50 Jahre UN-Umweltpolitik

von | 02.06.2022

Am 5. Juni jährt sich die erste Weltumweltkonferenz der Vereinten Nationen zum 50. Mal. Vom 5. bis 16. Juni 1972 trafen sich 1.200 Vertreter*innen aus 113 Staaten in Stockholm. Dies gilt als Beginn der internationalen Umweltpolitik. So wurde in Folge das UN-Umweltprogramm gegründet und etliche Abkommen zum Schutz der Umwelt und des Klimas unterzeichnet. Fünf Jahrzehnte später ist die Lage des Planeten jedoch immer noch dramatisch: Menschenrechtsexpert*innen der UN mahnen in einem Spezialbericht, dass größere Anstrengungen vonnöten sind. Ansonsten würde die Erde zu einer „Zone der Menschenopfer“. Seit Oktober 2021 gilt das Recht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt als ein Menschenrecht. Dieses Recht in das Zentrum der Anstrengungen zu setzen, habe positive Auswirkungen: bessere Luftqualität, sauberes Wasser, gesunde Böden und nachhaltig produzierte Nahrungsmittel. 50 Jahre nach der ersten Konferenz ist Stockholm diese Woche wieder Zentrum der globalen Umweltpolitik: Auf der „Stockholm +50“-Konferenz sollen Maßnahmen beschlossen werden, um das Recht auf eine gesunde Umwelt für alle Menschen zu verwirklichen.

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