Verschwörungsnarrative gibt es viele und spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 hat sich die Zahl derer, die an sie glauben, vervielfältigt. Der Podcast „Qabale“, eine Produktion des Freien Radio Berlin, untersucht die Zusammenhänge zwischen diesen Narrativen und dem Faschismus. Der Name bezieht sich auf die Qanon-Verschwörungserzählung, die im Zentrum der ersten Staffel des Podcasts steht. Es ist jedoch längst nicht das einzige Thema, dem sich die Macher*innen widmen, so haben sie auch die „Satanic panic“ der 1980er-Jahre und ihre bis heute sichtbaren Nachwirkungen, die rassistische Erzählung des „großen Austauschs“ oder die Narrative transfeindlicher Aktivist*innen analysiert. In der letzten Staffel beschäftigt sich der Podcast mit Verschwörungsnarrativen in der Linken, denn auch dort finden sich unfundierte Theorien, die über kurz oder lang in diskriminierendem Gedankengut münden. Spannend an „Qabale“ ist, dass die Analyse sehr tiefgehend ist – Angst vor ein bisschen Theorie darf man beim Hören also nicht haben. Der Podcast kann unter freie-radios.net gehört werden.
Arbeiten in Luxemburg
Anlässlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai hat der Statec am Dienstag einige aktualisierte Kernzahlen zu Arbeit und Arbeitnehmenden in Luxemburg veröffentlicht. So waren Ende 2025 von den 494.000 beschäftigten Arbeitnehmer*innen knapp die Hälfte (47 Prozent) aus dem Grenzgebiet. Auch zeigte sich, dass das „klassische“ Arbeitsmodell, ein...


