An roter Farbe hat Kultregisseur Quentin Tarantino wahrlich nicht gespart: Beim gnadenlosen Rachefeldzug der ehemaligen „Black Mamba“ wird gehauen, gestochen und vor allem geblutet, was die malträtierten Körperteile so hergeben. BlutphobikerInnen und VegetarierInnen sollten diesen Film deshalb unbedingt meiden. Wer aber darin eine unkonventionell inszenierte, wenngleich mitunter recht zynische Persiflage auf Italo-Western, Kung-Fu-Action und Splattermovies sieht, darf diese stilistische Glanzleistung bloß nicht verpassen. Zur Not jemanden zum Händchenhalten mitnehmen.
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Ein namenloser schwuler Mann trifft in Honkong ein Sexdate nach dem anderen. Nach jeder neuen Begegnung nimmt er die Identität des vorherigen Partners an und spricht mit dessen Akzent. Trotz kurzer Lauftzeit nimmt der Film sich viel Zeit für ausgiebige, natürliche Dialoge und zeigt, wie selbst flüchtige Begegnungen eine*n prägen können. Dabei...

