Konferenz: Propagandistische Botschaften in Comics

Im Rahmen einer Konferenz am Donnerstag wird dargestellt, wie Comics von faschistischen Regierungen bis hin zu Captain Marvel benutzt wurden, um unterschwellige Botschaften zu vermitteln.

Wie wurden Comics historisch zu propagandistischen Zwecken eingesetzt? Welche Botschaften dieser Art sind in aktuellen Veröffentlichungen anzutreffen? Diesen Fragen wird am Donnerstag Abend im Rahmen einer Konferenz in der Nationalbibliothek nachgegangen.

Es handelt sich dabei um den letzten Teil der Eventreihe „Mankind and Media: Rethinking the Age of Information“, die von der Nationalbibliothek in Zusammenarbeit mit der Commission luxembourgeoise pour la coopération avec l’Unesco organisiert wird. „The talks aim to improve understanding of contemporary developments and their consequences in order to foster improvement – critical thinking is the basis of sustainability“, heißt es im Beschreibungstext der Reihe. mehr lesen / lire plus

Infobroschüre zu sexueller Belästigung in der Schule

Wenn es um sexualisierte Gewalt an Luxemburger Schulen geht, sieht der OGBL Handlungsbedarf. Ein nun vorliegendes Infoheft liefert Betroffenen und Zeug*innen praxisnahe Informationen.

Copyright: OGBL

Als im Frühjahr diesen Jahres zwei Fälle von Belästigung durch Lehrer an Luxemburger Schulen öffentlich wurden, schien kein Weg an politischen Maßnahmen vorbeizuführen. Zwar wurden Lehrkräfte in den letzten Jahren mittels Weiterbildungen, Infobroschüren sowie in der Grundausbildung für psychische, physische und sexualisierte Gewalt sensibilisiert, wie die Vorfälle jedoch zeigten, reicht das nicht. Wenn Betroffene von einem Gefühl der Ohnmacht sprechen oder von der Tatenlosigkeit derjenigen, die ihnen eigentlich hätten helfen müssen, wird klar: Es hapert sowohl an der Prävention wie auch an angemessenen Hilfsprozeduren. mehr lesen / lire plus

Im Stream: The Flight Attendant

Lustig, dramatisch und spannend zugleich: „The Flight Attendant“ weiß auf allen Ebenen, vom Drehbuch bis zur Umsetzung, zu begeistern.

Cassie hatte schon lange die Kontrolle verloren, bevor sie neben einer Leiche aufwachte. (Copyright: Amazon Prime)

Eine Flugbegleiterin namens Cassie (Kaley Cuoco) verbringt einen feuchtfröhlichen Abend mit einem Erste-Klasse-Gast (Michiel Huisman), den sie auf dem Flug nach Bangkok bedient hat. Als sie am nächsten Morgen neben ihm im Hotelzimmer aufwacht, findet sie ihn mit aufgeschnittener Kehle vor, das Bett blutüberströmt. Doch damit nicht genug: Cassie hatte am Vorabend derart viel Alkohol getrunken, dass sie sich jetzt an nichts mehr erinnert – sie kann nicht einmal mit Sicherheit sagen, dass sie den Mord nicht begangen hat. mehr lesen / lire plus

Suchthilfe: „Es ist beschämend, wie wenig getan wird“

Verhaltenssüchte wie etwa Gaming Disorder werden immer noch stark tabuisiert, bagatellisiert und stigmatisiert. Wir haben mit dem Psychologen Andreas König von Anonym Glécksspiller darüber gesprochen, wie sich Anfragen in der Pandemie entwickelt haben und was die Politik tun müsste.

„Bei Jungs werden internetbezogene Störungen früher erkannt, weil die Spielpraktiken sichtbarer sind“, 
so Andreas König im Gespräch mit der woxx. (Foto: Marco Verch/flickr.com, CC BY 2.0)

woxx: Diversen Studien zufolge ist die tägliche Mediennutzung während der Pandemie stark angestiegen. Gab es auch eine entsprechende Entwicklung bei den Anfragen an Anonym Glécksspiller?


Andreas König: Das hätte man erwarten können, aber es war tatsächlich nicht so. mehr lesen / lire plus

Online-Konferenz: Wie haben Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung die Pandemie erlebt?

