An roter Farbe hat Kultregisseur Quentin Tarantino wahrlich nicht gespart: Beim gnadenlosen Rachefeldzug der ehemaligen „Black Mamba“ wird gehauen, gestochen und vor allem geblutet, was die malträtierten Körperteile so hergeben. BlutphobikerInnen und VegetarierInnen sollten diesen Film deshalb unbedingt meiden. Wer aber darin eine unkonventionell inszenierte, wenngleich mitunter recht zynische Persiflage auf Italo-Western, Kung-Fu-Action und Splattermovies sieht, darf diese stilistische Glanzleistung bloß nicht verpassen. Zur Not jemanden zum Händchenhalten mitnehmen.
Im Kino: Pillion
Das Erstlingswerk des britischen Regisseurs Harry Lighton erzählt die Geschichte des schüchternen Colin, der in einer Bar den stoischen Biker Ray kennenlernt. Nach einem – beinahe wortlosen – ersten Date führen die beiden bald eine BDSM-Beziehung. Das geht so lange gut, bis Colin mehr Zuneigung einfordert. Mit stets distanzierter Kamera zeigt...

