(rg) – Unter dem Titel „Viel Weg noch bis zum Lachen im Nullort“ organisieren die Kulturfabrik und das Centre national de Littérature am 28. September um 20.00 Uhr in Esch eine Hommage an einen der „wohl eigenwilligsten Schriftsteller Luxemburgs“ – so die VeranstalterInnen. Der vor zwei Jahren im Alter von 70 Jahren verstorbene Rolph Ketter habe, wie seine großen literarischen Vorbilder Arno Schmidt und James Joyce, stets „mit seismographischer Empfindlichkeit auf die unmittelbare Umwelt sowie gesamtgesellschaftliche Entwicklung reagiert“. Nach beruflichen Jahren als Entwicklungshelfer in Afrika, freischaffender Publizist in Paris, Journalist und Kunstkritiker, Werbetexter und zuletzt Verlagslektor, lebte Rolph Ketter seit 1985 als freier Schriftsteller in Esch. Aus den Werken von Rolph Ketter lesen Christiane Rausch und Christian Kmiotek, begleitet von Lisa Berg (Cello) und Jitz Jeitz (Sax). Der Eintritt ist frei.
Regisseur Michelangelo Antonioni: Der Weg in die filmische Moderne
Michelangelo Antonioni ist ein Name, der für den Film ebenso wichtig ist wie Marguerite Duras für die Literatur oder Giorgio de Chirico für die Malerei. Zweifelsohne gilt der italienische Regisseur als einer der bedeutendsten Modernisierer*innen des Kinos in Europa nach 1950. Sein Werk prägt die internationale Filmgeschichte. Die Bedeutung von...

