln und Fiebermessapparate in den Klassensälen – beim Bildungsministerium auf  wenig Gegenliebe gestoßen.„Ass mehr lesen / lire plus

Im Casino wird alles gut

Junge Künstler*innen zu Geschirr, häuslicher Gewalt und Zeit – das Casino Luxembourg Forum d’art contemporain gibt einen Vorgeschmack auf das Projekt Casino Display und verspricht „Andrà tutto bene.“

Mahé Cabel lässt Geschirr aus Wachs schmelzen. Copyright: Jessica Theis

Alles wird gut: Das versprachen Menschen nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie weltweit, in verschiedensten Sprachen auf ihren Fensterscheiben und malten einen Regenbogen unter den Slogan – ein Zeichen kollektiver Hoffnung. Das Casino Luxembourg Forum d’art contemporain greift die Botschaft auf und benennt seine temporäre Ausstellung „Andrà tutto bene“ danach. Vier junge Künstler*innen aus der Großregion, vorwiegend weiblich und unter dreißig, stellen Installationen und Performances vor. mehr lesen / lire plus

Ein Label für Lebensmittel aus Luxemburg

Ende letzter Woche hat Landwirtschaftsminister Romain Schneider seinen neuen Gesetzesentwurf zur Lebensmittelkennzeichnung vorgestellt. Ziel ist die Förderung regionaler Qualitätsprodukte und die Schaffung von mehr Transparenz für Verbraucher*innen. Ob das geplante Projekt seinen hoch gesteckten Ambitionen gerecht werden kann, ist fraglich.

Vergangene Woche hat Agrarminister Romain Schneider (LSAP) sein neues Konzept für ein Label auf luxemburgischen Lebensmitteln präsentiert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie sei es Verbraucher*innen immer wichtiger regionale und qualitativ hochwertige Produkte zu kaufen. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden sollen unterschiedliche Faktoren in die Analyse mit einfließen. Als Grundlage für das Label sind zunächst einmal gewisse Basiskriterien zu erfüllen, die von einer unabhängigen Institution kontrolliert werden sollen. mehr lesen / lire plus

“That’s the job, to begin again and again and not lose heart”

Poet Pierre Joris is a member of the movement “Writers Against Trump”. Authors worldwide fight against the re-election of US president Donald Trump. Here’s Joris on rhetoric, a sleepless night and courage.

Poet Pierre Joris fights against the re-election of US president Donald Trump. Copyright: Nicole Peyrafitte

woxx:Writers against Trump” is a movement of authors who fight together against the re-election of US president Donald Trump. Pierre Joris, you were born in Luxembourg and currently live in New York. Why did you sign the manifesto?

Pierre Joris: I left Luxembourg at 19 to study in Paris. mehr lesen / lire plus

Mr. President (1): Eine Demokratie mit Geschichte

Im Vorfeld der US-Wahlen befassen wir uns mit den politischen Entwicklungen der vergangenen 40 Jahre. Teil 1 der Serie gibt Einblicke in das amerikanische politische System.

Unter dem skeptischen Blick Abraham Lincolns: Donald Trump beim Salute to America am 4. Juli 2019. (Official White House Photo by Randy Florendo; PD)

Das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen vom 8. November 2016 war ein Alptraum. Es wird viel darüber spekuliert, ob sich das Gleiche am 3. November dieses Jahres wiederholen wird – der erste Alptraum war es jedenfalls nicht, im Gegenteil. Die Wahl George W. Bushs im Jahr 2000 kam zwar nicht so unerwartet wie die von Donald Trump, fiel aber ähnlich knapp aus und erwischte viele fortschrittliche Amerikaner*innen auf dem falschen Fuß. mehr lesen / lire plus

Mr. President (2): Die erste rechte Welle

Vor 40 Jahren wurde ein strammer Rechter zum US-Präsidenten gewählt. Es folgten 12 Jahre republikanische Dominanz mit Höhen und Tiefen.

Ronald Reagan, 1981. (PD)

Am 20. Januar 2021 wird normalerweise der älteste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten feierlich seinen Amtseid ablegen. Ganz gleich, wer von den beiden Kandidaten die Wahlen am kommenden 3. November gewinnt, er wird den Altersrekord toppen – aufgestellt von Donald Trump Anfang 2017. Diesmal wäre Joe Biden mit 78 oder Trump mit 74 der älteste Präsident bei Amtsantritt. Zuvor lag der Rekord bei 69 Jahren – aufgestellt 1985 von Ronald Reagan.

Ist Trump ein zweiter Reagan? mehr lesen / lire plus

Manif droit au logement : enfin ça bouge !