Am kommenden Montag dreht sich im Rahmen einer Online-Konferenz alles um die Situation von Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung. Der Fokus liegt darauf, wie es Betroffenen während der Pandemie hierzulande ergangen ist.

Foto: Asti.lu

Les sans-papiers, les oubliés de la crise du COVID – quelles perspectives? – so der Titel einer Online-Konferenz, die am 21. Juni von der Association de Soutien aux Travailleurs Immigrés (Asti) organisiert wird. Konkret geht es um Menschen, die in Luxemburg wohnen und gegebenenfalls eine Familie haben, ohne jedoch über eine Aufenthaltsgenehmigung zu verfügen.

Im Rahmen der Konferenz geben Vertreter*innen des Guichet Info-Migrants der Asti Hintergrundinformationen zu den in Luxemburg lebenden „sans-papiers“. mehr lesen / lire plus

Im Stream: Bo Burnham: Inside

Vor fünf Jahren musste Bo Burnham Stand-up-Comedy wegen Panikattacken aufgeben. Nun wagt er mit einem Sketch-Musical-Film-Hybrid sein Comeback. Dabei gelingt ihm der Spagat zwischen Parodie und Hommage, Selbst- und Gesellschaftskritik.

In „Inside“ spricht Burnham offen über seine mentale Gesundheit. (Fotos : © Netflix)

„Bo Burnham: Inside“ lässt sich am besten mit einer Wundertüte vergleichen: Nicht nur kombiniert das Netflix-Special Elemente aus Stand-up, Sketch-Comedy, Musical und Doku, auch inhaltlich sind die 90 Minuten wenig vorhersehbar. Hinter dem Projekt steckt der US-amerikanische Künstler Bo Burnham, der sich 2018 mit „Eighth Grade“ erstmals als Filmemacher bewies.

Wie schon vorangegangene Netflix-Specials besteht auch „Inside“ größtenteils aus selbstgeschriebenen Liedern. mehr lesen / lire plus

Stealthing auch in Luxemburg strafbar

Muss das luxemburgische Strafrecht nachgebessert werden, um Stealthing, also das nicht-einvernehmliche Abstreifen des Kondoms zu erfassen? Mitnichten, so das Justizministerium.

Foto: Marco Verch /flickr

104 Klagen wegen Vergewaltigung wurden 2020 bei der Polizei eingereicht. Das waren zwar zwölf weniger als in dem Jahr davor, insgesamt bleibt die Zahl aber deutlich höher als noch 2017 und 2018. Zu einer Verurteilung kam es 2020 in insgesamt 21 Fällen, halb so oft wie in dem Jahr davor. Diese Zahlen gehen aus der Antwort von Justizministerin Sam Tanson (déi Gréng) auf eine parlamentarische Anfrage hervor.

Die Abgeordnete Carole Hartman (DP) hatte sich aber nicht nur nach Vergewaltigungsfällen erkundigt. mehr lesen / lire plus

Mehr häusliche Gewalt während Pandemie

943 Polizeieinsätze und 278 Wegweisungen gab es 2020 wegen häuslicher Gewalt. Damit liegen die Zahlen deutlich über denen der fünf vorangegangenen Jahre. Der Anstieg hat zweifellos damit zu tun, dass Familien pandemiebedingt mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbrachten. So sehen es zumindest die Expert*innen, die sich am Mittwoch im hauptstädtischen Polizeikommissariat zusammengefunden hatten, um der Presse den Jahresbericht zu häuslicher Gewalt vorzustellen. Wie Kristin Schmit, Generalsekretärin der Polizei, erklärte, hänge dies auch damit zusammen, dass Menschen während des Homeoffice häufiger Streit bei den Nachbarn mitbekämen und infolgedessen die Polizei riefen. Olga Strasser vom Service d‘assistance aux victimes de violence domestique (Savvd) zufolge hätten Täter*innen 2020 verstärkt finanzielle Sorgen und soziale Isolation als Grund für ihre Aggressionen genannt. mehr lesen / lire plus

Im Kino: The United States vs. Billie Holiday

Queerbaiting, eine unplausible Liebesgeschichte und ein zu starker Fokus auf Drogenkonsum: Kritikwürdig ist an Lee Daniels Film „The United States vs. Billie Holiday“ einiges. Zum Glück macht Hauptdarstellerin Andra Day vieles davon wett.

