Jugendparteien drängen zur Cannabislegalisierung

von | 09.12.2021

Die drei Jugendorganisationen der Koalitionsparteien, Jonk Gréng, Jonk Demokraten und Jonk Sozialisten fordern die Luxemburger Regierung auf, ihre Drogenpolitik zu überdenken. Anstoß hierfür gab nicht etwa ein genialer Einfall der Jungpolitiker*innen nach einer gemeinsam konsumierten Tüte, sondern die neue Regierung in Deutschland. Im Koalitionsvertrag zwischen SPD, Grünen und FPD ist nämlich die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel vorgesehen. In lizenzierten Geschäften soll die Droge im Nachbarland künftig an Erwachsene verkauft werden können. Die Luxemburger Regierung hatte ihrerseits im Oktober angekündigt, ähnlich geartete Pläne erst einmal auf Eis zu legen. Stattdessen soll der Besitz von Cannabis hierzulande bloß mit weniger harten Strafen belegt und der private Anbau von bis zu vier Pflanzen erlaubt werden. Den Jugendparteien zufolge gäbe es jetzt aber eine „historische Gelegenheit, gescheiterte Prohibitionspolitiken schrittweise in der gesamten Europäischen Union zu beenden“. Die Regierung solle sich deswegen möglichst bald mit ihren deutschen Kolleg*innen zusammensetzen, um eine gemeinsame Cannabispolitik abzustimmen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

« Il faut assurer l’effectivité de la directive »

L’Initiative pour un devoir de vigilance et la Commission consultative des droits humains (CCDH) ont présenté dix recommandations afin d’assurer « l’effectivité » de la transposition de la directive européenne sur le devoir de vigilance. Actuellement, les victimes de violations de droits humains ou environnementaux survenues au long des...

NEWS

Klima-Aktion zur „Rentrée“ am Sonntag

Das Klimakollektiv (Kliko) ist wieder aktiv: Nach einer rund einjährigen Pause rufen die Aktivist*innen zusammen mit „Move“, der Jugendorganisation des Mouvement écologique, zu einer satirischen Aktion auf. Pünktlich zur „Rentrée politique“ organisieren die beiden Gruppen am Sonntag dem 13. September „eine Art Tafelrunde“, um auf die Folgen...

NEWS

PISA 2025 : pas seulement interdire le smartphone

Les résultats de PISA 2025, publiés le 8 septembre 2026, confirment un recul des compétences au Luxembourg, qui suit la même tendance que les autres pays de l’OCDE. En lecture, le pays chute de 470 points (2018) à 443 points, soit un retard de plus d’une année scolaire. Depuis 2015, la part des lecteur·rices en difficulté a augmenté de 13...