Sie hatte sich ja schon eine ganze Zeit lang rar gemacht: Erst im vergangenen Spätsommer war Tessie Jakobs aus dem Elternurlaub in die Redaktion zurückgekehrt. Nun hat sie endgültig ihre Sachen gepackt und widmet sich neuen beruflichen Herausforderungen. Während wir es schade finden, künftig auf ihre Mitarbeit verzichten zu müssen, atmet Luxemburgs anti-woke Querfront bei dieser Nachricht erleichtert auf: Immer wieder aufs Neue haben Tessies pointierte Kommentare bei so manchen Vertretern (und hier ist nun tatsächlich kein Gendersternchen angebracht) des hiesigen Antifeminismus erst für Schnappatmung gesorgt und dann zum wütenden Griff in die Tastatur geführt. Man(n) sah durch sie gar das Luxemburger Kulturerbe in Gefahr gebracht. Die Reaktionen, die Tessie mit ihren Interventionen provozierte, machten vor allem eines deutlich: Ein Lippenbekenntnis zu Gleichberechtigung und Feminismus mag hierzulande vergleichsweise billig zu haben sein; aber wehe, wenn all das kompromisslos und mit zu Recht fehlender Demut vorgetragen wird! Und während ihre Filmkritiken von vielen geschätzt wurden, sahen andere durch die sezierenden Analysen ihren gemütlichen Popkornkinoabend vermiest. Wir werden Tessie als streitbare Redaktionskollegin vermissen und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute!
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

