Regionalwahlen in Madrid: Im Trump-Stil zum Triumph

Bei den Regionalwahlen in Madrid triumphierte die Rechtspopulistin Isabel Díaz Ayuso. Mit ihrer Kampagne „Freiheit oder Kommunismus“ erzielte sie mehr Stimmen als die Linksparteien und Sozialdemokraten zusammen und hat nur knapp die absolute Mehrheit verfehlt. Die Pandemiemüdigkeit und Abnutzungserscheinungen in der linken Zentralregierung spielten ihr dabei in die Hände.

Hat mit Vorsichtsmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie eher wenig am Hut: Mit ihrem gegen die staatlichen Restriktionen der linken Zentralregierung gerichteten Wahlkampf ist Isabel Díaz Ayuso wieder ins Amt der Premierministerin der Region Madrid gewählt worden. (Foto: EPA-EFE)

Seit mittlerweile 26 Jahren regiert der rechtskonservative Partido Popular (PP) die Hauptstadtregion Madrid, und daran haben die vorgezogenen Neuwahlen am Dienstag vergangener Woche nichts geändert. mehr lesen / lire plus

Spanien: Die Straße der Schmuggler

Im südspanischen Verwaltungsbezirk Campo de Gibraltar ist der Schmuggel von Haschisch aus Marokko seit Jahrzehnten ein wichtiger Wirtschaftszweig. Es wird auch vermehrt Kokain nach Europa geschmuggelt. Die Versuchung, mit dem Drogenhandel schnell zu Geld zu kommen, ist für viele junge Menschen groß.

Alles ruhig: Am Strand des Fischerviertels La Atunara im südspanischen La Línea de la Concepción. (Fotos: Jan Marot)

Fischerboote, teils morsch und geborsten, liegen am kilometerlangen Sandstrand vor dem markanten Affenfelsen Gibraltars. Strandrestaurants sind dem Verfall preisgegeben. An geschlossenen Geschäftslokalen sind Verkaufsschilder angebracht, manche sind vergilbt. Die Inhaber warten vergeblich darauf, ihre Immobilien loszuwerden. La Atunara ist das Fischerviertel von La Línea de la Concepción, der spanischen Grenzstadt zum britischen Überseegebiet Gibraltar. mehr lesen / lire plus

Spanien: „Die Mentalität der Richter ändern“

Ende vergangenen November sind in Spanien Tausende Menschen auf die Straße gegangen, weil die Täter einer 2016 begangenen Gruppenvergewaltigung zwar zu Haft verurteilt wurden, nicht jedoch wegen Vergewaltigung. Das Opfer habe aufgrund von Drogenkonsum die „sexuelle Beziehung nicht akzeptieren oder ablehnen“ können. Die woxx hat mit der Juristin Tania Sordo Ruz über den Umgang mit geschlechtsspezifischer Gewalt in Spanien gesprochen.

„Das Recht kann nicht alle Probleme lösen, es braucht auch Bildung mit einer Genderperspektive“: 
die Juristin Tania Sordo Ruz. (Bild: Youtube)

woxx: In der neuen spanischen Regierung fungiert die Feministin Irene Montero vom linken Bündnis „Unidas Podemos“ (UP) als Ministerin für Gleichstellung. mehr lesen / lire plus