Ende der Diskriminierung von Trans- und Intersexuellen?

von | 25.05.2015

(avt) – Es mehren sich die Zeichen, dass die Regierung der Pathologisierung von transsexuellen und intersexuellen Personen ein Ende setzt. Am 12. Mai empfing Gesundheitsministerin Lydia Mutsch Repräsentanten von „Intersex & Transgender Luxembourg (ITGL). In der Unterredung wiesen diese auf die Pathologisierung von transidenten Personen hin – darunter fallen aufgezwungene Hormonbehandlungen und sogenannte ‚geschlechtsangleichende’ chirurgische Eingriffe. Dr. Erik Schneider von ITGL schlug vor, die Bezeichnung „dysphorie de genre“ aus dem Krankheitskatalog der CNS zu streichen, und berichtete von einer neuen Anlaufstelle für Eltern. Am 17. Mai, anlässlich des internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie, unterzeichnete Familienministerin Cahen außerdem die IDAHO-Deklaration, deren Ziel es ist, der Diskriminierung und Gewalt gegen lesbische, bisexuelle, transgender- und intersexuelle Personen (LGBTI) ein Ende zu setzen. Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich Luxemburg als 18. Staat weltweit, Maßnahmen gegen die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung zu ergreifen. Vor dem Hintergrund von Zeugenberichten Betroffener kündigte Gesundheitsministerin Mutsch außerdem einen interministeriellen Austausch an.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Bardella : retour à la matrice antisémite

C’est la bombe politique de la semaine en France : Mediapart a exhumé des écrits antisémites du président du RN, Jordan Bardella, lorsque celui-ci entamait sa fulgurante ascension au sein du parti lepéniste, il y a un peu plus d’une dizaine d’années. « Toutes les banques sont détenus (sic) par des juifs », écrit-il par exemple, faute...

NEWS

Logement : des ménages pour qui tout va bien

« Les bailleurs sont fortement surreprésentés parmi les ménages les plus aisés : ils constituent une part importante des ménages à hauts revenus et la majorité des hauts patrimoines », conclut une note du ministère du Logement, publiée ce 28 septembre. Consacrée au profil des ménages bailleurs au Luxembourg, l’étude évalue qu’« entre 30.000 et...

NEWS

Richtung 22 und frEsch gehen vor Gericht

Kommende Woche startet ein Gerichtsprozess zwischen dem Künstler*innenkollektiv „Richtung 22“ und der „frEsch asbl”. Letzteres ist der Verein, über den die Gemeinde Esch einige ihrer Aktivitäten im Kulturbereich abwickelt. Ab dem 8. Oktober wird darüber verhandelt, ob Richtung 22 im „Batîment 4“ bleiben darf. Seit 2024 gibt es zwischen den...