Forum 434: Schwarzarbeit

(forum.lu)

In ihrer neuesten Ausgabe bringt Forum etwas Licht ins Dunkle und nimmt sich dem Thema „Schwarzarbeit“ an. Ein Bereich, dem Luxemburg mit der üblichen Methode „wenn wir nur lang genug wegsehen, regelt sich das Problem von allein“ begegnet, heißt es im neusten Forum Story-Dossier. Die Journalistin Franziska Peschel sieht hin, auch wenn es besonders schwer gewesen ist, zu der Schattenwirtschaft Luxemburgs zu ermitteln. Zum zweiten Mal arbeitet die Zeitschrift Forum nun mit einer Journalistin, die sich speziell einem Thema widmet und ein ausgiebig recherchiertes Dossier darüber präsentiert. Die Autorin spürt konkrete Zahlen auf und gibt auch Betroffenen, die hierzulande notgedrungen unangemeldet arbeiten müssen, das Wort. mehr lesen / lire plus

Nato gegen Klima: Blind weiterkämpfen

Die Investitionen in militärische Ausrüstungen steigen, auch in Luxemburg. Nun haben drei Forschungsinstitute erstmals ausgerechnet, wie teuer die Nato-Investitionen das Klima zu stehen kommen.

Ob bei Explosionen, dem Fliegen eines Flugzeuges, aber auch bei Trainingseinsätzen, wie hier im Süden Spaniens, oder der Lieferung von Waren ‒ Armeen stoßen massiv Treibhausgase aus und gehören weltweit zu den größten Umweltverschmutzern. (Copyright: European Union, 2023.)

Für Nato-Mitgliedsstaaten gilt nicht, wie bei der Erderwärmung, die Zielmarke 1,5 sondern 2: Mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sollen die Mitglieder ab 2028 jährlich in Ausrüstung investieren. Die Zielmarke fördert ein weltweites Wettrüsten. Würden alle Nato-Mitglieder die willkürlich gesetzte Zwei-Prozent-Zielmarke erreichen, entspreche dies zusätzlichen Ausgaben von insgesamt 2,57 Billionen US Dollar. mehr lesen / lire plus

Geschlechtergerechtigkeit. Luxemburg nähert sich der Gleichheit

Das European Institute for Gender Equality registriert erstmalige Erfolge, auch in Luxemburg gibt es Besserungen. In vielen Bereichen liegen jedoch sowohl auf EU-Ebene als auch hierzulande fortdauernde Ungleichheiten vor.

Demonstration am internationalen Frauentag für Gleichstellung und Gerechtigkeit. Daten zu körperliche und sexuelle Gewalt in der EU wurden im Index nicht mit einbegriffen. (Copyright: Mike González/Pexels)

Dieses Jahr hat das European Institute for Gender Equality (EIGE) nicht nur einen Grund zum Feiern. Neben einem zehnjährigen Jubiläum hat das Institut für 2022 einen erstmaligen EU-Schnitt von über 70 Prozent auf ihrem Gender Equality Index erfasst. Ein Resultat von 100 Prozent ist nötig, damit eine vollständige Geschlechtergleichheit vorliegt. mehr lesen / lire plus

Verband fordert effizienteres Gesundheitssystem

Während die Koalitionsgespräche auf Schloss Senningen noch laufen, versucht die Association nationale des infirmières et infirmiers du Luxembourg (ANIL) die Aufmerksamkeit der Verhandlungsdelegationen auf eine effizientere Gestaltung des Gesundheits- und Pflegesystems zu lenken. Elf Hauptmaßnahmen schlägt die ANIL in einem offenen Brief an den (wahrscheinlich) kommenden Premierminister Luc Frieden vor. Die vorgeschlagenen Lösungsansätze des Verbands gehen dabei vor allem gegen den Personalmangel und ineffizienten Ressourceneinsatz vor. Der erste Vorschlag: Die Aufgaben der Pflegenden sollen erweitert werden. Pflegende sollen weitere routinemäßige Pflegemaßnahmen übernehmen, um Ärzt*innen für andere Aufgaben zu entlasten, schreibt der Verband. Außerdem müsse das Angebot der bestehenden ambulanten Pflegedienste erweitert werden. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Le règne animal

