Internetaufklärung: Rechte Vordenker*innen

So unterschiedlich die verschiedenen Strömungen der Rechten global auch sein mögen, sind sie durch ihren Hass auf den Liberalismus und dessen Prinzipien geeint. Ein neues Internetportal klärt über einige der Stichwortgeber*innen auf.

Titelblatt des Sammelbandes „Das alte Denken der Neuen Rechten“, der über die Internetseite „gegneranalyse.de“ kostenlos zu beziehen ist. (Bildquelle: gegneranalyse.de)

„Gegen die Liberalen“ lautet ein 1988 verfasstes Pamphlet des völkischen Nationalisten Armin Mohler (1920-2003), das zum Klassiker der „Neuen Rechten“ geworden ist. Der für die 2010 erfolgte Neuauflage verantwortliche Verlag bewirbt es als „treffsichere ‚Liberalenbeschimpfung‘“ und verspricht: „man liest und weiß, daß man rechts ist – oder eben nicht“. mehr lesen / lire plus

Den fantastischen Surrealistinnen zu Ehren

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt bietet in „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo“ Surrealistinnen eine Bühne. Das passende Digitorial überzeugt unter anderem mit einer queerfeministischen Perspektive.

© Schirn Kunsthalle Frankfurt, Foto: Norbert Miguletz

„In keiner künstlerischen Bewegung der Moderne spielten Frauen auch quantitativ eine solch zentrale Rolle wie im Surrealismus“, betont Ingrid Pfeiffer, Kuratorin der Ausstellung, in einer Pressemitteilung, „und doch fehlen viele ihrer Namen und Werke bis heute oft in Publikationen und Überblicksausstellungen.“ Dass Surrealismus weit mehr ist als Salvador Dalí, Pablo Picasso oder René Magritte, zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt aktuell in der Ausstellung „Fantastische Frauen. mehr lesen / lire plus

Vanessa Springora : Le consentement

Le livre qui a provoqué l’affaire Matzneff en France n’est pas un bouquin écrit à la va-vite dans l’intention de choquer et de vendre, mais une rédemption par l’écriture et une purification juste.

Est-il possible d’enfermer un ogre dans une prison de papier ? Avec « Le consentement », l’éditrice et auteure Vanessa Springora prouve que oui. Son ogre à elle, c’est l’écrivain Gabriel Matzneff, avec qui elle a entretenu une relation quand elle n’avait que 14 ans. Matzneff, le « grand écrivain », ami du président Mitterrand, a choisi sa victime sans scrupules. Springora vivait seule avec sa mère, le père était absent et avait grandi dans un milieu de la bohème intellectuelle de la capitale – elle connaissait donc les mœurs plutôt libres et ne s’en offusquait pas. mehr lesen / lire plus

DAC 6 : Le Conseil d’État avec les avocat-e-s

Dans le cadre de la très contestée directive européenne DAC 6, dont l’adaptation luxembourgeoise prévoyait une disposition qui forcerait les avocat-e-s à dénoncer des constructions fiscales agressives, la Haute Corporation a fait reculer le parlement.

Un coup dur pour l’Administration des contributions directes (ACD) et la transparence fiscale. Face aux protestations des avocat-e-s, qui voyaient dans la transposition luxembourgeoise une attaque contre leur secret professionnel, le Conseil d’État a tranché en leur faveur – en agitant le carton rouge de l’opposition formelle à ce règlement.

Les explications du ministère des Finances à ce sujet, basées sur l’anonymat garanti aussi bien aux avocat-e-s qu’aux client-e-s qu’ils devraient dénoncer à l’ACD, n’auront donc pas convaincu les sages. mehr lesen / lire plus

Schweiz zeigt bei Referendum Regenbogenfarbe(n)

Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung sind in der Schweiz demnächst strafbar. Das Gesetz stand kurzzeitig auf der Kippe.

CC BY Denise Coronel SA 2.0

Die Mehrheit der Schweizer*innen hat sich vor zwei Wochen für die Erweiterung des bestehenden Diskriminierungsschutzes ausgesprochen. Das Portal der Schweizer Regierung berichtet, dass 63 Prozent der Bevölkerung für die Verankerung der sexuellen Orientierung im Diskriminierungsschutz stimmten. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 42 Prozent.

Wer Gruppen oder Einzelpersonen aufgrund ihrer Ethnie, Rasse, Religion oder sexuellen Orientierung öffentlich angreift – sei es durch Hass, Hetze, Verleumdung oder Herabsetzung sowie durch den Aufruf dazu– muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafen rechnen. mehr lesen / lire plus

Overshoot Day: Ab heute lebt Luxemburg auf Pump

Hätten alle Länder den Ressourcenverbrauch wie Luxemburg, wäre bereits heute der Earth Overshoot Day.

