Grundschule – ein Ort des Unbehagens

von | 29.11.2007

Nicht „Diamonds and Pearls“, sondern schlicht Pirls, „Progress in International Reading Literacy Study“ heißt die Studie an der Luxemburg letztes Jahr das erste Mal teilgenommen hat. Pirls wird seit 2001 im Abstand von fünf Jahren von der „International Association for the Evaluation of Educational Achievement“ (IEA) durchgeführt. Es geht darum den „Superstar“ in puncto Lesekompetenz und Leseeinstellung von SchülerInnen am Ende des Leselernprozesses, also des vierten oder fünften Grundschuljahres zu ermitteln. Auch wenn Luxemburg letztlich den sechsten Platz in dieser „internationalen Hitparade“ belegt, sind die Ergebnisse, die sich auf den nationalen Kontext beziehen, sehr ernüchternd. In keinem anderen Land äußerten sich SchülerInnen und auch Eltern derart negativ über das Schulklima der Grundschule. Mehr als ein Drittel der Schüler meint nicht gerne zur Schule zu gehen. Fast ein Viertel gibt an, Opfer von Gewalt an der Schule gewesen zu sein. Mehr als ein Fünftel hat das Gefühl, dass die LehrerInnen sich nicht um sie kümmern. Somit ist es nicht verwunderlich, dass auch das Lesen den Meisten keine Freude macht. Denn das Schulklima gilt als bedeutender Kontextfaktor, wenn es um die Förderung der Motivation – etwa zum Lesenlernen – geht.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Weibliche Genitalverstümmelung in Luxemburg

Im Nachgang einer UNICEF-Studie zu weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) in Luxemburg, die im April 2026 veröffentlicht wurde, hatten die LSAP-Abgeordneten Claire Delcourt und Mars Di Bartolomeo eine parlamentarische Anfrage zum Thema gestellt. Vergangenen Montag erfolgte die Antwort, der sich neben den drei adressierten Minister*innen der...

NEWS

Wenn „ChatGPT“ parlamentarische Fragen beantwortet

Am vergangenen Montag veröffentlichte die Chamber die Antwort des Außenministers Xavier Bettel (DP) auf eine parlamentarische Frage der beiden LSAP-Abgeordneten Mars Di Bartolomeo und Yves Cruchten. Thema war der „Luxemburgplan“, den die saarländische Regierung Anfang Mai veröffentlichte. Die Antworten sind relativ nichtssagend und unkonkret –...

NEWS

Foot, fric et répression

Le coup d’envoi de la Coupe du monde de foot 2026 a été donné ce 11 juin au stade Azteca de Mexico, pour une édition « qui s’annonce la plus lucrative jamais vue », selon Amnesty International. La FIFA prévoit de réaliser 11 milliards de dollars de recettes au fil des 104 matchs qui se joueront pendant six semaines aux États-Unis, au Mexique...