Aux allures de fable fantastique, le deuxième long métrage du réalisateur Thomas Cailley suit François, à la recherche de son épouse transformée en animal, accompagné dans sa quête par leur fils Émile. Alors que l’adolescent, interprété avec douceur par Paul Kircher, est lui-même atteint du virus mutant qui a provoqué cette transformation, la relation entre le père et le fils dévoile peu à peu leurs peurs sous-jacentes de se retrouver incompris et isolés. Quitte à ne susciter guère de surprises, ce film antispéciste emporte toutefois par des dialogues amusants et une tendre dynamique entre les personnages, tous convaincants.

L’évaluation du woxx : XX
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Politique d’immigration et d’asile : Programmes électoraux : accueil – et puis ?

Alors que l’Union européenne envisage de durcir les lois migratoires, qu’en est-il de la politique d’immigration et d’asile au Luxembourg ? Analyse des mesures que proposent les partis pour les élections du 8 octobre.

Une première en cinq années : une majorité (51,3 pour cent) des personnes hébergées dans les structures de l’Office national de l’accueil (ONA) bénéficiaient déjà d’une protection internationale ou similaire fin 2022.

L’Association de soutien aux travailleurs immigrés (Asti) a exigé mi-septembre l’obligation scolaire pour tous les enfants « indépendamment du statut administratif de leurs parents », révélant par là sa connaissance pratique du terrain. Dans les programmes électoraux, ce type de connaissance ne semble à première vue que peu présent. mehr lesen / lire plus

Gewalt gegen Frauen: Kritik an EU-Initiative

2017 wurde sie in die Wege geleitet, nun liegt ein erstes Audit vom Europäischen Rechnungshof vor: Die EU Initiative „Spotlight“ soll dazu beitragen, alle Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen in den Partnerländern in Afrika, Asien, Lateinamerika, dem Pazifikraum und der Karibik zu beseitigen. Neben Fortbildungskampagnen und der Unterstützung von Menschenrechtsgruppen führt „Spotlight“ unter anderem auch Projekte gegen Gewalttaten wie Femizide durch. Knapp 500 Millionen Euro wurden in die Initiative investiert. Dem Rechnungshof zufolge mangele es zurzeit an den nötigen Werten, um „die Fortschritte für die Beteiligten zu messen“. Was aber jetzt schon klar sei: Hinweise, dass die Gewalt gegen Frauen und Mädchen in den 26 erfassten Ländern zurückgegangen ist, gibt es kaum. mehr lesen / lire plus

Regierung will Antisemitismus bekämpfen

© ME

Als „Neujahrsvorsatz“ bezeichnete Katharina von Schnurbein letzten Dienstag den neuen „Plan d‘action national de lutte contre l‘antisémitisme“ (PANAS). Einen Tag nach dem jüdischen Versöhnungsfest Yom Kippur ‒ und ein Jahr nach der Frist, die die EU für Ende 2022 festlegte ‒ stellte die Antisemitismusbeauftragte der EU-Kommission zusammen mit Premierminister Xavier Bettel sieben Maßnahmen zur hiesigen Bekämpfung des Antisemitismus vor. Neben bereits erfolgten Schritten wie der Strafverschärfung für Hassverbrechen und der Unterstützung von jüdischen Kultstätten legt der Plan einige neue Initiativen vor. Beispielsweise soll Opfern von antisemitischen Vorfällen eine spezielle Betreuung angeboten werden, die sie bei der Stellung einer Strafanzeige begleitet. mehr lesen / lire plus