Luxemburg hat bereits heute die Ressourcen erschöpft: Wenn alle auf dem Planeten so leben würden wie wir, bräuchten wir beinahe acht Erden. Der Earth Overshoot Day wird vom Global Footprint Network, einem Netzwerk von Wissenschaftler*innen, berechnet. Ab dem Tag sind mehr Ressourcen verbraucht, als innerhalb eines Jahres nachwachsen können. Eine nachhaltige Wirtschaftsweise würde bedeuten, dass der Overshoot Day erst am 31. Dezember liegt. Tatsächlich rückt der Tag aber immer näher an den Jahresanfang. Mit dem 16. Februar liegt Luxemburg auf dem traurigen zweiten Platz, noch ressourcenintensiver ist lediglich Katar. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #084 – Schlecht Matbestëmmungsméiglechkeeten beim Klimaplang

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch gouf no laangem Waarden déi virleefeg komplett Fassung vum nationale Klima- an Energieplang verëffentlecht. Eng Presentatioun virun der Press blouf aus, et gouf just ee Communiqué, deen déi wichtegst Punkten zesummegefasst huet. Och bei der Matbestëmmung gesäit et zimlech moer aus: Et gëtt just d‘Méiglechkeet, ee Bréif oder eng Mail ze schreiwen.

Dës Tatsaachen huet de Joël Adami a sengem Edito an der woxx vun dësem Freide kritiséiert. D‘Tessie Jakobs schwätzt mat him am Podcast doriwwer, wisou dat esouguer geféierlech ass a wat fir aner Méiglechkeeten et gi wieren, fir der Bevëlkerung de Klimaplang méi no ze bréngen. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 16. Februar: RTL-Presseclub mat der woxx

Wat ass zum Waringo-Rapport zur Moderniséierung vum Haff ze soen? Wéi geet et an der Regierung virun no der Ëmbildung? Wou steet Lëtzebuerg mat senger Asylpolitik? A wat fir eng Schlëss sinn aus dem Zoumaache vu Spuerkeess-Agencen ze zéien? Doriwwer schwätzen dëse Sonnden de Richard Graf vun der woxx, den Ali Ruckert vun der Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek, de Robert Schneider vum Tageblatt an d’Dani Schumacher vum Lëtzebuerger Wort.

RDV fir de Presseclub um Sonndeg wéi gewinnt tëscht 11 an 12 live um Radio oder an Toun a Bild op rtl.lu. mehr lesen / lire plus

OPL : Gustavo Gimeno rempile

Gustavo Gimeno au concert d’hier 13 février, avec le compositeur Francisco Coll et la soliste Patricia Kopatchinskaja ; au second plan, les membres de l’OPL (Photo : Philharmonie/Alfonso Salgueiro)

Heureuse nouvelle hier à la Philharmonie : l’Orchestre philharmonique du Luxembourg pourra compter sur la direction musicale de Gustavo Gimeno jusqu’en 2025. La prolongation de contrat a été annoncée dans une conférence de presse où la ministre de la Culture, Sam Tanson, le président de la Philharmonie, Pierre Ahlborn, et le directeur général de l’institution, Stefan Gehmacher, ont été unanimes pour saluer l’apport du chef espagnol depuis qu’il a pris les rênes de l’orchestre en 2015. mehr lesen / lire plus

woxx-Mitarbeiter beim ICIJ

Das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) hat den Kreis seiner Mitarbeiter*innen weltweit erweitert.

Der woxx-Mitarbeiter Luc Caregari, der in den letzten Jahren die Arbeiten des ICIJ regelmäßig begleitet hat und etwa bei den Panama Papers oder auch bei den kürzlich bekannt gewordenen Luanda Leaks Hand angelegt hatte, wurde vor Kurzem als neues Mitglied des Konsortiums berufen.

ICIJ wurde 1997 als Projekt des gemeinnützigen US-amerikanischen Center for Public Integrity (CPI) gegründet. 2017 konstituierte sich das Konsortium als unabhängige Nachrichtenorganisation mit Sitz in Washington DC, um sich vom Vorwurf der politischen Abhängigkeit zu befreien. Neben den erwähnten Kampagnen deckte das ICIJ u.a. mehr lesen / lire plus

Inklusion: Vorwiegend positive Reaktionen auf neuen Aktionsplan

CCDH und CET zeigen sich grundsätzlich zufrieden mit dem neuen Aktionsplan für Menschen mit einer Behinderung. Punktuelle Kritikpunkte haben sie dennoch.

