IM TUNNEL: Mit dem Fahrstuhl zu Mona Lisa

In der schmalen Durchgangspassage zum Fahrstuhl der den Grund mit dem Plateau verbindet, erregen mittlerweile nicht nur aufgequollene Plakatwände Aufmerksamkeit. Insbesondere die wechselnden Ausstellungen bunter Gemälde, Collagen und Bastelarbeiten von Schul- oder Kindergruppen fallen den durcheilenden PassantInnen ins Auge. Zur Zeit ist ein kleines Panoptikum zur Mona Lisa zu sehen, das 2003/04 von den SchülerInnen des Centre d’éducation différenciée et de propédeutique professionnelle in Warken geschaffen wurde. Dieses Zentrum, das schulpflichtige Kinder und Jugendliche betreut, die aufgrund einer Behinderung nicht die üblichen Bildungsstrukturen besuchen können, hatte seinen Schützlingen das Werk sowie das Leben Leonardo da Vincis nahegebracht. Das Ergebnis, erste Skizzen bis hin zu kleinformatigen Akrylgemälden, wird nun in Form einer kleinen Werkschau im Tunnel gezeigt. Das famose Lächeln der Mona Lisa, das laut einer im Dezember 2005 publizierten Studie des Magazins The New Scientist zu 83% einen Glückszustand, zu 9% Ekel, zu 6% Angst und zu 2% Wut ausdrückt, steht auch hier im Mittelpunkt der ausgestellten Bildelemente.


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