Fixerstube: Auslagern

von | 24.01.2008

Die elementare Frage des Standorts der Fixerstube ist nach wie vor offen. Auch nachdem Alain Biren, Präsident der „Stëmm vu Bouneweg“, dem Chamberpräsidenten diese Woche seine Unterschriftenpetition überreichte. „Falls  morgen die von der Regierung vorgesehene Struktur mit 40 Betten in einen anderen Bezirk kommen soll, dann sind wir solidarisch“, sagt Biren. Wiederholt betonte er, dass seine Organisation nicht gegen die Fixerstube an sich sei – nur gegen den Standort in der Nähe des Wohnviertels. Die „Stëmm vu Bouneweg“ würde für kleine, dezentrale Infrastrukturen von maximal 15 Betten plädieren – „denn so bekommen wir auch eher eine Akzeptanz in der Bevölkerung.“ Diese Argumentationsweise hinterlässt jedoch eher Zweifel: Auf Nachfrage, wie die Stëmm reagieren würde, falls demnächst etwa drei kleinere Einheiten in verschiedene Stadtbezirke, davon eine nach Boneweg kommen würde, machte Biren einen Rückzieher: „So eine Infrastruktur, ob groß oder klein, hat nichts in einem Wohnviertel zu suchen“, so Biren. Und Boneweg sei nicht das Auffangbecken von allen sozialen Einrichtungen. In den nächsten Wochen wird man sehen, ob das Verdikt der städtischen Arbeitsgruppe zur Fixerstube das auch so sieht.

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