Klimakatastrophen: Je näher, desto beeindruckender

Dass uns die Ereignisse in der Ferne wenig beeindrucken, die vor der eigenen Haustür dagegen sehr, thematisiert ein Artikel auf Reporterre. Beim Klimawandel, einem globalen Problem mit einer globalen Lösung, ist diese Voreingenommenheit besonders unsinnig.

Port-au-Prince nach dem Erdbeben von 2010. Pétion-Ville ist ein Vorort der haitianischen Hauptstadt, in dem am 7. Juli der Präsident Jovenel Moïse erschossen wurde.
(US Navy; Candice Villarreal; PD)

„Warum machen uns manche Katastrophen betroffener als andere?“, das ist die Frage, die Alexandre-Reza Kokabi in einem Beitrag der alternativen französischen Online-Zeitung Reporterre aufwirft. Ein extremes Wetterereignis wie die jüngsten Hochwasser in Deutschland und Belgien, mit über 200 Toten, hat in unseren Ländern große Aufmerksamkeit bekommen. mehr lesen / lire plus

Kunstworkshop zu sexualisierter Gewalt: #youtoo

Das Casino Luxemburg lädt am 28. August zum Workshop „#youtoo: Be the change“ mit der Künstlerin Krystyna Dul ein. Es geht um Kunst, sexualisierte Gewalt und Missbrauch.

Neben #metoo werden mittlerweile auch Hashtags wie #itwasme, #Ihave und #guilty verwendet. (© Pixabay)

In dem Workshop „#youtoo: Be the change“ führt die Künstlerin und Fotografin Krystyna Dul Erwachsene und Jugendliche ab 16 an die Themen sexualisierte Gewalt und Missbrauch heran, um mit ihnen kreative Wege der Aufarbeitung zu finden. Die Teilnehmer*innen setzen die gesammelten Ideen gemeinsam mit der Künstlerin um und erarbeiten Kunstwerke.

Dul beschäftigt sich seit Beginn der #metoo-Bewegung mit dem Thema. mehr lesen / lire plus

Mit den Wespen leben

Am Grillabend sind sie wohl die nervigsten Gäste: Wespen. Die Umweltschutzorganisation Natur & Ëmwelt ruft zum „harmonischen Zusammenleben“ mit den Insekten auf.

Nur keine Panik – das ist der wichtigste Ratschlag, wenn Wespen auf Besuch kommen. (Illustration: Natur & Ëmwelt)

Am Ende des Sommers tauchen sie an Grillabenden und Mittagstischen im Freien auf: Wespen. Die schwarz-gelb gestreiften Insekten sind nicht sonderlich beliebt und gelten als „aggressiver“ als beispielsweise Honigbienen. Da Wespen jedoch eine wichtige Funktion im Ökosystem einnehmen, einerseits als Bestäuber und andererseits als Vernichter von „Schädlingen“, ist es nicht anzuraten, sie zu töten. Die Umwelt-NGO Natur & Ëmwelt ruft deswegen dazu auf, es mit einem harmonischen Miteinander zu versuchen. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #7 Streaming vs Kino

Maacht Iech et gemittlech, mir hunn eng nei Episode vum Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ fir Iech – a wa mir schonn um Canapé setzen, da schwätze mir och mol iwwert Netflix a Co. D’Tessie Jakobs an d’Isabel Spigarelli vu der woxx denken haart iwwert Streaming, Kino a Fernsee no: Wiem seng läscht Stonn huet geschloen? An ass alles Schrott, wat net am Kino leeft?

COPYRIGHT: Isabel Spigarelli/woxx

Streaming-Déngschter fir Filmer a Serien si aus dem Alldag vu ville Mënschen net ewech ze denken. Huet de Kino dofir ausgedéngt? D’Tessie Jakobs a d’Isabel Spigarelli vu der woxx mengen net – a si erkläre wisou. mehr lesen / lire plus

Carbon Capture and Storage: Nicht in Luxemburg!

Die experimentelle und höchst umstrittene Technologie, mit der CO2 im Erdboden gespeichert werden soll, ist in Luxemburg verboten. Das soll auch künftig so bleiben.