Immer wieder landet Holiday wegen Fletcher vor Gericht, behält ihn aber dennoch in ihrem engsten Umfeld. (Foto: Ascot Elite Entertainment Group)

Beim Durchlesen der Rezensionen zu „The United States vs. Billie Holiday“ ist mehrheitlich Enttäuschung herauszulesen. Beklagt werden je nach Artikel unterschiedliche Mängel. Während es den einen im Film zu wenig um Holidays Einfluss auf die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung geht, wird anderen zufolge ihre stilprägende Gesangstechnik vernachlässigt. Noch andere wiederum bedauern, dass Holidays Beziehungen zu Frauen größtenteils ausgeklammert werden. mehr lesen / lire plus

Kleine Schritte im Kampf gegen Gewalt an Schulen

Künftig sollen in den Schulen Daten über Missbrauchsfälle erhoben werden. Ob es zur Implementierung des seit langem geforderten Child Protection Officers kommen wird, ist noch unklar.

© pxfuel.com

Ab dem kommenden Schuljahr wird erfasst, aus welchen Gründen Schüler*innen Schulpsycholog*innen aufsuchen. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Die grünen Abgeordneten Djuna Bernard und François Benoy hatten von Bildungsminister Claude Meisch (DP) und Gleichstellungsministerin Taina Bofferding (LSAP) wissen wollen, wie in Zukunft gegen sexualisierte Gewalt an Schulen vorgegangen werde.

Zum Anlass nahmen Bernard und Benoy einen offenen Brief, über den die woxx vor sechs Wochen berichtete. Darin hatten zwei ehemalige LCD-Schülerinnen gefordert, in Bildungsinstitutionen konsequenter bei der Prävention von und Reaktion auf Missbrauchsfälle(n) vorzugehen. mehr lesen / lire plus

Menstruationsurlaub: Eine international geführte Debatte

In Luxemburg mag die Diskussion rund um den sogenannten Menstruationsurlaub erst in den letzten Wochen aufgeflammt sein, international wird sie jedoch schon lange geführt. Ein Überblick.

Foto: Cliff Booth/pexels.com

In den sozialen Netzwerken erhielten die Pressenachrichten zur Petition, die den Menstruations-
urlaub fordert, hunderte von Kommentaren, Likes und Tränen-lach-Emojis. Es haben nicht nur viele Menschen eine starke Meinung zu dem Thema, es polarisiert offensichtlich auch – und das nicht nur entlang von Geschlechtergrenzen.

Während die Debatte in Luxemburg erst aufgrund der Petition an Fahrt gewann, steht das Thema in anderen Ländern schon länger im Fokus. Erstmals historisch dokumentiert wurde der „menstrual leave“ in der Sowjetunion der 1920er-Jahre. mehr lesen / lire plus

Forum 418: Mental Health

Dass es vor der Covid-19-Pandemie um die mentale Gesundheit der Luxemburger Bevölkerung bestens bestellt war, würde wohl niemand behaupten, der sich mit Problemen wie Fachkräftemangel, ausbleibender Kostenrückerstattung oder dem ewig währenden Stigma rund um psychische Krankheiten minimal auskennt – vom krankmachenden Zustand der Gesellschaft ganz zu schweigen. Infolge von Zwangsisolation, beschränkter Bewegungsfreiheit, existenziellen und gesundheitlichen Ängsten hat sich die Lage während der sanitären Krise nochmals um ein Vielfaches verschärft. Bereits zu Beginn der Pandemie fürchteten Psychotherapeut*innen insbesondere um Menschen mit Depressionen, Süchten und Zwangsneurosen. Die Monatszeitung Forum nimmt dies zum Anlass für ihr aktuelles Heft. Im Dossier zum Thema „Mental Health“ erörtern Dozent*innen, Studierende, Ärzt*innen und Journalist*innen so vielfältige Themen wie Psychosen, Psychiatrie, toxic positivity und die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Corona-Zeiten. mehr lesen / lire plus

Im Stream: The Underground Railroad

Geschichts-, Fantasy-, Actionfilm und Charakterstudie zugleich, erzählt „The Underground Railroad“ handwerklich einwandfrei von der Unterdrückung Schwarzer Menschen in den USA.

