Abschied von ambitioniertem Klimaschutz

von | 23.01.2014

(da) – Die EU-Kommissare Günther Öttinger und Connie Heedegard haben das sogenannte „Weißbuch zur EU-Energie- und Klimapolitik bis 2030“ veröffentlicht. Die Pläne der Kommission sehen bis 2030 eine Reduktion der Treibhausgase um 40 Prozent gegenüber 1990 und einen EU-weiten Anteil an erneuerbaren Energien von 27 Prozent vor. Auf konkrete Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz wird verzichtet. Damit fallen die EU-Pläne noch schlimmer aus, als befürchtet. Kritik kommt von nationalen und internationalen Umweltorganisationen wie „Mouvement écologique“, „Friends of the Earth“ oder dem internationalen Klimabündnis: Die vorgestellten Pläne werden als „Abschied von einem ambitionierten Klimaschutz“ gewertet. Beanstandet wird, dass die Klimaziele bei weitem nicht ausreichend seien, um einen kritischen Anstieg der Erdtemperatur um über zwei Grad zu verhindern. Interessant ist, dass die EU mit den schon bestehenden Maßnahmen bereits auf 32 Prozent Treibhausgaseinsparungen kommt. Somit sind für die kommenden 16 Jahre nur acht Prozent weitere Einsparungen vorgesehen. Wirtschaftsminister Etienne Schneider und Umweltministerin Carole Dieschbourg ihrerseits stießen mit ihrer Forderung nach ambitionierteren Zielen für den Klimaschutz bei der EU-Kommission auf taube Ohren.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Demokratie durch die Gender-Brille

Frauen fühlen sich politisch weniger gut vertreten, bewerten Gleichstellung skeptischer und fordern häufiger gezielte Maßnahmen, während Männer sich stärker für Politik interessieren und dem politischen System insgesamt mehr Vertrauen entgegenbringen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Polindex-Studie 2025, in deren Rahmen zwischen Mai...

NEWS

Les milliardaires nuisent à la démocratie

À l’occasion du Forum économique mondial de Davos, Oxfam publie, comme chaque année, un rapport sur les ultrariches dans le monde. « La fortune des milliardaires a bondi de plus de 16 % en 2025, soit trois fois plus vite que la moyenne des cinq années précédentes, pour atteindre 18.300 milliards de dollars, son plus haut niveau historique »,...

NEWS

Femizid weiterhin kein Straftatbestand

Luxemburgs Regierung sieht weiterhin nicht vor, den Begriff „Femizid“ als eigenständige Straftat ins Strafgesetzbuch aufzunehmen. Dies erklärte Justizministerin Elisabeth Margue (CSV) vergangenen Dienstag in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Diane Adehm und Nathalie Morgenthaler. Zur Begründung verweist das...

NEWS

Social : L’accalmie… pour l’instant

Le climat social s’est apaisé avec la nomination de Marc Spautz au ministère du Travail. Représentant l’aile sociale du CSV, il veut restaurer le dialogue entre partenaires sociaux. Mais le thermomètre pourrait grimper sur la question du salaire minimum et surtout sur l’organisation du temps de travail, syndicats et patronat défendant des...