Abgeordnetenvernichtung aufgedeckt

von | 29.11.2007

Wenn Abgeordnete an Kopfschmerzen leiden, dann liegt das in der Regel an den durchzechten Nächten in der „kleinen Chamber“. Doch weil auch die ParlamentsmitarbeiterInnen betroffen waren, suchte man nach anderen Ursachen. Die kitschige Einrichtung, von den Tapeten bis zu den Kronleuchtern, geriet unter den Generalverdacht, Umweltgifte zu enthalten. Im Teppichboden wurden die Experten fündig: Er enthält eine hohe Dosis des Insektenvernichtungsmittels Permethrin, das Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Depressionen hervorruft. Wer sollte vernichtet werden? A qui profite le crime? Haben die Anhänger einer rot-blau-grünen Koalition versucht, CSV-Mandatäre zu eliminieren, um eine neue Mehrheit zu schaffen? Oder hat Jean-Claude Juncker nachts heimlich Permethrin ausgestreut, um seine premierministerielle Diktatur zu festigen? Das Gute an dem Ganzen: Sind die Giftstoffe erst einmal weg, dann werden aus den schläfrigen KopfnickerInnen bestimmt schlagartig dynamische VolksvertreterInnen.

Dat kéint Iech och interesséieren

WOXX@HOME

Ade, Melanie Czarnik und tot ziens!

Fleißige Zuhörer*innen unseres Podcasts wissen schon um die traurige Nachricht für unsere Redaktion: Unsere Kollegin Melanie Czarnik tritt kurz vor dem Sommer die nächste Etappe in ihrem Berufsleben an und wird nicht länger Teil des woxx-Teams sein. In den letzten beiden Jahren hat sich die ursprünglich aus Deutschland und den Niederlanden...

NEWSWOXX@HOME

Adieu, Tessie Jakobs!

Sie hatte sich ja schon eine ganze Zeit lang rar gemacht: Erst im vergangenen Spätsommer war Tessie Jakobs aus dem Elternurlaub in die Redaktion zurückgekehrt. Nun hat sie endgültig ihre Sachen gepackt und widmet sich neuen beruflichen Herausforderungen. Während wir es schade finden, künftig auf ihre Mitarbeit verzichten zu müssen, atmet...

NEWSWOXX@HOME

Amnesty Mediepräis nominiert die woxx

Am vergangenen Dienstag hatte die woxx einen Grund zum Feiern: Zum neunten Mal wurden die besten journalistischen Projekte des Jahres mit dem „Amnesty Mediepräis“ gekürt. Insgesamt wurden acht Beiträge in den Kategorien „Print“, „Multimedia“, „Online-Community“ für die letzte Runde nominiert – darunter auch ein Artikel der woxx-Journalistin...