Neue Woche, neue Lostrommel. Redakteurin A. zieht als Erste: eine Pressekonferenz zum Sujet „Frauen und Gewalt“. Niete: Die Veranstalter beten das Programm einfach nur runter; Ade die Idee eines ambitionierten Textes. . Der Lostopf geht an Praktikantin B. und, Glückwunsch!, zwei – nein, drei! – Nieten: Am Vormittag ein Resto-Chef, der keinen blassen Schimmer von den „Resto Days“ hat. Am Abend ein Herr Prof. Dr. Dr., der die halbe Lehrerschaft Luxemburgs ins Schlummerland schickt. Auch der Kinoabend à la Italia ist Pustekuchen, denn auf Limpertsberg hat jemand den Strom ausgepustet. Als letzter in der Runde zieht Redakteur D. … eine Niete: Aus dem geplanten Artikel wird nichts, weil die Hauptperson zum Dauersitzen im LKW verordnet wurde. Für all die freiwilligen und bereitwilligen Kandidaten an dieser Stelle einen herzlichen Applaus!
Halb voll oder halb leer?
Nicht nur der deutsche Bundeskanzler hat seine Probleme mit dem berühmten Glas, das Optimist*innen von jener Gattung Mensch, die immer Trübsal bläst, unterscheiden soll. Da gibt es die schöne Pressehilfe 2.0, und dann soll sie nicht reichen?

