Wachwechsel

Seit 2006 war sie in der woxx vor allem für Sozialdossiers zuständig und hinterließ auch in der Kulturredaktion ihre Spuren. Jetzt strebt Christiane Walerich zu anderen Ufern. Nein, nicht, wie so manche KollegInnen der gesprochenen Medien in diesen Vorwahlwochen, in die aktive Politik. Doch apolitisch ist ihr Wirken seit dem 1. Juli auch so nicht, stellt sie doch ihre professionellen Talente in den Dienst  der Umweltgewerkschaft Méco. Die bevorstehende Oekofoire und der vorverlegte Wahlkampf werden für sie in den nächsten Wochen einen starken Kontrast zu dem bei JournalistInnen so verhassten Sommerloch bilden. Die woxx verliert eine emsige Schreiberin, die sich vor allem mit ihren ausführlichen Interviews einen Namen gemacht und auch an echte Tabus heranwagt hat, wie zum Beispiel bei ihrer preisgekrönten Reportage über Sexualität von Menschen mit Behinderung. Die Schwerpunkte Soziales und Kultur werden ab diesem Sommer von Anina Valle Thiele bearbeitet: Sie hat diese Aufgaben schon einmal vertretungsweise wahrgenommen, als Christiane im Bildungsurlaub war.


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