Während fast zehn Stunden begleiten wir die unermüdliche Cora auf ihrem Leidensweg. (Foto: Kyle Kaplan/Amazon Studios)

Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert gelang in den Vereinigten Staaten Tausenden von Sklav*innen die Flucht von den Plantagen, auf denen sie gefangen gehalten und ausgebeutet wurden. Manche von ihnen wurden gleich wieder geschnappt, manche kehrten nach einiger Zeit demoralisiert zu ihren Sklavenhalter*innen zurück: In freier Natur zu überleben, hatte sich für sie als schier unmöglich herausgestellt. Doch für manche verlief die Flucht erfolgreich. Sie konnten bei der indigenen Bevölkerung unterkommen, oder sie schlossen sich zu Gemeinschaften, sogenannten Marronagen, zusammen. mehr lesen / lire plus

Verhütung: Viele Fragen, wenige Antworten

Die Erweiterung der Kostenrückerstattung von Verhütungsmethoden lässt auf sich warten. Zwischenzeitlich hätte man Menschen mit Penis verstärkt für das Thema sensibilisieren können. Die Regierung sieht das anders.

Foto: Dirk Vorderstraße / flickr.com

Schwangerschaftsverhütung wird gemeinhin als „Frauensache“ betrachtet. Nicht nur in der Hinsicht, dass es oft gebärfähigen Menschen obliegt, sich um deren Organisation und Finanzierung zu kümmern: Es sind auch meist sie, die die hormonellen Varianten einnehmen. Das, obwohl es mittlerweile auch ähnliche Mittel für Menschen mit Penis gibt. Vor diesem Hintergrund wollten François Benoy und Marc Hansen (beide déi Gréng) kürzlich von der Ministerin für die Gleichstellung von Frauen und Männern Taina Bofferding (LSAP), Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) und den Minister für Soziale Sicherheit Romain Schneider (LSAP) wissen, ob die Regierung plane, sogenannte „männliche Verhütungsmittel“ – neben hormonellen Optionen auch Kondom und Vasektomie – zu bewerben. mehr lesen / lire plus

Caroline Criado-Perez: Unsichtbare Frauen

In allen möglichen Lebensbereichen gilt Männlichkeit als Standard – eine Folge des sogenannten „gender data gaps“, wie Autorin und Aktivistin Caroline Criado-Perez in ihrem Buch „Unsichtbare Frauen – Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert“ anhand vieler Beispiele beleuchtet.

Von Sprache und Emojis über Fernseh- und Videospielfiguren bis hin zu Arbeitswelt und Medizin – in unzähligen Bereichen wird Männlichkeit (und Weißsein) als Standard gesetzt, das Weibliche (und Schwarzsein) dagegen als Abweichung. Konkret heißt das: Unser Wissen besteht vor allem aus Daten über weiße Männer, diese wiederum sind die Grundlage weitreichender Entscheidungen. Die geringe Anzahl an Statuen von Frauen, an Frauen auf Geldscheinen, an Presseberichten über Frauen; Anschnallgurte, die männliche Körper besser schützen als weibliche: Anhand unzähliger Beispiele zeigt Caroline Criado-Perez in „Unsichtbare Frauen“ auf, dass all dies nicht auf Zufälle zurückzuführen ist. mehr lesen / lire plus

Von betroffenen Müttern und alternativen Realitäten

Die ADR führt ihre Desinformationskampagne rund um den Gesetzentwurf zum „Accès aux origines“ munter fort. Ihre Vorgehensweise ist typisch für rechtspopulistische Parteien.

Als Pierrette Koehler sich vor zehn Tagen im ADRenalin-Podcast als „betroffene Mutter“ bezeichnete, hatte die Absurdität, mit der die rechte Partei zurzeit gegen das Gesetzentwurf 7674 wettert, ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. In dem Text, von dem sich das ADR-Fraen-Mitglied Koehler diskriminiert fühlt, geht es nämlich, wie wir hier bereits erklärten, gar nicht um Menschen wie sie – also solche, die ein Kind austragen und es dann großziehen.

