Am vergangenen Dienstag hatte die woxx einen Grund zum Feiern: Zum neunten Mal wurden die besten journalistischen Projekte des Jahres mit dem „Amnesty Mediepräis“ gekürt. Insgesamt wurden acht Beiträge in den Kategorien „Print“, „Multimedia“, „Online-Community“ für die letzte Runde nominiert – darunter auch ein Artikel der woxx-Journalistin María Elorza Saralegui, der die Flucht einer russischen Familie schildert (woxx 1792). Als Sieger gingen ein Artikel der „Lëtzebuerger Land“-Journalistin France Clarinval, eine Doku der „RTL“-Jounalist*innen Anouk Siebenaler, Nicolas Sottiau und Altti Nieminen sowie die Online-Kampagne „1 cm“ des Teams des „Lëtzebuerger Journal“ hervor. „Der Kampf für die Menschenrechte aller Menschen in einer Gesellschaft, die ständig von Zensur und Einschränkungen der Meinungsfreiheit bedroht ist“ rücke somit wieder ins Rampenlicht, so Amnesty. Darüber hinaus wurden zwei Journalist*innen anerkannt, die ihre journalistische Laufbahn bei der woxx begonnen haben: Die ehemaligen woxxies Isabel Spigarelli und Stefan Kunzmann (beide nun beim Tageblatt) wurden für ihre jeweiligen Artikel zu den Rechten gleichgeschlechtlicher Eltern sowie zur indigenen Bevölkerung der brasilianischen Insel Marajó nominiert – letzterer gewann die „Coup de Cœur“-Auszeichnung. Alle ausgezeichneten Projekte sind unter www.amnesty.lu/medieprais-2026 zu finden.
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...

