Giulio Ricciarelli: Täter-Land mit Zuckerhaube
"Im Labyrinth des Schweigens" zeigt beeindruckend das Nachkriegsdeutschland der 1950er Jahre, das seine jüngste Vergangenheit vergessen will und die NS-Täter als unbescholtene Bürger leben lässt.
"Im Labyrinth des Schweigens" zeigt beeindruckend das Nachkriegsdeutschland der 1950er Jahre, das seine jüngste Vergangenheit vergessen will und die NS-Täter als unbescholtene Bürger leben lässt.
Stefan Maurer bringt Kleists "Penthesilea" stark gerafft, doch schlüssig in einer rauschenden Inszenierung auf die Bühne des TNL. Und Nora Koenig überzeugt in der Rolle der charakterstarken Amazonenkönigin.
(avt) - Am 5. Mai ist es wieder so weit. Der europäische Aktionstag für Menschen mit Behinderung wird öffentlich begangen. Doch statt zornigen Demonstrationen für Chancengleichheit und zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die Luxemburg bereits 2011 ratifiziert hat, findet der einstige Protesttag nunmehr in einem institutionellen...
Eine Schule für Differdingen - das ist die Vision des Bildungsministers, der auf einer öffentlichen Veranstaltung der DP-Sektion Differdingen, über die Köpfe des Schöffenrats hinweg? 'sein Projekt' promotete.
(avt) - Die Empfehlungen des PWC-Audits (Kosten: 56.000 Euro), in dem der Fonds du logement hinsichtlich seiner Funktions- und Organisationsstruktur überprüft werden sollte, präsentierte anstelle der Wohnungsbauministerin der neue Staatssekretär Marc Hansen vergangenen Dienstag. Bescheidenes Ergebnis der Beratertätigkeit: Es fehlt dem Fonds an...
Mit seinen zwei Ausstellungen "Mémoires en transitions" im Neumënster und "La projection du passé" im Natioalarchiv würdigt der Fotograf Andrés Lejona die historischen Archive auf je eigene und beeindruckende Art und Weise.
Die Verfilmung von Irène Némirovskys Romanfragment "Suite française" ist kein großer Wurf - trotz der literarisch wertvollen Vorlage und der starken Darstellung eines untypischen Nazi-Offiziers durch Matthias Schoenaerts.
Obwohl die Regierung betont, dass der Wohnungsbau Priorität habe, steigen die Mieten und belastet die Wohnungsnot die Nicht-Vermögenden. Protzige Großprojekte scheinen Vorrang vor bezahlbarem Wohnraum zu haben.