Hohes Depressionsrisiko bei Arbeitnehmer*innen

Im europäischen Vergleich liegt Luxemburg in punkto Depressionsrisiko auf dem siebten Platz. Es mangelt zurzeit an Maßnahmen, um auf die Problematik zu reagieren.

© pxfuel

Luxemburg verfügt über eine vergleichsweise hohe Anzahl an Arbeitnehmer*innen mit einem Depressionsrisiko. Jüngere sind stärker betroffen: Das höchste Risiko ist bei 25- bis 34-Jährigen festzustellen, das geringste dagegen bei Arbeitnehmer*innen über 55. Frauen sind etwas stärker betroffen als Männer. Dies geht aus dem Quality of Work Index der Chambre des Salariés hervor.

Wie aus dem Bericht hervorgeht ist das Depressionsrisiko hierzulande in den letzten Jahren konstant angestiegen. Dabei macht es keinen wesentlichen Unterschied, ob jemand in einer Beziehung ist oder Kinder hat. mehr lesen / lire plus

Hit me, yet again

Über mehr als zwei Jahre hinweg hat der Dokumentarfotograf Patrick Galbats den Bau des Grenzzauns begleitet, der Ungarn von Serbien trennt. Zugleich hat er festgehalten, wie diese so robuste Abgrenzung das EU-Land und seine Menschen verändert. Nun wird seine Arbeit bis Mitte März in Brüssel gezeigt.

Das titelgebende Foto der Ausstellung von Patrick Galbats im Brüsseler Zentrum für zeitgenössische Fotografie. (© Patrick Galbats, série “Hit Me One More Time”, 2015-2017)

Es war ein reges Interesse auf der Vernissage an diesem Dienstag, als Patrick Galbats im Brüsseler Zentrum für zeitgenössische Fotografie „Contretype“ unter dem Titel „Hit Me One More Time“ das Resultat seiner Streifzüge entlang der ungarisch-serbischen Grenze und seine Arbeit über die verschiedenen Facetten der ungarischen Geschichtspolitik präsentierte. mehr lesen / lire plus

Luxtram: Die Avenue de la Liberté bekommt 69 neue Platanen

Nach umfangreichen Umbauarbeiten soll die Nei Avenue in altem Glanz erstrahlen, bevor dann im Dezember endlich die Tram bis zum Bahnhof fährt.

Der Transportminister François Bausch (Déi Gréng), die Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer (DP) sowie die Chefs der implizierten Verwaltungen luden am Montag zur Neubepflanzung der Avenue de la Liberté ein. Das geladene oder zufällig anwesende Publikum observierte – zum Teil etwas verdutzt – die mitten in den noch nicht abgeschlossenen Bauarbeiten stattfindende Aktion. Lydie Polfer zeigte sich erleichtert, dass der Moment der Neubepflanzung gekommen sei, denn damit nähere sich eine doch sehr komplizierte Etappe der Wiedereinführung der Tram ihrem Ende. Transportminister François Bausch hatte zuvor betont, die Neubepflanzung der Avenue bringe dieser nicht nur mehr Bäume als vorher. mehr lesen / lire plus

Euthanasie-Gesetz: Breite Akzeptanz, aber Mangel an Informationen

Viele Menschen in Luxemburg wissen nicht, dass Sterbehilfe hierzulande erlaubt ist und fühlen sich nicht ausreichend über entsprechende Möglichkeiten informiert.

© Sabine van Erp / pixabay

Zehn Jahre nach Inkrafttreten des Euthanasie-Gesetzes wurde am Freitag eine vorläufige Bilanz gezogen. Grundlage dafür boten die Ergebnisse einer Umfrage von TNS-Ilres, an welcher 1.006 Menschen teilnahmen. Vier von zehn der Befragten wussten nicht, dass es in Luxemburg ein entsprechendes Gesetz gibt, nur 36 Prozent gaben an, sich gut über dessen Inhalt informiert zu fühlen.

Vielversprechender sieht es aus, wenn es um die Akzeptanz der entsprechenden Möglichkeit geht. So sind 85 Prozent einer Sterbehilfe wohlgesinnt. mehr lesen / lire plus

Luanda Leaks : Le Luxembourg au service d’Isabel dos Santos

Businesswoman d’exception pour les un-e-s, kleptocrate pour les autres : une chose est sûre, la fille de l’ex-président angolais possède des centaines de firmes et participations à travers le monde. Avec les Ludanda Leaks, cet univers parallèle est révélé – et le woxx est associé au dernier leak de l’International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) en collaboration avec la Plateforme de protection des lanceurs d’alerte en Afrique (PPLAF).

