Méco gegen Vergünstigungen bei Hybrid-Dienstwagen

von | 18.09.2026

Die Umweltorganisation „Mouvement écologique” (Méco) stellt sich gegen eine steuerliche Vergünstigung von sogenannten Plug-in-Hybriden als Dienstwagen. In einer Stellungnahme vom vergangenen Montag kritisiert die NGO die geplante steuerliche Begünstigung dieser Fahrzeuggattung. Als „Plug-in-Hybride“ werden Autos bezeichnet, die sowohl einen batterieelektrischen Antrieb als auch einen Verbrennungsmotor haben. Obwohl es so wirkt, als vereinten sie Vorteile beider Technologien, Sparsamkeit und Reichweite, haben sie vor allem durch das zusätzlich benötigte Gewicht große Nachteile. Die CO2-Angaben der Hersteller waren oft sehr niedrig, neue Untersuchungen kommen jedoch zum Schluss, dass die Emissionen in der Realität viel höher sind und es kaum Vorteile zu einem Verbrenner gibt. Die letzten fünf Jahre wurden Plug-in-Hybride in Luxemburg als Dienstwagen nicht steuerlich begünstigt, doch die Regierung will das nun ändern. Sie will nur besonders sparsame Modelle fördern und sieht die Fahrzeuge als „Brückentechnologie“ zur Dekarbonisierung. Der Méco hingegen sieht keinen Grund, diese „CO2-Schleudern“ steuerlich zu fördern. Stattdessen solle die Regierung weiterhin reine Elektrofahrzeuge bezuschussen. Über die Hälfte der Automobilflotte Luxemburgs besteht aus Dienstwagen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWSWOXX@HOME

Halb voll oder halb leer?

Nicht nur der deutsche Bundeskanzler hat seine Probleme mit dem berühmten Glas, das Optimist*innen von jener Gattung Mensch, die immer Trübsal bläst, unterscheiden soll. Da gibt es die schöne Pressehilfe 2.0, und dann soll sie nicht reichen?

NEWS

Europa: Ein Drittel will den radikalen Bruch

Knapp ein Drittel der Europäer*innen sehen sich derzeit mit ihrer Wahlentscheidung bei einer rechtsextremen, -populistischen oder aber „linksradikalen“ Partei angesiedelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die am Donnerstag vergangener Woche veröffentlich wurde.

NEWS

Logement : La jeunesse élargit le mouvement

Loyers trop élevés, spéculation immobilière, accès à la propriété hors de portée : la crise du logement rend l’accès à un toit toujours plus difficile au Luxembourg. Treize organisations de jeunesse appellent à une mobilisation qui dépasse leur génération.

NEWS

Pétrole : la guerre est une bonne affaire

Alors que la guerre contre l’Iran fait flamber les prix à la pompe, elle gonfle aussi les marges de l’industrie pétrolière : 36 milliards d’euros supplémentaires dans l’UE depuis le 1er mars, dont 210 millions au Luxembourg, d’après une étude commandée par Greenpeace Allemagne.