CID Table Ronde: „Eng feministesch Zukunft?‟

Das feministische Zentrum CID Fraen an Gender fühlt den Parteien kurz vor den Wahlen am 8. Oktober noch ein Mal auf den Zahn: Am Freitag, dem 22. September stellen sich im Centre culturel de Bonnevoie (2, rue des Ardennes) von 18 bis 20 Uhr jeweils zwei Vertreter*innen von sieben Parteien den Fragen des Zentrums und des Publikums. „Unser Ziel ist es, wichtige Wahlthemen, wie die Wohnsituation, Bildung und Gewalt aus einer feministischen Perspektive zu beleuchten und herauszufinden, welche politische Maßnahmen die jeweiligen Parteien in diesem Kontext vorschlagen‟, schreibt das CID in der Ankündigung des Events. Dabei soll vor allem die Rolle der Gendergleichstellung in den Wahlprogrammen erläutert werden. mehr lesen / lire plus

EU Rat: Genveränderte Pflanzen auf der Tagesordnung

Begleitet vom Protest tausender spanischer Landwirt*innen trafen sich die EU-Agrarminister*innen am vergangenen Dienstag in der südlichen Stadt Córdoba. Auf der Tagesordnung stand ein im Juli vorgestellter Vorschlag der EU Kommission zur Regulierung neuer gentechnischer Methoden (NGTs) und deren Auswirkungen auf eine nachhaltigere Landwirtschaft. NGTs sollen eine gezieltere Veränderung des Genoms von Pflanzen ermöglichen. Biotechnologie-Konzerne versprechen, dass es möglich sein wird, Sorten zu entwickeln, die gegenüber Dürren und Schädlingen resistent sind. Eine Verpflichtung, die neuen genetisch veränderten Lebensmittel als solche zu kennzeichnen, sieht der neue Rechtsrahmen für die NGTs nicht vor. Zudem müssten Landwirt*innen finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, um in solch innovative Technologien investieren zu können, so der Rat. mehr lesen / lire plus

Finanzwelt gewinnt an Einfluss in Naturschutz-NGOs

In den Stiftungsräten großer Umweltschutz-NGOs haben Finanzexpert*innen zunehmenden Einfluss. Einer investigativen Recherche des panafrikanischen Medienunternehmens „African Arguments‟ zufolge sind über die Hälfte der 111 Treuhänder*innen, die in den Stiftungsräten von vier großen Umwelt- und Naturschutz-NGOs sitzen, mit der Finanzbranche verknüpft. Die vier untersuchten Organisationen – „Conservation International‟ (CI), „The Nature Conservancy‟ (TNC), der „World Wildlife Fund-US‟ (WWF-US), und die „Wildlife Conservation Society‟ (WCS) – gehören zu den größten der Welt. Unter den Treuhänder*innen befinden sich Vorstandsvorsitzende von Investitionsbanken, Geschäftsführer*innen von Risikokapitalgesellschaften und Finanziers, die an Banken wie JP Morgan Chase und Goldman Sachs angeschlossen sind. Umweltschutzexpert*innen warnen vor Interessenskonflikten und dem Einfluss der Treuhänder*innen, der zu einem „Machtungleichgewicht‟ führen kann: „Diese NGOs kontrollieren den globalen Diskurs über den Naturschutz‟, zitiert African Arguments Aby Sène, eine Assistenzprofessorin für Management von Park- und Naturschutzgebieten an der US-Amerikanischen Universität Clemson. mehr lesen / lire plus

Alternativer Mischanbau trägt Früchte

Mehr Biodiversität, verbesserte Wasserqualität, höhere Eiweißkonzentrationen im Futter – laut dem „Institut fir biologësch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg‟ (IBLA) übertrumpft der gemischte Anbau von Mais und Stangenbohnen den reinen Maisanbau in der Futterproduktion in mehrerlei Hinsicht. Zusammen mit dem „Service eaux‟ der Stadt Luxemburg hat das IBLA ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, um neben etwaigen Vorteilen des Mischanbaus auch verschiedene Aussaatzeitpunkte der beiden Pflanzen sowie Methoden zur Bekämpfung des Unkrauts, das bei dem Mischanbau auftritt, zu erforschen. Seit diesem Monat liegen die ersten Ergebnisse vor. Als eiweißreiche Pflanzen enthalten Stangenbohnen ein Protein, das laut dem Institut für die Fütterung von Wiederkäuern „unerlässlich‟ ist. mehr lesen / lire plus