(©ICIJ)

La première femme milliardaire d’Afrique serait une self-made-woman, c’est le mythe qu’entretien Isabel dos Santos sur sa page web et ses comptes sur les réseaux sociaux. Pourtant, sachant que son père a régné en autocrate pendant une quarantaine d’années sur son pays et que c’est aussi par décrets présidentiels qu’elle s’est retrouvée à la tête de grandes firmes publiques, comme le groupe pétrolier Sonangol – véritable vache à lait du régime –, cette version de l’histoire devient difficile à avaler. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #080 – De Status vun der europäescher Ëmwelt

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Der Ëmwelt an Europa geet et schlecht an et bléift net méi vill Zäit, fir eppes dovunner ze retten. Dat ass, graff gesot, de Constant vum Rapport „The European Environment – State and Outlook 2020“ vun der europäescher Ëmweltagence EEA. Wäert sech dat mam European Green Deal, deen eng Billioun Euro an de Klima- an Ëmweltschutz wëll stiechen, änneren? Wat sinn déi grouss Baustelle vum Natur- an Ëmweltschutz an Europa a bei wat fir Punkte krut Lëtzebuerg an dem genannte Rapport eng Datz? mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 19. Januar: Presseclub mat der woxx

D’politesch Regierungs-Remaniementer vun der LSAP, e Rapport iwwert de Fonctionnement vum Haff en attente, de Finanzement vun der Piratepartei, d’geplangt Akzissen-Haussen vum Sprit an d’Banneliewen bei der ADR – Sujeten, déi déi läscht Deeg d’Aktualitéit dominéiert hunn. Mir schwätzen driwwer an analyséieren – am RTL-Presseclub um Sonndeg. Invitéen sinn d’Dani Schumacher aus dem Wort, de Pol Schock vum Lëtzebuerger Land, de Robert Schneider vum Tageblatt an de Joël Adami vun der Woxx.

 

RDV fir de Presseclub um Sonndeg wéi gewinnt tëscht 11 an 12 live um Radio oder an Toun a Bild op rtl.lu. mehr lesen / lire plus

Claudine Muno : Sou wéi et net war

Eng Sozialchronik aus Péiteng, wou dräi Bridder versiche laanschteneen ze kommen an hiert Liewen opzebaue – an d’Lächer ze fëllen, déi hir Elteren an hirem Liewen hannerloossen.

(©Zeechnung: Claudine Muno)

Si kéinten eigentlech net méi ënnerschiddlech sin: De vill ze séier erwuessene Simon, den ängschtleche Louis an den enfant terrible, de Panda. An dach sinn se dräi Bridder, déi mat hirer Mamm zu Péiteng, deem vergiessene Fleck am südlechen Dräilännereck, an den 1990er-Joeren opwuessen. Hire Papp léisst sech och heiansdo blécken, ass mol Museker mol Serveur a kënnt meeschtens heem wann him d’Suen ausginn.

Di Absence spléckt di dräi Bridder vun Ufank un. mehr lesen / lire plus

Ab Ende 2020 verbietet Luxemburg Glyphosat komplett

Im Koalitionsabkommen war das Verbot des umstrittenen Herbizids bereits angekündigt worden. Ab Februar startet die erste Etappe.

Nach dem 31. Dezember 2020 wird in Luxemburg kein Glyphosat mehr ausgebracht werden dürfen. Das stand eigentlich schon mit dem Koalitionsabkommen fest, wurde am heutigen Donnerstag, den 16. Januar, aber noch einmal bekräftigt. Landwirtschaftsminister Romain Schneider (LSAP) gab den genauen Fahrplan wie das Verbot umgesetzt wird, bekannt.

Ab dem 1. Februar – also bereits in etwas mehr als zwei Wochen – wird die Zulassung für das Inverkehrbringen von gylphosathaltigen Herbiziden aufgehoben. Händler*innen dürfen demnach keine neuen Vorräte mehr einkaufen. Ihre Lagerbestände dürfen sie jedoch bis zum 30. mehr lesen / lire plus

Un an de rencontres pour les femmes réfugiées et migrantes

« Le Temps des femmes », lieu de rencontre pour les femmes réfugiées et migrantes, existe depuis un an. Un premier bilan montre que l’initiative de Caritas Luxembourg comble une lacune.

Tatiana Chambert (à droite sur l’image) s’engage auprès du „Le Temps des femmes“ et accompagne les femmes réfugiées et migrantes dans leur démarche d’intégration. (Photo: Isabel Spigarelli)

Né du constat fait entre autres par Caritas Luxembourg que les femmes réfugiées et migrantes sont un groupe vulnérable auquel il faut porter une attention particulière, le lieu de rencontre « Le Temps des femmes » a été inauguré en janvier 2019. Les femmes peuvent y passer quelques heures pendant la journée pour participer à des activités de loisir, pour recevoir des consultations médicales et à propos d’autres sujets, ou tout simplement pour échanger des idées entre femmes – sans enfants, sans famille, loin des foyers. mehr lesen / lire plus

CCDH fordert mehr Schutz für unbegleitete Minderjährige

Die beratende Menschenrechtskommission übt Kritik an einem großhergzoglichen Reglement, das den Umgang mit unbegleiteten Minderjährigen regeln soll.

