Fonds de compensation und Klima: Willig, aber schwach

Die jetzt veröffentlichte Antwort auf eine Question parlementaire zu nachhaltigen Investitionskriterien beim FDC macht einen guten Ersteindruck, schwächelt aber „im Detail“.

(Pixabay; Lorenzo Cafaro)

Seit fast 20 Jahren legt Luxemburgs Rentenversicherung ihren Reservefonds auf den Finanzmärkten an. Dabei wurden nach und nach Kriterien eingeführt, um „schädliche“ Investitionen, die zum Beispiel mit Waffenproduktion und Kinderarbeit zu tun haben, auszuschließen. Weil es bei einem öffentlichen Pensionsfonds sie dem Fonds de compensation (FDC) um die kollektive Zukunft geht, ist es besonders befremdlich, wenn ein Teil der Anlagen dem Prinzip der ökologischen Nachhaltigkeit widersprechen. Kein Wunder, dass sich eine NGO wie Greenpeace seit langem sowohl im Rahmen des Bündnisses Votum Klima als auch auf eigene Faust für die Einführung strenger klimapolitischer Kriterien einsetzt. mehr lesen / lire plus

Aufs grüne Pferd setzen

Sind nachhaltige Geldanlagen besonders profitabel? Greenpeace und Déi Gréng glauben das, der Fonds de compensation nicht. Dahinter steht die Frage, wie kompatibel Profitstreben und Klimaschutz sind.

(Pixabay; Tumisu)

Der Jahresbericht 2020 des Fonds de compensation (FDC) zeige deutlich, „dass es keinen Konflikt zwischen dem Mandat des FDC und nachhaltigem Investieren gibt – im Gegenteil“. Das schreibt die NGO Greenpeace in ihrer Analyse der Investitionspolitik des luxemburgischen öffentlichen Pensionsfonds und suggeriert, dass „grüne“ Geldanlagen nicht nur vorteilhaft für das Klima seien, sondern auch profitabel für die Anleger*innen. Auch der grüne Abgeordnete Charles Margue, der zum Thema FDC eine lange Question parlementaire stellte, griff den Punkt auf – ganz im Sinne des Win-win-win-Narrativs von Déi Gréng (Kontext der Frage: Willig, aber schwach). mehr lesen / lire plus

Devoir de diligence : Fayot attendra l’Europe

Le chemin tortueux vers un devoir de diligence des entreprises vient de prendre un nouveau virage. Dans une réponse à des parlementaires vert-e-s, le ministre de l’Économie explique pourquoi miser sur une législation européenne n’exclurait pas d’avancer sur le plan national.

(© SIP_Ministère de la Coopération)

Directive européenne ou législation nationale pour le devoir de diligence ? Et qu’en est-il de l’étude commandée par le ministre des Affaires étrangères ? En suivant le dossier du devoir de diligence des entreprises, parfois la confusion peut s’installer. Ainsi, Franz Fayot a répondu en mai 2020 à une question parlementaire qu’une experte avait été mandatée pour « analyser la possibilité, voire l’opportunité de légiférer, au plan national, sur un devoir de diligence en matière d’entreprises et de droits de l’homme pour les entreprises domiciliées au Luxembourg ». mehr lesen / lire plus