(da) – Die EU-Kommissare Günther Öttinger und Connie Heedegard haben das sogenannte „Weißbuch zur EU-Energie- und Klimapolitik bis 2030“ veröffentlicht. Die Pläne der Kommission sehen bis 2030 eine Reduktion der Treibhausgase um 40 Prozent gegenüber 1990 und einen EU-weiten Anteil an erneuerbaren Energien von 27 Prozent vor. Auf konkrete Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz wird verzichtet. Damit fallen die EU-Pläne noch schlimmer aus, als befürchtet. Kritik kommt von nationalen und internationalen Umweltorganisationen wie „Mouvement écologique“, „Friends of the Earth“ oder dem internationalen Klimabündnis: Die vorgestellten Pläne werden als „Abschied von einem ambitionierten Klimaschutz“ gewertet. Beanstandet wird, dass die Klimaziele bei weitem nicht ausreichend seien, um einen kritischen Anstieg der Erdtemperatur um über zwei Grad zu verhindern. Interessant ist, dass die EU mit den schon bestehenden Maßnahmen bereits auf 32 Prozent Treibhausgaseinsparungen kommt. Somit sind für die kommenden 16 Jahre nur acht Prozent weitere Einsparungen vorgesehen. Wirtschaftsminister Etienne Schneider und Umweltministerin Carole Dieschbourg ihrerseits stießen mit ihrer Forderung nach ambitionierteren Zielen für den Klimaschutz bei der EU-Kommission auf taube Ohren.
Luxemburgs Gesundheitsprofil
Im Rahmen der EU-Initiative „State of Health in the EU“ wurde am 13. Januar das aktuelle Gesundheitsprofil für Luxemburg vorgestellt. Der alle zwei Jahre erscheinende Bericht vergleicht die Gesundheitssysteme der EU-Mitgliedstaaten sowie von Island und Norwegen. Mit einer Lebenserwartung von 83,5 Jahren belegte Luxemburg 2024 hinter Italien,...