Eine Carbon Capture and Storage-Anlage in Kanada. (Foto: Martin Ramsey)

„Carbon Capture and Storage“ (CCS) nennt sich die experimentelle Technologie, die oft als Wunderlösung im Kampf gegen die Klimakrise gepriesen wird. Dabei wird CO2, das bei industriellen Prozessen oder der Energieerzeugung entsteht, in unterirdischen Lagerstätten, oft alte Bergwerke oder Ölfelder, gespeichert. Die Technologie stammt aus der Erdölindustrie, wo das CO2 anfangs vor allem dazu genutzt wurde, das letzte bisschen Erdöl aus einem Lager herauszudrücken. mehr lesen / lire plus

„Real Life“

Brandon Taylors Debütroman „Real Life“ wurde nach seiner Veröffentlichung 2020 von den Literaturkritiker*innen gefeiert. 2021 erschien die deutsche Übersetzung im Piper Verlag. Über die einseitige Darstellung der Frauenfiguren diskutieren die wenigsten Expert*innen.

Copyright: Piper Verlag

Wer über ein Doktorat nachdenkt, sollte Brandon Taylors „Real Life“ lieber nicht in die Hand nehmen: Wallace und seine Freund*innen, bis auf eine Ausnahme alles Promotionsstudent*innen, hassen ihr Leben. Nicht alle geben es offen zu, doch ist ihre Frustration über das Leben unter der Käseglocke der Universität spürbar. Wallace ist jedoch der einzige, der laut über einen Studienabbruch nachdenkt. Das hat nicht nur mit einem boykottierten Laborprojekt und Versagensängsten zu tun, sondern auch mit einem andauernden Gefühl des Ausgeschlossenseins. mehr lesen / lire plus

Agroforstwirtschaft in Luxemburg

Waldbau mit Landwirtschaft zu verknüpfen, kann viele Vorteile haben – für die Lebensmittelproduktion und die Umwelt. In Luxemburg steckt diese Bewirtschaftungsform jedoch noch in den Kinderschuhen.

Streuobstwiesen sind eine tradtionelle Art der Agroforstwirtschaft in Luxemburg. (Foto: CC-BY-SA Jwh)

Landwirtschaft unter Bäumen betreiben, das klingt erst einmal kontraproduktiv, immerhin benötigen viele Pflanzen Sonnenlicht, um wachsen zu können. Allerdings versucht die Agroforstwirtschaft, beides miteinander zu kombinieren: Forstwirtschaft, und Ackerbau oder Viehzucht. Die Bäume stehen dabei jedoch meist nicht so dicht, wie wir es von „normalen“ Wäldern gewohnt sind. Dafür wachsen unter ihnen Weiden, Getreide oder gar Gemüse.

Dadurch lassen sich vor allem Dürreperioden besser überstehen und auch die Versorgung mit Nährstoffen ist durch den Waldboden besser gewährleistet als auf einem herkömmlichen Feld. mehr lesen / lire plus

Wenige Daten zu Antisemitismus in Luxemburg

Die CSV-Abgeordneten Laurent Mosar und Marc Spautz befragten die Regierung zu Antisemitismus in Luxemburg. Die Antworten offenbaren Datenlücken, Pläne und einen alarmierenden Blick auf die Nachbarländer.

COPYRIGHT: Brett Sayles/Pexels

Die CSV-Abgeordneten Laurent Mosar und Marc Spautz sprechen in einer rezenten parlamentarischen Anfrage Antisemitismus in Luxemburg an. Die Politiker verweisen auf Aussagen von Bernard Gottlieb der „Recherche et information sur l’antisémitisme au Luxembourg“ (RIAL). Gottlieb gab im Juni im Interview mit dem Radiosender RTL Lëtzebuerg bekannt, der Antisemitismus gegen Israel und gegen jüdische Menschen im Allgemeinen habe in den letzten Monaten in Luxemburg zugenommen. Mosar und Spautz wollen von der Regierung wissen, ob sie diesen Trend bestätigen kann und wie sie ihm gegebenenfalls entgegenwirken will. mehr lesen / lire plus

A-Bombe: No first use, nein, non!

