Planning Familial zieht Bilanz

von | 17.07.2017

In einem jüngst publizierten Bericht blickt das Planning Familial auf seine Aktivitäten im Jahr 2016 zurück. Zählte das Planning 1967 noch lediglich 23 Kundinnen, so waren es im vergangenen Jahr fast 4.000 aus dutzenden verschiedenen Ländern. Das Team beantwortete im Berichtsjahr 33.005 Anfragen. Von Fortbildungs- und Informationsangeboten in den Bereichen der sexuellen und affektiven Bildung, konnten 5.053 Personen profitieren. Besonders geprägt war das Jahr von den Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der Organisation, die von zahlreichen Aktivitäten, Konferenzen und Seminaren umrahmt wurden. So zum Beispiel im Juli von dem, als Teil einer Kampagne zur Forderung eines gesetzlichen Verbots der Prostitution, aufgeführten Spektakel „Drive-in“. Von Anfang an war das Planning in die Planungsarbeiten für das Centre National de Référence pour la Promotion de Santé Affective et Sexuelle (CNR) eingebunden. Seit Dezember ist die Organisation für die Verwaltung des CNR zuständig, das im Januar 2017 offiziell initiiert wurde. Als weiteren Erfolg feiert das Planning die Finanzierungsvereinbarung von “Parlons santé!”. Bei dem durch das OLAI kofinanzierten Projekt steht die Förderung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit bei Männern, Frauen, Jugendlichen und geflüchteten Personen im Zentrum. Nach wie vor fordert das Planning Familial eine Ausweitung der staatlichen Rückerstattung von Verhütungsmitteln sowie die Abschaffung der Besteuerung von Tampons und Binden.

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