EU Schadstoffbelastung: Luft nach oben

Lediglich 13 Mitgliedsstaaten haben 2021 den EU-Richtlinien über die Luftqualität entsprochen, so der jüngste Bericht der Europäischen Umweltagentur. Trotz einer allgemeinen Senkung der Schadstoffwerte, verfehlten laut dem Bericht die weiteren 13 Staaten mindestens eine der fünf Zielvorgaben; Kroatien hat noch nicht alle Werte für das Jahr 2021 vorgelegt. Luxemburg erfüllt die Reduktionsziele für Schwefeldioxid und Feinstaub, bei den anderen drei Schadstoffen ist indes noch Luft nach oben. Bis 2030 muss das Großherzogtum die Werte der Stoffgruppe Flüchtige Organische Verbindungen ohne Methan ‒ die zur Bildung von Ozon führt ‒ um 10 Prozent sowie der Stoffe Ammoniak und Stickstoffoxide um bis zu 30 Prozent verringern. mehr lesen / lire plus

Globale Ressourcen nach 8 Monaten aufgebraucht

Knapp ein halbes Jahr nach Luxemburg, überschritt die Welt am 2. August die diesjährige Ressourcenkapazität des Planeten. Fortan werde die Weltbevölkerung laut dem Global Footprint Network auf Pump leben und so bis Jahresende rechnerisch die nachwachsenden Ressourcen von 1,7 Erden verbrauchen. Luxemburg hatte die für dieses Jahr verfügbaren Ressourcen schon am 14. Februar aufgebraucht. Damit thront das Land weltweit auf dem 2. Platz. Nur Katar schnitt dieses Jahr schlechter ab. In Luxemburg spiegele der große ökologische Fußabdruck „die Größe der Wirtschaftssektoren, des Lebensstandards und der Kaufkraft‟ ‒ sowohl die der Bevölkerung als auch die der Grenzgänger ‒ wider, so der hiesige Nachhaltigkeitsrat (CSDD). mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Oppenheimer

Sur fond d’invention de la bombe atomique, l’adaptation biographique de l’été entrelace trois périodes clés dans la vie du physicien tourmenté Robert Oppenheimer. Le rythme est soutenu, les interprétations convaincantes, bien que les relations entre les personnages soient peu approfondies. Malgré l’ampleur existentielle du sujet, Nolan semble trop occupé à absoudre Oppenheimer pour pousser plus loin son exploration, retenant le regard sur le protagoniste. Il n’empêche qu’on reste captivé par le point fort du cinéaste : une mise en scène spectaculaire pour les yeux et les oreilles.

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Schulobst: Méco fordert bio statt billig

Das Ministerium für Landwirtschaft soll sich ein Beispiel am Erziehungsministerium nehmen. In einem offenen Brief an den Minister Claude Haagen (LSAP) forderte der Mouvement écologique (Méco) letzten Freitag erneut, die nächste Ausschreibung für Schulobst solle regionale und biologische Produkte bevorzugen. Die Ausschreibung könnte sich an der Reform von Restopolis orientieren. Nach dem neuen Gesetz – das die Umwelt-NGO als „Meilenstein“ bezeichnete – wird die für die Verpflegung von Schulkantinen zuständige Firma Restopolis fortan die biologische und lokale Herkunft von Produkten höher bewerten als ihren Preis. Bislang gilt letzterer Faktor jedoch noch als Hauptkriterium in den Ausschreibungen für Schulobst. „Die Ausschreibungen sind kaum interessant für die regionale und biologische Landwirtschaft‟, bemängelt der Méco. mehr lesen / lire plus

