Wider der Gentrifizierung

von | 17.04.2015

(avt) – Dass Bürgermeister auf kommunaler Ebene durchaus einen Spielraum haben, in den Plan d’aménagement generale (PAG) einzugreifen, bewies der grüne Bürgermeister Differdingens, Roberto Traversini, mit einem wichtigen Beschluss: Im Oktober 2014 erließ er ein Verbot, Einfamilienhäuser in Differdingen abzureißen. Am 28. Januar bestätigte der Differdinger Gemeinderat diese Entscheidung, am vergangenen Montag wurde sie vom Ministerium bestätigt. Traversini greift damit zwar nicht direkt in den Mietmarkt ein, machte aber mit seiner Entscheidung Promotoren und Bauherren einen Strich durch die Rechnung, die auf leerstehende Häuser spekulieren, um dort Wohnblöcke zu bauen. Die Preise für Einfamilienhäuser dürften durch Traversinis Entscheidung zumindest nicht weiter steigen. In der 24.000-Einwohner zählenden Süd-Gemeinde Differdingen wurden in bloß neun Jahren 87 Häuser zerstört und an ihrer Stelle 66 Wohnblöcke errichtet.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

« Il faut assurer l’effectivité de la directive »

L’Initiative pour un devoir de vigilance et la Commission consultative des droits humains (CCDH) ont présenté dix recommandations afin d’assurer « l’effectivité » de la transposition de la directive européenne sur le devoir de vigilance. Actuellement, les victimes de violations de droits humains ou environnementaux survenues au long des...

NEWS

Klima-Aktion zur „Rentrée“ am Sonntag

Das Klimakollektiv (Kliko) ist wieder aktiv: Nach einer rund einjährigen Pause rufen die Aktivist*innen zusammen mit „Move“, der Jugendorganisation des Mouvement écologique, zu einer satirischen Aktion auf. Pünktlich zur „Rentrée politique“ organisieren die beiden Gruppen am Sonntag dem 13. September „eine Art Tafelrunde“, um auf die Folgen...

NEWS

PISA 2025 : pas seulement interdire le smartphone

Les résultats de PISA 2025, publiés le 8 septembre 2026, confirment un recul des compétences au Luxembourg, qui suit la même tendance que les autres pays de l’OCDE. En lecture, le pays chute de 470 points (2018) à 443 points, soit un retard de plus d’une année scolaire. Depuis 2015, la part des lecteur·rices en difficulté a augmenté de 13...