Am 76. Jahrestag des Atombombenabwurfs von Nagasaki wird auch in Luxemburg für den „No First Use“-Appell geworben, als erster Schritt zu einer atomwaffenfreien Welt.

Pour le 76e anniversaire du bombardement nucléaire de Nagasaki, au Luxembourg aussi on appelle à signer la pétition « No First Use », un premier pas vers un monde sans armes atomiques. Version française de l’appel à la fin de l’article.

Die Friddens- a Solidaritéitsplattform Lëtzebuerg (FSPL) hat heute ihre Unterstützung einer internationale Petition bekanntgegeben, die alle Atommächte auffordert, sich zu einer „No first use“-Politik zu verpflichten. Die Petition wurde von dem Netzwerk „Unfold Zero“ lanciert, das durch diese und andere Initiativen auf UN-Ebene die nukleare Abrüstung voranbringen will. mehr lesen / lire plus

Was es mit den mysteriösen Samensendungen auf sich hatte

Im September 2020 warnte das Landwirtschaftsministerium vor Päckchen, die unverlangt in Postkästen in Luxemburg auftauchten. Der Inhalt: Pflanzensamen unbekannter Herkunft. Was steckte hinter diesen mysteriösen Sendungen?

„Dieses nicht zugelassene Saatgut enthält in der Regel Samen mehrerer Pflanzenarten sowie andere Pflanzenreste. Es können auch Insekten, Larven und Pilzstrukturen oder Erde enthalten sein. Dieses Saatgut stellt eine Gefahr für die örtliche Fauna und Flora dar und sollte unter keinen Umständen ausgesät werden.“ Mit diesen Worten warnte der „Service de la protection des végétaux“ der Ackerbauverwaltung (Asta) des Landwirtschaftsministeriums im September 2020 die Einwohner*innen Luxemburgs. Im Großherzogtum, aber auch in der gesamten EU und in den USA waren mysteriöse Pakete aufgetaucht. mehr lesen / lire plus

Weltklimarat-Bericht: Letzte Warnung

Der Klimawandel ist bald unaufhaltbar, warnt ein heute veröffentlichter Bericht des IPCC. Wir fassen die Reaktionen des Climate Action Network zusammen.

„Viel zu lange haben die Regierenden ihre kurzfristigen politischen Interessen und die Profitgier der Unternehmen über die Bedürfnisse ihrer Bevölkerung gestellt“, hält Rachel Cleetus von der „Union of Concerned Scientists“ (Vereinigung besorgter Wissenschaftler, USA) fest. Ihre Kritik ist eine der Stellungnahmen zum heute veröffentlichten Bericht des Weltklimarats (IPCC), die vom Climate Action Network (CAN) zusammengetragen wurden. Es handelt sich um das Endergebnis der Arbeitsgruppe 1, die sich auf die physikalischen Grundlagen der Erderwärmung konzentriert, und zum sechsten Mal seit 1990 eine umfassende Einschätzung abgibt. mehr lesen / lire plus

Gaume à l’âme

Enfin ! Tout près de la frontière entre les deux Luxembourg, le festival de jazz de Rossignol a été l’occasion de savourer à nouveau de la musique live.

Du jazz plein d’énergie : le Rémy Labbé Quintet. (Photo : Jean Koob)

Après un programme ultraréduit l’année dernière pour cause de covid, le « Gaume Jazz Festival » a proposé le weekend dernier un des premiers grands rendez-vous musicaux de cet été dans la région, comme quoi la Gaume met du baume à l’âme de ceux et celles en manque de musique jazz live – et aussi des artistes, dont bon nombre ont souligné leur joie de pouvoir jouer à nouveau devant un public réel. mehr lesen / lire plus

Atomwaffen, Armes nucléaires? Überflüssig, superflues!

Ein Appell von Friedens-NGOs der Großregion zu den Jahrestagen von Hiroshima und Nagasaki.

L’appel grand-régional contre les armes nucléaires est disponible en français sur la page Facebook de QuattroPax.