© ccdh.lu

Am heutigen Mittwoch legte die beratende Menschenrechtskommission (CCDH) einen kritischen Bericht zum Entwurf eines großherzoglichen Reglements vor. Dieses soll den legalen Rahmen für die Zusammenstellung und Funktionsweise der „commission consultative de l’intérêt des mineurs non accompagnés“ liefern. Die Bewertungskommission entscheidet in Fällen, in denen unbegleiteten Minderjährigen der Flüchtlingsstatut verweigert wurde, ob diese in Luxemburg bleiben oder in ihr Herkunftsland zurückgeschickt werden sollen. Nachdem sie bereits seit zwei Jahren aktiv ist und insgesamt 23 Evaluationsberichte vorgelegt hat, soll diese Kommission nun also endlich regularisiert werden. mehr lesen / lire plus

Abwesenheit und ihre Reichtümer gemeinsam erfahren

Die Ausstellung „By the edges of our absence“ thematisiert die Abwesenheit. Eine interdisziplinäre Performance läutet ihre zweite Phase ein. Im Mittelpunkt: leere Ausstellungsräume.

© Mike Zenari / Casino Luxembourg

Welches Potential steckt in der Abwesenheit? Was lässt sich aus ihr erschaffen? Dieser Frage geht die Performance zur Ausstellung „By the edges of our absence“ im Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain nach. Dazu begegnen Judith Deschamps und Alasdair Asmussen Doyle, Künstler*innen der Ausstellung, zwei Menschen, die sich in ihrem Berufsalltag mit der Vermittlung von Inhalten und Eindrücken beschäftigen: Lynn Bidaine von der Hörgeschädigtenberatung und Alain Brever von der Blindenvereinigung „BBF – Berodung, Betreiung a Fräizäit“. mehr lesen / lire plus

Die bedrohte Vielfalt der Insekten

Eine neue Veröffentlichung zeigt, wo und weshalb Insekten besonders bedroht sind und welche Auswirkungen das auf die Menschheit hat.

Insekten sind vielen Menschen nicht sonderlich sympathisch. Mit Bienen und Schmetterlingen gibt es zwar einige beliebte Ausnahmen, aber grundsätzlich sind Fliegen, Käfer, usw. eher als Ungeziefer verschrien. Wie wichtig – und wie bedroht – viele Insektenarten jedoch sind, zeigt der kürzlich vorgestellte Insektenatlas 2020.

Der von der Heinrich-Böll-Stiftung gemeinsam mit Le Monde diplomatique und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland herausgegebene Atlas, erläutert auf 52 Seiten mithilfe von Karten, Infografiken und leicht verständlichen Texten verschiedene Aspekte der artenreichsten Tiergruppe.

So ist zu erfahren, dass das Insektensterben lediglich in Europa und den USA gut dokumentiert ist. mehr lesen / lire plus

Rechnungshof befasst die Staatsanwaltschaft mit den Finanzen der Piratepartei

Es wird ungemütlich für die Piratepartei: Der Rechnungshof hat Unregelmäßigkeiten in den Finanzen der Partei festgestellt. Genauer geht es um Anzeigen im Wahlkampf 2018.

Am Montag, dem 13. Januar erschien der Bericht des Rechnungshofes zu den Parteifinanzen im Jahr 2018. Was sonst eher eine langweilige und trockene Angelegenheit ist, beinhaltet dieses Mal einigen Sprengstoff. Der Rechnungshof wird nämlich die Staatsanwaltschaft mit den Finanzen der Piratepartei befassen. Da die Parteien vom Staat finanziert werden, unterliegen sie strengen Regeln. Bei den „Pirate“ wurden jedoch eine ganze Reihe Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Schon wie die Jahre davor waren die von der Partei eingesendeten Dokumente unzureichend, bemängelt der Rechnungshof gleich am Anfang. mehr lesen / lire plus

Henri Wehenkel : La République trahie

Dans son ouvrage dédié à l’éphémère République luxembourgeoise, Henri Wehenkel rend enfin l’hommage dû à ces quelques semaines de joies et de colères qui auraient pu changer le pays – et qui le divisent depuis.

(©land.lu)

Avant de parler de l’ouvrage de l’historien, voyons comment le Luxembourg officiel qualifie toujours les événements qui auraient pu faire chuter la monarchie : « Le 9 janvier 1919, la compagnie des volontaires (armée luxembourgeoise) se révolte et un comité de salut public proclame la république. Ces mouvements ne rencontrent pas l’adhésion populaire et sont vite étouffés par l’intervention des troupes françaises. » C’est ce qu’on peut lire dans le fascicule « Histoire » à télécharger sur le site de Luxembourg.lu mehr lesen / lire plus

Conférence et film sur la lutte des femmes pour le droit de vote

La Cinémathèque accueille Renée Wagener, historienne et cocuratrice de l’exposition #wielewatmirsinn sur l’histoire du suffrage universel au Luxembourg, pour une séance spéciale autour du film « Les Suffragettes ».

