PAUL LE FLEM: Au-delà des idées reçues

von | 02.07.2004

Timpani, 2004, 21 €.

En marge des courants et du temps Paul Le Flem (1881-1984), fidèle à sa Bretagne natale, fait revivre dans sa musique les mélodies celtiques sur les bases de la musique polyphonique. Ces oeuvres, peu jouées, soit par préjugé soit par ignorance, se démarquent du snobisme frivole qui papillonne en toute saison dans le cercle immuable des idées reçues et du discours mondain. Son Quintette pour piano et cordes ainsi que la Sonate pour violon et piano témoignent de son attachement aux formes réduites. Le Quatuor Louvigny a le grand mérite de nous faire découvrir cette musique d’une originalité désarmante. Alain Jacquon assure sur cet enregistrement la partie piano en parfaite harmonie avec les Koch (Konzertmeister à l’OPL), Perdichizzi, Schneider et Khramouchin. Dans la sonate le son cristallin du violon de Koch fait frémir du début jusqu’à la fin. Dérangeant et incontournable!

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPP

Comic-Tipp: Wald ohne Bäume

Der 25. April ist der internationale „Tag des Waldes“ – ideal also, um sich näher mit jenen Lebensräumen zu beschäftigen, die rund ein Drittel der Erdoberfläche bedecken. Mit „Wald ohne Bäume“ präsentiert Zeichnerin Hanna Harms einen Sachcomic, der so poetisch ist, dass er auch als Lyrikband durchgehen könnte.

KULTURTIPP

Willis Tipps: April 2026

Seit 1999 veröffentlicht Lucas Santtana Platten. Jetzt hat der Gitarrist, Sänger, Flötenspieler und Komponist sein zehntes Album mit dem Titel Brasiliano herausgebracht. Auf jedem der elf Stücke kooperiert er mit einem*r anderen Sänger*in. So ist die in Paris lebende, am Pop orientierte Gesangskünstlerin Flávia Coelho genauso zu hören wie der mit brasilianischem Reggae bekannt gewordene Chico César oder der Superstar Gilberto Gil, der zu den Urgesteinen des Tropicália-Stils gehört.

KULTURTIPP

Eventtipp: Printemps des poètes

„Besagter Lenz ist da“, schrieb Erich Kästner – und mit dem Lenz hält auch die Lyrik wieder Einzug in Luxemburg. Während des diesjährigen „Printemps des poètes“ am 17., 18. und 19. April können sich Freund*innen der Poesie von den Texten hochkarätiger Dichter*innen aus ganz Europa begeistern lassen.

KULTURTIPP

Buchtipp: Kontinentaldrift

In „Kontinentaldrift“ präsentiert Marianne Jungmaier Reisegeschichten, deren Welthaltigkeit über die zahlreichen Ortswechsel und fast filmisch wirkenden Schauplatzbeschreibungen hinausgeht, auch wenn diese einmal mehr beweisen, dass das innere Auge – mit den richtigen Impulsen gefüttert – Landschaften entwerfen kann, die reale in ihrer
vibrierenden, farbsatten Schönheit übertrumpfen.