Am Montag stellte die CSV den zweiten Teil ihres Wahlprogramms vor. Darin geht es unter anderem um die Ziele in puncto Bildungspolitik. Angesprochen werden neben Hochschule, Forschung, Lehrer- und Berufsausbildung auch Bildungsinhalte und -methoden. Im Grundschulwesen plant die CSV unter anderem die „Bilans intermédiaires“ zu überarbeiten und eine kostenlose Hausaufgabenhilfe einzuführen. Im Sekundarunterricht sollen Praktika eingeführt werden, Lehrpläne einer laufenden Überarbeitung unterzogen werden, die frühzeitige Spezialisierung einer flexibleren Gestaltung weichen und es soll eher auf Schlüsselqualifikationen denn auf Wissensvermittlung gesetzt werden. Englischunterricht soll bereits ab der siebten Klasse eingeführt werden. In der Lehrer*innenausbildung soll das Referendariat in der Grundschule praxisgerechter gestaltet und der administrative Aufwand reduziert werden. Sowohl die Lehrer*innen- als auch die Berufsausbildung will die CSV wieder attraktiver gestalten. Die Partei plant, im Sinne einer partizipativen Schulentwicklung, sich verstärkt mit den Schulpartnern auszutauschen. Alles in allem werden also keine großen Änderungen anvisiert.
Social : L’accalmie… pour l’instant
Le climat social s’est apaisé avec la nomination de Marc Spautz au ministère du Travail. Représentant l’aile sociale du CSV, il veut restaurer le dialogue entre partenaires sociaux. Mais le thermomètre pourrait grimper sur la question du salaire minimum et surtout sur l’organisation du temps de travail, syndicats et patronat défendant des...