„Wir ehren die Überlebenden, (…) indem wir uns verpflichten, uns als QuattroPax ihrem Kampf für das Verbot und die Abschaffung von Atomwaffen anzuschließen“, heißt es in einem Appell des NGO-Netzwerks der Großregion QuattroPax. Die Überlebenden, das sind die Hibakusha, die den Schrecken der Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki vor 76 Jahren miterlebt haben. „Die Welt braucht keine Atomwaffen“, hält QuattroPax bei Gelegenheit der beiden Jahrestage fest und verweist auf den UN-Atomwaffenverbotsvertrag, nach dem diese Waffen völkerrechtlich nicht zulässig sind. mehr lesen / lire plus

Dritte Impfung oder Dritt-Welt-Impfung?

WHO und Vereinte Nationen stehen der Idee von Auffrischungsimpfungen kritisch gegenüber. Sie prangern die enormen Unterschiede der Covid-Impfquoten zwischen globalem Süden und Norden an.

(Pixabay; Alexandra Koch)

„Ich verstehe, dass alle Regierungen ihre Bevölkerungen vor der Delta-Variante schützen wollen“, sagte am vergangenen Mittwoch Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO). „Aber wir können nicht akzeptieren, dass Länder, die bereits den größten Anteil der verfügbaren Impfstoffe verbraucht haben, noch mehr davon verbrauchen, während die weltweit am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen ohne Schutz verbleiben“, hieß es weiter auf der wöchentlichen WHO-Pressekonferenz.

Stein des Anstoßes sind die Überlegungen in den Ländern des globalen Nordens, Auffrischungsimpfungen einzuleiten, was bei den meisten Impfstoffen einer „dritten Dosis“ entspricht. mehr lesen / lire plus

Drittimpfung – es lohnt sich!

Alles, was die Luxemburger Bevölkerung auch nur ein bisschen vor den neuen Covid-Varianten schützen kann, sollte getan werden. Oder vielleicht doch nicht?

(Pixabay; Arek Socha)

Trotz großspuriger Erklärungen gibt der Westen derzeit keine gute Figur ab, wenn es gilt, im Rahmen der Covidkrise die Werte der UN-Menschenrechtserklärung konkret umzusetzen. Statt im Namen der Gleichheit alles zu tun, damit im globalen Süden ähnliche Impfquoten erreicht werden wie im Norden, erwägen viele Länder, ihre Bevölkerung „vorsichtshalber“ ein drittes Mal zu impfen. Kein Wunder, dass die Vereinten Nationen (UN) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) diese egoistische Vorgehensweise ablehnen (online-woxx: Dritte Impfung oder Dritt-Welt-Impfung?).

Kein Wunder auch, dass China daraus diplomatischen Nutzen ziehen kann. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #154 – De Konflikt ronderëm den Ernährungsrot

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Den Ernährungsrot sollt een Instrument sinn, datt et erlaabt, datt déi vill verschidden Acteuren aus dem Ernährungs- an Agrarsecteur sech un een Dësch setzen an zesumme Léisunge sichen. Dobäi sollten och Bierger*innen mat agebonne sinn. D’ONG Cell schléit allerdéngs Alarm: Vun hirer ursprénglecher Iddi wier beim Virschlag vum Landwirtschaftsministère net méi vill iwwreg bliwwen. Dat huet laut woxx-Recherchen zu Spannungen an der Koalitioun gefouert. Am Podcast schwätzt dës Woch de Joël Adami mam Tessie Jakobs iwwert Hannergrënn.

De Podcast abonnéieren: mat Apple Podcasts (iTunes) / op Spotify / mat Android / per RSS. mehr lesen / lire plus

Kunstschaffende Hochwasseropfer erhalten Hilfsmittel

Ab heute können sich Künstler*innen um die „Bourse d’encouragement pour artistes sinistré(e)s suite aux inondations“ der Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte und des Fonds culturel national bewerben. Das eine oder andere Detail ist aber noch unklar.