Tandis que l’exposition #wielewatmirsinn au Musée national d’art et dhistoire illustre avant tout l’histoire du suffrage universel au Luxembourg – fêtant son centenaire en 2019 – le film « Les Suffragettes » (2015) thématise la lutte des femmes anglaises pour le droit de vote au début du 20e siècle. Jeudi 16 janvier, le Luxembourg et l’Angleterre se rapprochent dans la Cinémathèque. L’historienne Renée Wagener tiendra une conférence sur l’histoire de l’émancipation et le mouvement des femmes au Luxembourg, complétée par de courts extraits de films. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Charlie’s Angels

On avait quitté les Charlie’s Angels au cinéma alors qu’elles étaient incarnées, et plutôt bien, par Drew Barrymore, Cameron Diaz et Lucy Liu. Pour celles et ceux qui ont grandi avec la série (parce que sérieusement, comment motiver la jeune génération avec un énième film d’action tiré d’épisodes désormais désuets ?), l’occasion est donc trop belle de voir un nouveau trio reprendre le flambeau, qui plus est dans une version revendiquée comme encore plus féministe. Et bon, il faut bien le dire, les trois nouvelles recrues font pâle figure dans un scénario qui ne s’embarrasse pas de subtilité. Tout de même plus convaincante et moins monolithique que ses comparses Ella Balinska et Naomi Scott, Kristen Stewart tire quand même son épingle du jeu, ainsi qu’Elizabeth Banks, d’ailleurs aux manettes du film, en Bosley ambivalente. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #079 – Ondemokratescht Wahlrecht zu Lëtzebuerg

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Leschte Mëttwoch huet d‘Asti déi gefillten 100. Diskussiounsronn zum Thema Erneierung vum Walrecht zu Lëtzebuerg organiséiert. Dës Woch huet d‘woxx-Journalistin Tessie Jacobs zu dësem Ulass een Artikel zum Thema geschriwwen. Si schwätzt haut am Podcast mam Joël Adami doriwwer, wisou sech sou Diskussiounen dacks e bëssen ufillen, wéi wann een*t am Film „Groundhog Day“ gelant wier. An awer schéngt et, wéi wann sech d‘Meenunge lues a lues kéinten änneren, och bei der CSV. D‘Journalist*innen diskutéieren doriwwer, wisou den Ausgang vum Referendum een Totschlagargument war a wat sech muss änneren, fir datt sech eppes ännere kann. mehr lesen / lire plus

Kontroverse um brasilianischen Film: Und Jesus darf doch schwul sein!

Petition, Brandanschlag, Gerichtsverfahren: Die Satire „A Primeira Tentação de Cristo“ sorgte in Brasilien für Konflikte. Darin ist Jesus schwul und Gott ein Schwerenöter.

Bildquelle: IMdB

Jesus bringt zu seinem dreißigsten Geburtstag Orlando, eine schillernde Bekanntschaft aus der Wüste, mit nachhause. Dort werden sie unter anderem von Maria, Josef und „Onkel Vittorio“ – Gott – mit einer Geburtstagsparty überrascht. So beginnt die umstrittene Netflix-Satire der brasilianischen Produktionsfirma und Comedy-Gruppe Porta dos Fundos. Jesus ist schwul und zunächst unwillig seine Mission als Sohn Gottes anzunehmen; Gott ist ein schmieriger Lustmolch; Josef ein unfähiger Schreiner: Die Figuren und der Plot der kurzweiligen Satire „A Primeira Tentação de Cristo“, auf deutsch „Die erste Versuchung Christi“, erzürnte im Dezember 2019 breite Teile der brasilianischen Bevölkerung. mehr lesen / lire plus

Marc Villard : Barbès trilogie

La collection Série noire de Gallimard vient de rééditer trois joyaux du polar français consacrés au quartier malfamé de Paris. L’occasion de plonger au cœur de la nuit et de rencontrer des personnages hors normes.

(©gallimard)

Les trois romans qui composent la trilogie sont comme trois grosses balles de 45 qu’on prend dans le buffet. « Rebelles de la nuit » (1987), « La porte de derrière » (1993) et « Quand la ville mord » (2006) ont en commun le quartier de Barbès, situé dans le 18e arrondissement dans le nord de Paris et avoisinant les portes de Clignancourt et d’Aubervilliers, mais aussi le personnage de Jacques Tramson. mehr lesen / lire plus