NGOs kritisieren neues Agrargesetz

Foto: Katrin M./Pixabay

Sechs NGOs aus den Bereichen Landwirtschaft und Umwelt üben Kritik am neuen Agrargesetz, das am 13. Juli ohne Gegenstimme im Parlament verabschiedet wurde. Es fehle der Gesamtüberblick und es mangele an mittel- sowie langfristigen Perspektiven für die hiesige Landwirtschaft. Anhand von Beihilfen und Prämien soll das Gesetz im Rahmen der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik die nachhaltige Entwicklung des luxemburgischen Agrarsektors sichern. Allerdings beklagen NGOs wie Mouvement écologique oder natur&ëmwelt die neuen Maßnahmen seien unzureichend, um den Umstieg zu einer sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft zu ermöglichen. Ein nächstes Gesetz müsse in weitaus größerem Maße eine Bodenhaltung, die Diversifikation des Fruchtwechsels und eine „drastische‟ Reduzierung des Pestizideinsatzes priorisieren, so die NGOs. mehr lesen / lire plus

Nach 406 Jahren: Ein neues Waldgesetz

Es herrschte Übereinstimmung im Parlament. Alle 59 Abgeordneten, die abgestimmt haben, sprachen sich am vergangenen Mittwoch für das in 2018 auf den Instanzenweg geschickte Waldgesetz aus. Nach zahlreichen Änderungen soll das neue Gesetz die luxemburgischen Wälder erhalten und deren nachhaltige Bewirtschaftung fördern. Sowohl öffentliche als auch private Forstflächen – die etwa die Hälfte aller Wälder des Landes ausmachen – sind von dem modernisierten gesetzlichen Rahmen betroffen. Was vor fünf Jahren im ursprünglichem Gesetzentwurf noch holprig definiert wurde, ist nun klarer: Als Wald gelten fortan mindestens 25 Ar große Pflanzenflächen, von denen zumindest ein Fünftel der Bäume eine Mindesthöhe von 5 Metern erreichen kann. mehr lesen / lire plus

Für mehr Klima im nächsten Koalitionsvertrag

Die Plattform Votum Klima stellte Anfang dieser Woche zum vierten Mal seit den Kammerwahlen 2009 Forderungen vor; diesmal in Bezug auf die Parlamentswahlen im Oktober 2023. 156 Maßnahmen verlangt der Verbund hiesiger NGOs in den Bereichen soziale Entwicklung und Umwelt, zu dem unter anderem Greenpeace, Action Solidarité Tiers Monde und Caritas Luxembourg zählen. Von einem Pestizidverbot im privaten Gebrauch bis hin zu einer Erhöhung der CO2-Steuer: Um der Klimakrise sowie dem Verlust an Artenvielfalt und der steigenden sozialen Ungleichheit entgegenzuwirken, sollen Politiker*innen die einzelnen Forderungen auf nationaler und internationaler Ebene umsetzen. So fordert Votum Klima beispielsweise, dass Luxemburg die Rechte von Klimaflüchtlingen anerkennt. mehr lesen / lire plus

Luxemburgs Armee und die Treibhausgase: Die Klimakrieger

François Bausch möchte die Armee „klimaneutral“ machen. Zunächst investiert die Direktion aber in drei Kompensationsprojekte. Der Armeeminister sieht Luxemburg als Vorreiter, Expert*innen bezweifeln die Wirksamkeit solcher Projekte. Der Vorwurf des Greenwashing liegt nicht fern.

„Wir sind das Land, das sich auf der Welt momentan am meisten darum bemüht, die CO2-Emissionen des Verteidigungssektors herunterzuschrauben.“ Luxemburgs Armeeminister François Bausch (Mitte) mit seinem lettischen Amtskollegen Artis Pabriks (zweiter von links) bei einem Besuch des lettischen Militärflugplatzes Lielvarde im Mai 2022. (Foto: EPA-EFE/Toms Kalnins)

Die Luxemburger Armee ist seit kurzem auch in Peru, dem Kongo und Guatemala präsent. Allerdings hat sie dort weder Truppen stationiert noch ist sie in die Ausbildung der jeweiligen Streitkräfte involviert. mehr lesen / lire plus