Lehrer*innen, die Mathematik, Informatik oder ein naturwissenschaftliches oder technisches Fach unterrichten, müssen viele Überstunden leisten. Grund dafür ist der Personalmangel in jenen Bereichen. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Martine Hansen hervor. Diese hatte sich bei Claude Meisch (DP) danach erkundigt, wie das Bildungsministerium auf die Überstundenproblematik im Secondaire zu reagieren gedenke. In seiner Antwort weist Meisch darauf hin, dass im Schuljahr 2018/19 Lehrer*innen im Durchschnitt lediglich 1,7 Überstunden leisten mussten. Es handele sich in den meisten Fällen um „technische Überstunden“. Bei der Verteilung der Klassen sei es nicht immer möglich, die vorgesehenen 22 Arbeitsstunden (zusammengesetzt aus 21 Unterrichtsstunden und einer „leçon de disponibilité“) genau zu erreichen. Auch den generellen Personalmangel habe man im Griff: Die Anzahl an Lehrer*innen im Secondaire steige von Jahr zu Jahr – sogar verhältnismäßig schneller als die Anzahl an Schüler*innen. Im Schuljahr 2018/19 belief sich die Anzahl der Secondaires-Schüler*innen auf 40.455, die der Lehrer*innen auf 4.750. Das entspricht 8,52 Schüler*innen pro Lehrer*in. Einzig in oben erwähnten spezialisierten Fächern hielten die Schwierigkeiten an, so der Bildungsminister. Um diese in den Griff zu bekommen, seien in den kommenden Jahren Maßnahmen notwendig – was genau geplant ist, verrät Meisch jedoch nicht.
Luxemburgs Gesundheitsprofil
Im Rahmen der EU-Initiative „State of Health in the EU“ wurde am 13. Januar das aktuelle Gesundheitsprofil für Luxemburg vorgestellt. Der alle zwei Jahre erscheinende Bericht vergleicht die Gesundheitssysteme der EU-Mitgliedstaaten sowie von Island und Norwegen. Mit einer Lebenserwartung von 83,5 Jahren belegte Luxemburg 2024 hinter Italien,...