COPYRIGHT: Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte

Die „Bourse d’encouragement pour artistes sinistré(e)s suite aux inondations” der Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte (Oeuvre) und des Fonds culturel national (Focuna) soll Kunstschaffenden zugute kommen, die in Luxemburg leben, und deren Arbeit oder Atelier durch das Hochwasser Mitte Juli beschädigt wurde. Bei Bewilligung der Anfrage erhalten sie bis zu 25.000 Euro zur Restaurierung und Reparatur von Kunstwerken, zum Ersatz von kaputtem Arbeitsmaterial oder zur Sanierung ihres Arbeitsorts. mehr lesen / lire plus

Droit de réponse: Voreilig formulierte Vorurteile

In seinem Artikel vom 30. April 2021 thematisiert woxx-Journalist Luc Caregari die Legitimierung von Verschwörungstheoretikern durch die Ernennung von Frau Wickler an den Posten der Verwaltungsratspräsidentin von Cargolux.

Hierbei erhebt der Journalist eine ganze Reihe an Vorwürfen gegen Expressis-Verbis (EV) welche, unserer Meinung nach, aus einer mangelhaften Analyse unserer Artikel stammen.

So schreibt Herr Caregari: „die Internet-Seite […] bietet dem von der Pandemie verwirrten Schwurbler*innenherz alles, was es begehrt: Mainstream-Medien-Bashing, Statistik-Fantasien und auch impfskeptische Zeigenoss*innen – bis hin zu Antivaxxer*innen – haben hier eine tolle, real-alternative Spielwiese.“

Dabei kann man beim lesen unserer Publikationen schnell feststellen, dass Expressis-Verbis sich in keine dieser Kategorien einordnen lässt. mehr lesen / lire plus

Europäische Investitionsbank: Bürger*innenbefragung zur Finanzierung von Transportinfrastruktur

Der Transportsektor ist das Sorgenkind der Klimapolitik, denn in diesem Bereich steigen die Treibhausgasemissionen stetig. Die Europäische Investitionsbank will künftig mehr in nachhaltige Transportinfrastruktur investieren und erfragt deswegen die Meinung von EU-Bürger*innen.

(Foto: EIB)

Die EIB will die „Klimabank“ Europas werden, weswegen die größte öffentliche Kreditgeberin weltweit im Dezember 2020 einen sogenannten Klimabank-Fahrplan veröffentlichte. In der Vergangenheit war die Bank mit Sitz in Luxemburg-Stadt zur Zielscheibe von Protesten von Klimaaktivist*innen geworden. Trotz vermeintlich klimafreundlichen Leitlinien wurden immer wieder Schlupflöcher beklagt. Hatte die Kritik der Umweltschützer*innen meist auf die Förderung von Erdgas-Projekten wie Pipelines abgezielt, so sind viele Infrastrukturprojekte im Transportbereich, wie beispielsweise Flughäfen, nicht weniger problematisch. mehr lesen / lire plus

Meldeplattform für Gefahrenstellen für Radfahrer*innen online

Wie bereits voriges Jahr sammelt der Mouvement Ecologique wieder Meldungen zu problematischen oder gefährlichen Stellen im Radverkehr. Alle sind eingeladen, sich zu beteiligen. Die Resultate werden später an die Verantwortlichen weitergeleitet.

„Es ist an der Zeit, die zahlreichen Probleme zu beseitigen, mit denen Radfahrer*innen regelmäßig konfrontiert sind. Gemeinsam machen wir Druck für gute und sichere Fahrradinfrastrukturen in Luxemburg!“, steht auf der Website Veloskaart.lu . Die Plattform, die von der Umwelt-NGO Mouvement Ecologique betrieben wird, besteht aus einer virtuellen Karte Luxemburgs, auf der jede*r gefährliche und problematische Stellen für Radfahrer*innen eintragen kann.

Die Idee ist einfach: Menschen, die im Alltag mit dem Rad unterwegs sind, wissen am Besten, wo es hapert, welche Stellen besonders gefährlich sind und wo etwa die Beschilderung so verwirrend ist, dass man sie nur als Ortskundige*r versteht. mehr lesen / lire plus