Kunsterfahrung: Die Auflösung der Wirklichkeit

In seinem neuen Essay „Kosmische Angst“ widmet sich Autor und Filmwissenschaftler Daniel Illger den Randregionen menschlicher Erfahrung. Hierzu greift er auch auf den amerikanischen Schriftsteller H.P. Lovecraft zurück – mit allen Ambivalenzen.

Dann doch lieber an Himmel und Hölle glauben? Laut Daniel Illger sind die Erzählungen H.P. Lovecrafts literarisch so bemerkenswert, weil bei ihm „das Grauen in der wissenschaftlich plausibilisierten Diagnose gründet, dass das Universum ‚ein sinn- und seelenloser Ort‘ sei“. (Foto: pixabay)

Es ist ein Moment, der Eltern kalt erwischen kann. Die Frage: „Papa, was ist eigentlich der Tod?“ wird oft bereits im Alter von vier, fünf Jahren gestellt. In seinem Buch „Kosmische Angst“ macht der Schriftsteller und Filmwissenschaftler Daniel Illger das Nachdenken des Kindes über den Tod zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen. mehr lesen / lire plus

Protest und Indifferenz: Dialektik des Widerstands

Seine Vorlesungen faszinierten in den 1970er-Jahren nicht bloß Religionswissenschaftler, sondern auch viele Berliner Linke: Nun wurde die Habilitationsschrift des vor kurzem verstorbenen Religionsphilosophen Klaus Heinrich wiederveröffentlicht. Ein Buch über die Schwierigkeit des Aufbegehrens.

Hatte zuletzt auch mit seinen lang verborgen gehaltenen Zeichnungen beeindruckt, die teils während universitärer Gremiensitzungen entstanden sind: Der Philosoph Klaus Heinrich auf einer Vernissage seiner Bilder Anfang 2020 in Berlin. (Foto: (c) www.catonbed.de/Jan Sobottka)

„Neinsagen ist die Formel des Protests. In einer Welt, die zu Protesten Anlaß bietet, scheint es nicht überflüssig zu sein, diese Formel zu untersuchen.“ – Mit diesen Sätzen beginnt Klaus Heinrichs philosophischer „Versuch über die Schwierigkeit nein zu sagen“. mehr lesen / lire plus