Foto: stevepb/pixabay.com

In einer gemeinsamen Pressemitteilung drückten die konsultative Menschenrechtskommission (CCDH) sowie das Centre pour l’égalité de traitement (CET) am Mittwoch ihre Zufriedenheit über den neuen Aktionsplan zur Umsetzung der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung aus. Sie begrüßen den partizipativen Ansatz bei der Ausarbeitung des Plans, bedauern allerdings, dass dieser nicht bis zum Ende beibehalten wurde. Erfreut zeigen sie sich indes darüber, dass der Aktionsplan Bewertungen durch externe Sachverständige vorsieht.

Obwohl das Lob überwiegt, so äußern CCDH und CET auch Kritik. mehr lesen / lire plus

Schließungen von Filialen: Nach der Post nun auch die Sparkasse

Es ist schon auffällig, wie kurzfristig und drastisch Rationalisierungsmaßnahmen bei Gesellschaften, die zu 100 Prozent dem Luxemburger Staat gehören, vonstattengehen.

GilPe / wikimedia CC BY-SA 3.0

Nachdem die Post sich schon seit einiger Zeit aus der Fläche zurückzieht, ist es jetzt die ehrwürdige Sparkasse, die Banque et caisse d’épargne de l’État (BCEE), die bis Ende März rund elf Filialen über Land schließen will. Entlang der Mosel bleiben deren nur zwei und im Luxemburger Norden nur drei übrig, wie die Konsument*innenschutzorganisation ULC in einer Pressemitteilung „mit Entsetzen“ feststellt.

Die BCEE gibt an, sich an den neuen Bedürfnissen ihrer Kundschaft zu orientieren und deshalb die Digitalisierung ihrer Dienstleistungen weiter vorantreiben zu wollen. mehr lesen / lire plus

Landminenverbot: Reaktion auf den US-Ausstieg

Die USA wollen wieder auf Antipersonenminen zurückgreifen. Handicap International reagiert auf die Ankündigung.

© Juan Manuel Vargas – HI

„Ein historischer Rückschritt beim Schutz der Zivilbevölkerung“, mit diesen Worten kritisiert Handicap International in einem Kommuniqué die Entscheidung von Donald Trump von Anfang Februar, den US-Streitkräften den Einsatz von Antipersonenminen (APM) grundsätzlich wieder zu erlauben. Die Entwicklungs-NGO, die auch in Luxemburg aktiv ist, war eine der sechs Gründungsorganisationen der Anti-Landminen-Kampagne in den 1990er Jahren. 1997 wurde die Ottawa-Konvention unterzeichnet, die nicht nur den Einsatz, sondern auch die Herstellung, Lagerung und Weitergabe von APMs verbietet (woxx). Bisher sind 164 Staaten der Konvention beigetreten, unter anderem sämtliche EU-Mitglieder. mehr lesen / lire plus

Analyse: Gute Mine, böses Spiel

Was spricht für, was gegen, den Einsatz von Landminen? Und wie soll Luxemburg umgehen mit der Ankündigung der USA, wieder auf diesen Waffentyp zurückzugreifen?

Wikimedia; DIGGER DTR; CC BY-SA 3.0

Dass die USA wieder Landminen einsetzen will, wirft einige Fragen auf. Die heftige Kritik seitens Handicap International (online-woxx: „Reaktion auf den US-Ausstieg“) gründet darauf, dass dieser Waffentyp besonders verwerflich sei. Ja, die auf die Problematik spezialisierte NGO geht soweit, den Einsatz anderer „Mittel“ zu empfehlen, die die Zivilbevölkerung weniger in Mitleidenschaft ziehen. Stellen die Antipersonenminen (APM) – die durch die Ottawa-Konvention geächtet sind – also eine besonders verwerfliche Waffe dar? mehr lesen / lire plus

EU-Parlament für Freihandel mit Vietnam

Mit großer Mehrheit hat sich das EU-Parlament heute für ein Freihandelsabkommen mit Vietnam ausgesprochen. Die Kritik vietnamesischer NGOs sowie von Grünen und Linken im Parlament blieb fruchtlos.