Voilà des années que les prix du logement explosent, que les promesses se répètent sans qu’il ne se passe grand-chose. Maintenant, la soupape a lâché et une coalition d’associations, de partis et de syndicats va descendre dans la rue pour la première fois à ce propos.

L’usage discriminatoire et illégal du PAG contre les colocations à Esch-sur-Alzette aura donc été la goutte qui a fait déborder le vase. C’est pourquoi la manif aura lieu dans la métropole du fer, place Norbert Metz, devant la justice de paix avec vue imprenable sur la mairie à partir de 11 heures ce samedi 26 septembre.

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Musik-Filme von Tuys: Papaya mit Ketchup

Fünf Videos, fünf Songs: Mit der Serie „A Curtain Call For Dreamers“ verbindet die Band Tuys Film und Musik zum audiovisuellen Werk über Träume, Realität und Identität. Tun Biever und Yann Gengler sprechen mit der woxx über Freiheit, Surrealismus und Kunst in Schichten.

Copyright: Noah Fohl

Woxx: „A Curtain Call For Dreamers“ ist eine Musik-Serie in fünf Episoden. Am Freitag, dem 25. September 2020, veröffentlicht ihr mit „Saturday Night“ die letzte Folge. Welche Bedeutung haben das Serielle und die Kontinuität in Eurer Arbeit?

Tun Biever: Kontinuität und Harmonie zwischen Songs, Videos, Bildern sind uns immer wichtig. Wir sind Fans vom roten Faden, der sich durch Werke zieht. mehr lesen / lire plus

Covid et culture : pas trop salée la facture

La députée verte Stéphanie Empain a voulu savoir de sa ministre de la Culture Sam Tanson combien son ministère avait dépensé en aides spéciales aux intermittent-e-s du spectacle et aux artistes professionnels.

Jean-Louis David: Bélisaire demandant l’aumône (©Wikimedia_Jamain)

La première branche de l’économie carrément avalée par la pandémie a été la culture, et avec elle l’événementiel. Celles et ceux surtout qui, déjà avant la crise, vivotaient dans une précarité choisie et animée par la passion de leur art se sont retrouvé-e-s au mauvais bout de la chaîne alimentaire économique. C’est pourquoi le ministère a vite réagi pour leur accorder un pécule afin de surmonter les mois difficiles où les intermittent-e-s et les artistes ne pouvaient pas exercer leurs métiers.

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Bananensektor stark belastet

Fallende Verkaufspreise, steigende Produktions- und Lebenskosten: Die Covid-19-Krise hat die von Ausbeutung geprägte Bananenindustrie in eine noch tiefere Krise gestürzt.

© Fairtrade.lu

Dass die Bananenproduktion sich in einer Krise befindet ist bekannt. Schuld daran sind unter anderem Menschenrechtsbeschneidungen: Plantagenarbeiter*innen müssen oftmals zu kargen Tageslöhnen, ohne Vertrag, ohne gewerkschaftliche Vertretung und ohne Sozialversicherung arbeiten. Die Branche leidet aber auch unter anderen Aspekten. Neben dem Klimawandel macht auch die Pilzkrankheit Tropical Race 4 ihr zu schaffen: Ist ein Bananenbaum damit infiziert, stirbt er ab und der befallene Boden ist für den Anbau anschließend unbrauchbar. Der Pilz greift die Sorte Cavendish an, also ausgerechnet jene, die 95 Prozent des globalen Bananenhandels ausmacht. mehr lesen / lire plus

Fage geht, was bleibt?

Die riesige Joghurtfabrik wird nicht gebaut. Kontext und erste Reaktionen.

Der Topf bleibt leer. (Wikimedia; François Goglins; CC BY-SA 3.0)

Bei den einen Freudengeheul, bei den anderen Klagegesang – selten hat eine betriebswirtschaftliche Ankündigung so heftige und kontrastreiche Reaktionen hervorgerufen wie die der Firma Fage, ihren Antrag zum Bau einer Joghurtfabrik zurückzuziehen. Am vergangenen Freitag hatte Fage dies entschieden und dem Wirtschaftsministerium mitgeteilt, das noch versuchte, sie umzustimmen. Am Dienstag informierte RTL über das endgültige Scheitern des Projekts – eine Information, die vom Wirtschaftsministerium bestätigt wurde.

Das Projekt war umstritten seit es der damalige Wirtschaftsminister 2016 vorgelegt hatte, Hauptkritikpunkt war der hohe Wasserverbrauch (woxx 1598: Blick über den Becherrand). mehr lesen / lire plus

Diskussionsrunde zur Klimakrise in Luxemburg

Die Umwelt-NGO Odyssea lädt am Donnerstagabend zu einer virtuellen Diskussionsrunde über die Rolle Luxemburgs in der Klimakrise.

