Emissionen: Reduzierung oder Erhöhung?

von | 04.04.2025

Luxemburg sei weiterhin auf dem Weg, in den nächsten fünf Jahren die Emissionen um 55 Prozent, verglichen mit jenen im Jahr 2005, zu reduzieren. Dies versicherte Umweltminister Serge Wilmes (CSV) in einer öffentlichen Sitzung am 1. April gegenüber des Parlaments auf Anfrage des Abgeordneten David Wagner (déi Lénk). Entgegen den angegebenen Prognosen der hiesigen Statec, auf deren Berechnungen sich die Regierung für die Aktualisierung des nationalen Energie- und Klimaplans (Pnec) stützte, meldete das statistische Amt der EU (Eurostat) für das Jahr 2024 hingegen keine Verringerung, sondern eine Zunahme der landesweiten Emissionen – um 6,6 Prozent verglichen mit 2023. In dieser Statistik übertraf nur Litauen Luxemburg. „Wir sind hier auf einer deutlichen Kurve nach oben, ganz anders, als es die Statec vorgerechnet hat“, so Wagner. Die Statec selbst habe noch keine genauen Zahlen für das Jahr 2024, antwortete der Umweltminister daraufhin. Diese sollen erst im April 2026 vorliegen. Demnach sei ein Vergleich mit den Daten des Eurostat auch noch nicht möglich. „Doch es würde mich stark wundern, wenn wir nicht weiterhin auf dem nötigen Kurs liegen würden, um unsere Reduktionsziele zu erreichen“, so Wilmes weiter, der die Zahlen der Statec als „zuverlässig“ einstufte. Den vorhandenen Berechnungen der Statec zufolge – die für das Jahr 2023 wurden Mitte März dieses Jahres veröffentlicht – seien die Gesamtemissionen 2023 um 2,8 Prozent zurückgegangen. Dies entspreche einer Reduzierung von 32 Prozent verglichen mit 2005. Luxemburg bleibt dennoch weiterhin eins der EU-Länder mit dem größten CO2-Fußabdruck. Laut Eurostat sind EU-weit die Emissionen innerhalb von drei Jahren insgesamt von 851 Millionen Tonnen CO2 auf 767 gegen Ende des vergangenen Jahres gesunken.

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