Anfangs hatte alles noch wie ein großes Missverständnis gewirkt: Der Gebrauch der Formulation „autre parent de naissance“ im Projet de Loi 7674 wurde von der ADR als Abschaffung des Begriffs „Vater“ interpretiert. mehr lesen / lire plus

Erzieher*innenausbildung: Anhaltende Skepsis

Die Fragestunde in der Chamber über die geplante Reform der Erzieher*innenausbildung konnte den Unmut nicht abschwächen. Die CSV hat noch Fragen, die Gewerkschaften fordern den Rückzug.

(www.flickr.com)

„Der OGBL, die APCCA und die Apess können keine Reform unterstützen, die zu einer Entwertung des Berufs führt“, hieß es am Mittwoch in einem Schreiben besagter Lehrer*innen- und Erzieher*innengewerkschaften. Sie bezogen sich damit auf ein Pilotprojekt, das das Bildungsministerium für die kommende Rentrée plant: Ab September soll es für Abschlussschüler*innen der Sektion „Sciences sociales“ (SO) möglich sein, die Erzieher*innenausbildung am Lycée technique pour professions éducatives et sociales (LTPES) oder der Ecole nationale des adultes (Enad) in nur einem Jahr zu absolvieren. mehr lesen / lire plus

Schlechtes Zeugnis für EU in puncto Gender Budgeting

Die EU-Kommission bemüht sich nicht genug um Geschlechtergerechtigkeit – dieses Fazit zog der Europäische Rechnungshof diese Woche in einem Spezialbericht.

Quelle: Cour des comptes

„Die Idee, die der Integration der Dimension ‚Geschlecht‘ zugrunde liegt, ist einfach: Sie muss in allen Phasen und Bereichen der Politikgestaltung und -umsetzung berücksichtigt werden“. Dieser Satz ist in einem Pressestatement zu lesen, das der Europäische Rechnungshof am Mittwoch veröffentlicht hat. Die Implikation: Genau diesen Grundsatz erfüllt die Europäische Kommission zurzeit nicht.

Kritisiert wird vor allem das sogenannte Gender Budgeting. Dabei handele es sich nicht, wie der Rechnungshof präzisiert, um Ausgaben für Initiativen die spezifisch Gendergerechtigkeit fördern sollen. mehr lesen / lire plus

Im Stream: Master of None

Für die neue Staffel von „Master of None“ hat Aziz Ansari nicht nur einen Teil der kreativen Kontrolle abgegeben: Seine Figur rückt völlig zugunsten zweier Schwarzer, lesbischer Frauen in den Hintergrund.

In der neuen Staffel von „Master of None“ dreht sich alles um die lesbischen Frauen
Denise und Alicia. (Copyright: Netflix)

Die neue Staffel der Netflix-Serie „Master of None“ stellt in vielerlei Hinsicht einen Bruch dar. Da ist zum einen die Handlung, die nur wenig mit der Prämisse der letzten Staffeln zu tun hat. Dort drehte sich alles um den privaten und professionellen Alltag des Schauspielers Dev (Aziz Ansari). Die Serie wurde 2015 zum Überraschungserfolg – einer der ersten, den Netflix mit einer eigens produzierten Tragikomödie verzeichnen konnte. mehr lesen / lire plus

Im Stream: Mare of Easttown

Vordergründig ein Krimi, geht es in der siebenteiligen Serie „Mare of Easttown“ vor allem um die Bewohner*innen einer kleinen Stadt in den USA: ihre Sorgen, ihre Hoffnungen, ihren Schmerz.

Wer hat Erin umgebracht? Mare und ihr Arbeitskollege Colin (Mitte) gehen jeder noch so kleinen Spur nach. (Copyright: HBO)

Knapp zwei Wochen ist es her, dass in der US-amerikanischen Comedy-Show Saturday Night Live (SNL) eine Parodie von „Mare of Easttown“ zu sehen war. Der Sketch, mit unter anderem der Komikerin Kate McKinnon, brachte manche inhaltlichlichen Charakteristiken der Serie äußerst treffend auf den Punkt. Dazu zählen neben dem markanten Philadelphia-Akzent auch die fast ausschließlich weißen Figuren – bis auf wenige Ausnahmen alle miteinander verwandt zu sein scheinen. mehr lesen / lire plus