Umgang mit Flüchtlingen: Rauer Ton, rauere Taten
Statt einer menschenwürdigen Unterbringung hat die Regierung für Flüchtlinge in Luxemburg nur launige Sprüche übrig. Das ist gewolltes politisches Versagen.
Statt einer menschenwürdigen Unterbringung hat die Regierung für Flüchtlinge in Luxemburg nur launige Sprüche übrig. Das ist gewolltes politisches Versagen.
Hunderte angeblich „nachhaltige“ Fonds in Luxemburg haben sich schlicht umbenannt, um neue Standards zu umgehen und weiter in fossile Brennstoffe zu investieren. Eine EU-Regelung könnte dies ändern – wenn sie nur ambitionierter wäre.
Das Blut zweier Politikerinnen ist mit PFAS belastet. Sie sind bei Weitem nicht die einzigen: Ein Blick ins französische Nachbarland zeigt das Ausmaß des Skandals.
Die Regierung hält sich nicht an ihre Koalitionsversprechen und plant eine schärfere Asylpolitik. Flüchtlinge, NGOs und Oppositionsparteien erhöhen den Druck.
Après le meurtre d’un militant fasciste à Lyon, la majeure partie de la sphère politique et médiatique française sombre dans une inversion du réel : l’extrême droite est érigée en victime et l’antifascisme en ennemi à abattre.
Eine Analyse der NGO „Pan Europe“ zur Pestizidbelastung von Äpfeln hat für Wirbel gesorgt. Wer wirklich für den Gesundheits- und Umweltschaden verantwortlich ist, wird in der Debatte ausgeblendet.
Die Debatte um genderneutrale Toiletten zeigte: Nicht nur die Kommunikation der Regierung ging daneben, auch einige Medien haben versagt.
Vor einem Jahr befasste sich die Chamber mit zwei Petitionen zu LGBTIQA-Themen im schulischen Bereich. Nun zog sie Bilanz – eine Aufarbeitung der gesellschaftlichen Debatte fand jedoch nicht statt. Für viele queere Menschen in Luxemburg war es ein belastendes Erlebnis: Im Juli 2024 ging die Petition von Hélder Rui de Almeida Neves, die jede...
Seit einigen Tagen wird in Luxemburg über ein Verbot von Social Media für Jugendliche diskutiert. Dabei sind viele Argumente nicht wasserdicht – und ein Verbot würde die eigentlichen Probleme nicht lösen.
Eine Werbekampagne für alkoholfreies Bier will Vielfalt feiern – und reproduziert dabei normierte Rollenbilder. Eigentlich will diese Kampagne alles richtig machen. „Bofferding“ bewirbt sein alkoholfreies Bier mit der Botschaft, Genuss habe „ni genre, ni âge, ni mode de vie“. Niemand soll ausgeschlossen werden, jede Entscheidung sei legitim,...
CSV und DP verzichten auf Steuereinnahmen und versuchen so, alle glücklich zu machen. Das ist aber alles andere als gerecht. Das politische Jahr in Luxemburg begann mit der Vorstellung des wichtigsten Projekts der CSV-DP-Regierung: Eine Reform der Einkommenssteuer. Allem voran die Einführung einer einzigen Steuerklasse. Diese soll für die...
Mit einer für Ende Januar anstehenden Zwangsräumung drückt sich die Stadt Luxemburg vor ihrer Verantwortung. Warum wirft die Politik bei schwierigen Fällen gleich das Handtuch?
Die Einführung der französischen Alphabetisierung wirft viele Fragen auf. Doch ausgerechnet die schärfste Kritik geht am Kern vorbei: Kinder lernen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen.
In einem zweiten Gutachten gibt der Staatsrat zu Recht seine Bedenken zum vorgeschlagenen verschärften Platzverweis zu Protokoll. Denn dieser bedroht gleich mehrere Rechte, darunter auch das Versammlungsrecht. Fast anderthalb Jahre nach der ersten Vorstellung und mehr als dutzenden Gutachten sowie einigen Änderungen später verbleibt der...
Zur Orange Week stehen Femizide und Gewaltzahlen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dabei bleibt oft unerwähnt, wie politische Entscheidungen selbst Gewalt befeuern. Rund um den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November kocht die Berichterstattung zum Thema hoch, befeuert durch immer neue steigende Zahlen. Dieses Jahr bildet da...
Statt selbstständig eine sinnvolle Infrastruktur zu fördern, rollen sowohl die EU als auch Luxemburg den US-Technologiefirmen den roten Teppich aus. Am vergangenen Dienstag waren zahllose Websites stundenlang nicht erreichbar. Der Dienst „Cloudflare“, der eigentlich vor Hackerangriffen schützen soll, war ausgefallen – und damit waren auch...