Die für Filme wie „Fish Tank“ und „American Honey“ bekannte britische Filmemacherin Andrea Arnold rückt in ihrem neusten Werk, „Cow“, nicht einem Menschen, sondern einem Tier auf die Pelle. Mit der für ihre Filme charakteristischen wackeligen Handkamera haben sie und ihre Crew jahrelang eine auf einer britischen Farm lebende Milchkuh begleitet. Obwohl der Film völlig ohne Kommentar oder Dialog auskommt – Arnold lässt die Bilder für sich sprechen – kommt in den 90 Minuten Laufzeit keine Langeweile auf. Weit davon entfernt, ein Plädoyer gegen die Milchindustrie zu sein, zeigt „Cow“ nüchtern, was die industrialisierte Lebensmittelproduktion für Nutztiere bedeutet – auch abseits von Massentierhaltung.
Bewertung der woxx: XXX

