Verkleidet gegen das Artensterben

Am Mittwochmittag mobilisierte move, die Jugendsektion des Mouvement écologique, am Campus Geesseknäppchen mit einer Aktion für die Artenvielfalt.

Vor dem „Forum Geesseknäppchen“ stehen verkleidete Menschen: eine Blume, ein Vogel, ein Fisch, eine Qualle und eine Schildkröte. Sie sind mit grünen Seilen miteinander verbunden. Es sind Aktivist*innen des move, der Jugendgruppe im Méco. Neben den Verkleideten verteilen andere Jugendliche Flyer an die Passant*innen – es sind in der Hauptsache Schüler*innen, die zum Mittagsessen wollen. Dann verspritzen die Aktivist*innen „Gift“ aus einer Sprühflasche auf die Pflanze, die sogleich zu Boden fällt. Wenig später sterben auch die Biene, der Vogel und dann die anderen Tiere. mehr lesen / lire plus

Umweltbewegung: Engagiert und lernwillig

Der Mouvement écologique (Méco) feierte am Mittwochabend 50-jähriges Bestehen. Luxemburgs wichtigste Umwelt-NGO wurde als Jugendgruppe gegründet – ein guter Anlass also, um einen Lokalaugenschein bei „Move“ zu machen.

Move bei der Arbeit. (Foto: woxx/ja)

Donnerstagabend. Das allwöchentliche Treffen von „Move“, der Jugendsektion des Mouvement écologique, hat vor wenigen Minuten begonnen. Ein gutes Dutzend Jugendliche besprechen einen gemeinsamen Vortrag, den sie anlässlich der 50-Jahr-Feier des Méco halten werden. Auf dem Tisch stehen mehrere wiederverwendbare Getränkeflaschen, PET-Flaschen sind hier verpönt. Es klopft an der Tür, die Mouvement-Präsidentin Blanche Weber betritt den kleinen Raum. Sie verkündet, dass der Großherzog, der an der Geburtstagsfeier teilnehmen wird, sich mit dem Nachwuchs des Méco unterhalten möchte. mehr lesen / lire plus

Jugend und Kommunalwahlen: Eingebunden werden

„Meng Gemeng: Zesummen, lieweg mä net schnell“ – unter dieses Motto setzt Move, die Jugendorganisation des Mouvement écologique, ihr Positionspapier zu den Kommunalwahlen 2017.

Gemütlich und ungezwungen über anstehende Probleme mit den politisch Verantwortlichen diskutieren – auf den ersten Blick erscheinen die Ansprüche der Move-Mitglieder doch ziemlich bescheiden. Keine knallharten Forderungen etwa nach materiellen Verbesserungen, sondern eher der Wunsch, doch ein wenig stärker in die Gestaltung des kommunalen Alltags eingebunden zu werden.

Die Diskussionen fanden im März 2017 anlässlich zahlreicher Diskussionsrunden und Workshops statt, an denen rund 60 Jugendliche teilgenommen hatten. Sie haben gezeigt, dass vielen Jugendlichen die Rolle der Gemeinden überhaupt nicht bewusst ist. mehr lesen / lire plus