Im Auswärtigen Ausschuss des EU-Parlaments war Isabel Wiseler-Lima verantwortlich für ein kritisches Gutachten zum Freihandel mit Vietnam. Bei der Abstimmung votierte die CSV-Politikerin nun jedoch für das Abkommen. (Foto: © European Union 2020 – Source : EP)

Überraschend war das Ergebnis nicht: Nach der gestrigen Debatte im EU-Parlament sprach sich heute Mittag eine deutliche Mehrheit der Abgeordneten für ein Freihandels- und Investitionsschutzabkommen mit der Sozialistischen Republik Vietnam aus.

Der überwiegende Teil der Abgeordneten der konservativen Gruppe „Europäische Volkspartei“, der liberal-zentristischen „Renew Europe“, der rechten „Europäischen Konservativen und Reformer“ und auch ein großer Teil der Sozialdemokraten (S&D) stimmten für die beiden Abkommen, während eine Minderheit der Sozialdemokraten zusammen mit den Grünen (Verts/ALE), den Linken (GUE/NGL) und einem Großteil der rechtsextremen Fraktion „Identität und Demokratie“ dagegen votierten. mehr lesen / lire plus

Klimaaktivist*innen warnen EU-Parlament vor Abstimmung über Energieprojekte

Am Mittwoch, den 12. Februar stimmen die EU-Parlamentarier*innen über eine Liste von „Energieprojekten im gemeinsamen Interesse“ ab. Darauf befinden sich trotz Klimakrise Erdgas-Projekte.

Eine Erdgas-Pipeline in England. (Foto: CC-BY-SA Chris Morgan)

Immer wieder wird Erdgas als „klimafreundliche Brückentechnologie“ bezeichnet und auch weiter von offizieller Seite gefördert. Beim Verbrennen des fossilen Energieträgers entsteht dennoch CO2. Die Förderungen für Pipeline-Projekte ärgern natürlich Klimaaktivist*innen, die für eine rein erneuerbare Energieversorgung plädieren. Am Mittwoch wird das Europaparlament über eine Liste von förderungswürdigen Energieprojekten in Europa abstimmen – die Liste ist aber längst nicht so grün, wie man angesichts des „Green Deal“-Diskurses der Kommission meinen könnte. mehr lesen / lire plus

Birds of Prey (And the Fantabulous Emancipation of One Harley Quinn)

Si on n’espère rien d’autre que du divertissement et qu’on n’est pas allergique à la violence au second degré et aux bons mots en voix off, le film se laisse voir avec un certain plaisir coupable. Aller jusqu’à dire que spectatrices ou spectateurs s’amusent autant que Margot Robbie, visiblement folle amoureuse de son rôle, serait un peu exagéré. Mais son enthousiasme est communicatif pour qui laisse à la porte de la salle toute velléité d’expliquer le monde à travers une œuvre cinématographique. Tout ça ne se prend pas au sérieux, c’est déjà pas mal.

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Le « Centre commun » fait peau neuve

Le site internet du Centre commun de la sécurité sociale (CCSS) a subi un profond relooking depuis quelques jours. C’était bien nécessaire, car avec 800.000 assurés, dont les dossiers sont traités par le CCSS, et 1.800 visites par jour, c’est un des sites les plus sollicités au Luxembourg.

Le nouveau…

Le CCSS gère l’affiliation des assurés au titre d’une activité rémunérée – salarié-e-s, retraité-e-s, indépendant-e-s, assuré-e-s volontaires, travailleurs agricoles, etc. Il calcule chaque mois les cotisations à payer et encaisse les différentes cotisations pour les répartir ensuite entre les différentes institutions de sécurité sociale. Une deuxième activité, moins connue, consiste en l’organisation de l’informatisation, le développement d’applications informatiques et le traitement informatique des données pour le compte des différentes institutions de sécurité sociale. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : #JeSuisLà

Après « La famille Bélier », Éric Lartigau reste dans le feel-good doux-amer avec ce film, qui vaut surtout pour la tendresse bourrue du personnage joué par Alain Chabat. Si la longue séquence de l’aéroport est indéniablement réussie, le reste a parfois des airs de gentil remplissage. Sympathique, c’est déjà ça.

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Les cocos d’abord

La publication du rapport sur le SRE a été aussi décevante que prévu : pas de grandes nouvelles en ce qui concerne la surveillance politique – toutes celles et tous ceux qui de près ou de très, très loin avaient un rapport avec le bloc de l’Est étaient soigneusement filé-e-s.

Les archives de la paranoïa, c’est ainsi qu’on pourrait les nommer. Mais seulement si les documents analysés par Nadine Geisler et Jean Reitz avaient été les archives des services secrets. Malheureusement, « il ne s’agit que des banques de données du SRE et non pas des archives à proprement parler. Celles-là, elles sont toujours au Srel.  mehr lesen / lire plus