Das Klimakollektiv (Kliko) ist wieder aktiv: Nach einer rund einjährigen Pause rufen die Aktivist*innen zusammen mit „Move“, der Jugendorganisation des Mouvement écologique, zu einer satirischen Aktion auf. Pünktlich zur „Rentrée politique“ organisieren die beiden Gruppen am Sonntag dem 13. September „eine Art Tafelrunde“, um auf die Folgen der Klimakrise in Luxemburg aufmerksam zu machen und über Lösungen zu debattieren. Neben der breiten Öffentlichkeit seien auch Politiker*innen mit eingeladen: „Im Sinne der Tradition von Becketts ‚Waiting for Godot‘, wird auf sie gewartet, doch sie tauchen nicht auf“, so das Kliko in einer Pressemitteilung, in der das Kollektiv an die jüngsten Hitzewellen erinnert. Der vergangene Sommer war der wärmste überhaupt seit Messbeginn im Jahr 1947 in Luxemburg. Die Folgen waren unter anderem Wasserknappheit und Ernteausfälle (woxx 1900). Laut dem EU-Klimaschutzdienst Copernicus lagen globale Temperaturen im August 1,65 Grad über dem vorindustriellen Niveau, was ihn zum bisherigen weltweit jemals verzeichneten heißesten Monat macht. Das im Pariser Abkommen eingefasste 1,5 Grad-Ziel lasse sich nicht mehr einhalten, warnte ein Bericht des UN-Umweltprogramms. Mit der Tafelrunde wolle man zeigen, „wie die Klimapolitik in den Ferien auf dem Eis liegt und wie wenig allgemein für die Zukunft gemacht wird“. Die Aktion „Mir musse just nach waarden“ beginnt am Sonntag um 14 Uhr vor dem Parlament in der Hauptstadt.
« Il faut assurer l’effectivité de la directive »
L’Initiative pour un devoir de vigilance et la Commission consultative des droits humains (CCDH) ont présenté dix recommandations afin d’assurer « l’effectivité » de la transposition de la directive européenne sur le devoir de vigilance. Actuellement, les victimes de violations de droits humains ou environnementaux survenues au long des...