Welche Rolle spielt Luxemburg bei der Klimakrise? Angesichts der winzigen Größe des Landes dürften sich die Emissionen doch in Grenzen halten, oder? Wer so überlegt, irrt: Westliche Länder haben durch ihren Konsum nicht nur enorme indirekte Emissionen, sondern auch eine hohe historische Verantwortung. Für Luxemburg ist die, im Verhältnis zur Einwohner*innenzahl, besonders groß.

Diese Fragen will die luxemburgische Meeresschutzorganisation Odyssea mit vier Gäst*innen besprechen. Dorothée Herr von der International Union for Conservation of Nature, Djuna Bernard von Déi Gréng, Elisha Winckel von Youth and Environment Europe und Guy Colling aus dem Naturmusée stellen in der virtuellen Runde kurz ihre Sicht auf das Thema dar, diskutieren danach miteinander und beantworten abschließend Publikumsfragen. mehr lesen / lire plus

Une cheffe pour faire évoluer l’OCL

L’Orchestre de chambre du Luxembourg annonce la nomination de Corinna Niemeyer au poste de directrice artistique et musicale.

Photo : Simon Pauly

Il faut croire que le concert de février dernier, que Corinna Niemeyer évoque sur son site, a provoqué un coup de foudre mutuel. Quelques mois après, l’orchestre annonce donc que la cheffe allemande sera sa prochaine directrice artistique et musicale. Un poste nécessaire entre autres pour « porter l’orchestre au plus haut niveau musical », selon le communiqué de presse. Et l’on veut bien le croire, après l’épisode de l’éphémère direction artistique de Jean Muller, couplée à la direction musicale rapidement avortée de Florian Krumpöck, qui ont probablement laissé des traces et rendu le conseil d’administration précautionneux. mehr lesen / lire plus

„Last Summer Ride“: Fahrraddemo Vélorution in Esch

Zum vierten Mal in den letzten Jahren startet am kommenden Samstag eine Fahrraddemo in Esch. Nach der „Last Summer Ride“ stehen Konzerte in der Kufa auf dem Programm.

Foto: CELL

Fahrraddemos wie die Critical Mass oder Vélorution wollen ein Zeichen dafür setzen, dass auch schwächere Verkehrsteilnehmer*innen ein Recht auf Straße haben. In Luxemburg fehlt die nötige Infrastruktur für den Radverkehr vielerorts komplett, sodass eine Raddemo auch die Möglichkeit ist, eine Stadt einmal komplett anders zu erleben und zu entdecken – vor allem ohne die Angst im Nacken, zwischen zwei SUVs zerquetscht zu werden.

Am Samstag, dem 26. September 2020, findet in Esch die vierte Ausgabe der Vélorution statt. mehr lesen / lire plus

Spezielle Fahrradampeln: Konfliktarm ist nicht konfliktfrei

Vor zwei Jahren wurden spezielle, orange blinkende Verkehrsampeln für Fahrräder gesetzlich eingeführt. Am Dienstag hat endlich die Stadt Luxemburg als erste Gemeinde in Luxemburg solche Ampeln in Betrieb genommen.

An fünf verschiedenen Stellen der Hauptstadt wird dem Radverkehr ab sofort die Möglichkeit gegeben die Fahrt fortzusetzen, auch dann, wenn die Ampeln für den motorisierten Verkehr noch auf Rot geschaltet sind: avenue du X Septembre / boulevard de Verdun; boulevard F.D. Roosevelt / rue Philippe II; avenue Marie-Thérèse / boulevard F.D. Roosevelt (rue de l’ancien Athénée), avenue Monterey, boulevard Grande-Duchesse Charlotte. Eine weitere Ampel soll Anfang 2021 an der Ecke rue de Bonnevoie /rue du Laboratoire folgen. mehr lesen / lire plus

EU-Migrationspakt: Im Panikraum

Ein neuer Pakt soll den migrationspolitischen Dauerstreit zwischen den EU-Mitgliedsstaaten beenden. Morgen wird der Entwurf in Brüssel vorgestellt.

Stecken als Resultat des EU-Türkei-Deals auf Lesbos fest: Flüchtlinge im neu aufgebauten Lager Moria. (Foto: Mora White Helmets)

Als Haus mit drei Stockwerken solle man sich die EU vorstellen. So hat Margaritis Schinas den Entwurf für einen neuen EU-Migrationspakt zu veranschaulichen versucht, der morgen in Brüssel vorgestellt wird. „Der erste Stock verfügt über einen großen Außenbereich, eingerahmt durch Abkommen mit verschiedenen Herkunfts- und Transitländern, um die Menschen für ein besseres Leben in ihren Ländern zu halten“, sagte der Vizepräsident der EU-Kommission Mitte September vor Journalist*innen. mehr lesen / lire plus