Mehr öffentliche Europaschulen geplant

von | 08.12.2017

Das Angebot an öffentlichen Europaschulen in Luxemburg soll erweitert werden. Ab dem Schuljahr 2018/2019 soll es in insgesamt vier staatlichen Lyzeen möglich sein, zwischen Deutsch, Französisch und Englisch als Grundsprache wählen zu können.

Neben den Privatschulen, war es Schüler*innen in Luxemburg bisher nur in der Ecole internationale de Differdange et d’Esch-sur-Alzette (EIDE) möglich, die Grundsprache selbst auszuwählen. Das Bildungsministerium reagiert nun auf die hohe Nachfrage für den staatlichen Bilungsbereich und wird das europäische Modell ab dem Schuljahr 2018/2019 in drei weiteren öffentlichen Lyzeen einführen: Lënster Lycée in Junglinster, Lycée Edward Steichen in Clerf und im zurzeit noch nicht fertiggestellten Lycée in Bad Mondorf. In diesen Schulen werden Schüler*innen zwischen Deutsch (Junglinster, Clerf und Mondorf), Französisch (Clerf, Mondorf) und Englisch (Junglinster, Mondorf) als Grundsprache wählen können.

Dieser Bildungsweg richte sich jedoch nicht nur an sogenannte Expats, wie Meisch der Presse gegenüber betonte. Vielmehr gehe es darum, allen Schüler*innen bessere Erfolgschancen zu ermöglichen, unabhängig davon, in welchen Sprachen sie am Stärksten sind. Die Ausweitung eines solchen europäischen Angebots fügt sich in die Strategie des Bildungsministeriums ein, unterschiedliche Schulen für unterschiedliche Schüler*innen zu schaffen. Langfristig ist ein großes Netzwerk an anerkannten Europaschulen in Luxemburg vorgesehen.

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