„Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern“ lautet ein vielgebrauchter Journalist*innenspruch. Auch die woxx enthält an ihrem normalen Erscheinungstag – Freitag – Informationen, die für den sofortigen „Konsum“ gedacht sind, und seien es nur die Angaben im Kulturkalender, der das tägliche Angebot ab Freitag bis zum nächsten Wochenende vorstellt. Umso frustrierender für die Leser*innen (aber auch das woxx-team) wenn die Zeitung erst am Montag – oder sogar überhaupt nicht – eintrifft. Das war in den vergangenen Wochen häufiger der Fall und bei einigen Abonnent*innen sogar wiederholt. Als Ursachen nennt die Post nicht genauer spezifizierte Umstrukturierungen in ihrem Vertriebssystem. Schön und gut. Aber das Verteilen einer (Wochen-)Zeitung ist doch eigentlich ein regelmäßig sich wiederholender Vorgang, der auf altbewährten und allen Beteiligten bekannten Verfahren beruht. Er klappte schon im Postkutschenzeitalter, nach dem wir uns nach diesen Erfahrungen nachgerade zurückzusehnen beginnen.
Amnesty Mediepräis nominiert die woxx
Am vergangenen Dienstag hatte die woxx einen Grund zum Feiern: Zum neunten Mal wurden die besten journalistischen Projekte des Jahres mit dem „Amnesty Mediepräis“ gekürt. Insgesamt wurden acht Beiträge in den Kategorien „Print“, „Multimedia“, „Online-Community“ für die letzte Runde nominiert – darunter auch ein Artikel der woxx-Journalistin...

