Moriarty

von | 02.09.2011

Hält man das aufwendig gestaltete Album The Missing Room von Moriarty in den Händen und blättert durch das Booklet mit den vielen Schwarz-Weiß Fotos und den Songtexten, dann versteht man erneut, dass es Sinn macht – auch um eine Lieblingsband finanziell zu unterstützen – Musik nicht nur aus dem Internet herunterzuladen. Bei „Moriarty“ wird man auch sonst verwöhnt: So etwa mit den vielen verschiedenen Instrumenten vom Banjo, der Harmonica, Gitarren, Kontrabass bis hin zu Trommeln. Die Instrumentierung ist ebenso vielfältig, wie die Herkunft der Musiker, die in Frankreich wohnen, aber aus den USA, Vietnam und der Schweiz stammen. Ergebnis dieser bunten Mischung ist ein ganz entspannter Bluegrass, Blues, Country- und Chanson-Stil, der getragen wird von der warmen Stimme der Leadsängerin Rosemary Standley. Schon das erste Album „Gee Whiz But This Is A Lonesome Town“ hatte seine Fangemeinde. Obwohl seither schon vier Jahre vergangen sind, hat sich das Warten auf „The Missing Room“ gelohnt: Viel Gelassenheit und schöne Melodien, das ist der Sound aus dem die neuen Songs bestehen. Gespeist wurden die Stücke aus allmöglichen Erfahrungen während der langen Tour quer durch die Welt. Die transatlantische Folk-Pop-Band „Moriarity“ ist sich treu geblieben und produziert stille Musik für gediegene Abende.

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