Wo liegt Bahrain?

von | 17.03.2011

Während in der westlichen Öffentlichkeit die Möglichkeit einer „humanitären“ Intervention in Libyen, oder zumindest der Einrichtung einer Flugverbotszone heiß diskutiert wird, scheint sich kaum jemand für die Demokratiebewegung in Bahrain zu interessieren. Vielleicht liegt es daran, dass dort eine Intervention bereits stattgefunden hat, allerdings zugunsten des herrschenden Regimes. Nach dem Vorbild der tunesischen und ägyptischen Opposition gab es im Februar in dem autoritären Golfstaat friedliche Massendemonstrationen. Anfang dieser Woche sind Truppen aus den um ihre eigene Stabilität besorgten Nachbarländern einmarschiert und haben die Rebellion blutig niedergeschlagen. Eine parlamentarische Anfrage des grünen Abgeordneten Felix Braz zur Haltung der Regierung in dieser Frage wurde als nicht dringlich eingestuft – schließlich ist die dort herrschende Clique ein guter Geschäftspartner Luxemburgs. In einem Kommuniqué fordern die Grünen nun die Regierung auf, die militärische Intervention zu verurteilen und ihren Einfluss im Land im Sinne einer Demokratisierung geltend zu machen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

La CCDH est dans son rôle quand elle critique un parti

La présidente de la Commission consultative des droits de l’homme (CCDH), Noémie Sadler, était parfaitement dans son rôle lorsqu’elle a déclaré qu’il faut « maintenir le pare-feu contre la droite », après le vote du Parlement européen en faveur du nouveau règlement sur les retours des migrant·es et réfugié·es, le 17 juin dernier. Telle est la...

NEWS

HIV-Medikament: Profitstreben tötet

Zwischen dem 26. und 31. Juli fand im brasilianischen Rio de Janeiro die 26. internationale Aidskonferenz statt. Zu diesem Anlass kritisierte die Gesundheits-NGO „Ärzte ohne Grenzen“ (Médecins sans frontieres, MSF) den Pharmahersteller „Gilead“, weil dieser sein HIV-Medikament Lenacapavir nicht als Generika für Länder mit geringem und...

NEWS

Aktion am Flughafen zum Erdüberlastungstag

Der Erdüberlastungstag („Earth Overshoot Day“) fiel dieses Jahr auf den 30. Juli. Dies ist acht Tage später als noch 2025 – was dennoch kein Grund zur Entwarnung ist. Das spätere Datum ergibt sich nämlich aus genaueren Daten, etwa zur CO2-Aufnahmefähigkeit der Ozeane, nicht aus einer nachhaltigeren Lebensweise. Der Luxemburger Overshoot Day...