Behinderung bleibt größtes Diskriminierungsmotiv

Das Centre pour l’égalité de traitement legt Zahlen auf den Tisch: 2020 nahmen die gemeldeten Fälle von Diskriminierung allgemein zu. Vor allem Menschen mit Behinderung sind betroffen.

Übergabe des Jahresberichts des CET. (v.l.n.r.: Nathalie Morgenthaler, Direktorin des CET ; Corinne Cahen, Ministerin für Familie und Integration ; Patrick Hurst, Präsident des CET, Coypright: MFAMIGR)

Das Centre pour l’égalité de traitement (CET) zog heute Bilanz: 2020 eröffnete das Zentrum 203 Dossiers. Damit steigt die Zahl der gemeldeten Vorfälle im Vergleich zum Vorjahr – 2019 wurde das CET 155 aktiv. 2020 gilt somit als Rekordjahr seit der Entstehung des Zentrums im Jahr 2006. mehr lesen / lire plus

Amnesty 2020 : droits humains, mais lesquels ?

Le rapport annuel d’Amnesty International opte pour une vision large des droits humains. Un choix judicieux dans le contexte de la Covid, mais aussi au vu des divisions au sein des opinions publiques mondiales.

Photo de l’action « 10 jours pour signer ! » en 2019. (Copyright Credit: christophemeireis.com)

Dans le cadre des discussions autour des violations des droits humains au Xinjiang, la Chine s’est aussi vue accusée d’une démarche idéologique plus générale : elle tenterait de redéfinir les droits humains à son avantage, en dépréciant les droits civils et politiques et en mettant l’accent sur les droits économiques. Amnesty International serait-elle complice de la Chine en insistant, dans son rapport annuel 2020 (woxx 1627), sur les injustices sociales et le droit à la santé, dans le contexte de la pandémie frappant particulièrement les personnes vulnérables ? mehr lesen / lire plus

Carte Blanche op RTL: Fortschrëtt mat 20 Joer Verspéidung

Eng duerchgoend Vëlospist tëscht der Stad an der Gare. Doriwwer kann een sech freeën, an dann awer och nees net. Eng Carte Blanche vum woxx-Journalist Richard Graf.

Firwat net éischter? Dat ass d’Fro déi engem duerch de Kapp geet, wann een di fuschnei Piste laanscht d’Nei-Avenue vum Pont Adolphe bis zur Paräisser Plaz mam Vëlo erof- oder erop strampelt. E Freideg gouf se mat – pandemiebedéngt – reduzéiertem Tamtam ageweit. Joerzéngtelaang ze spéit, fir déi, déi reegelméisseg mam Vëlo tëschent der Stad an der Gare ënnerwee sinn. An dach e bësschen ze fréi, well grad op der Paraïsser Plaz de Konflikt mat de Foussgänger virprogramméiert ass. mehr lesen / lire plus

Facebook: Sind meine Daten im Leak?

Obwohl die Daten des nun bekannt gewordenen Hacks bereits 2019 gekapert wurden, wabern nun 509 Millionen Facebook-Konten frei im Internet herum. Sind Ihre auch darunter? Die woxx verrät, wie Sie das herausfinden können.

(©wikimedia_facebook.inc)

Wer Daten an Facebook weitergibt, weiß, dass diese auch in den falschen Händen landen können. Sei es wie in diesem letzten Fall durch Hacks, oder weil der Datenkrake durchaus mit US-Geheimdiensten kollaboriert, die auch auf Daten zurückgreifen können, die nicht von US-Bürger*innen stammen. Letzteres verstößt zwar gegen die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), schert die Amerikaner*innen aber relativ wenig. Es gibt zwar eine Menge Prozesse vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGh), angestrengt von der österreichischen NGO noyb, aber auch die hat bis jetzt nur Siege auf Papier errungen. mehr lesen / lire plus

Luxemburgische Sprache: Damage control statt klare Ansage

Nachdem der Kommissar für die luxemburgische Sprache in einem Interview davor warnte, das Thema luxemburgische Sprache rechten Parteien zu überlassen, hatte Fred Keup (ADR) einige Fragen. Statt aber Position zu beziehen, reagierte Claude Meisch ausweichend.

Copyright: MENJE

Die Förderung des Luxemburgischen ist seit 2018 gesetzlich verankert, die Nachfrage an entsprechenden Kursen steigt kontinuierlich, die Einführung eines Fachs für luxemburgische Literatur ist geplant.

Angesichts dieser konstanten Aufwertung kann sich die ADR endlich auf ihren Lorbeeren ausruhen – könnte man jedenfalls meinen. An einer rezenten parlamentarischen Anfrage des Abgeordneten Fred Keup wird jedoch deutlich, dass eine gewisse Skepsis anhält. Keup hatte Bildungsminister Claude Meisch (DP) gebeten, Position zu einer Aussage des Kommissars für die luxemburgische Sprache zu beziehen. mehr lesen / lire plus

Naturbeobachtungen mit dem Smartphone

Das Nationalmuseum für Naturgeschichte ist seit dem 1. April Mitglied im iNaturalist-Netzwerk. Die App erlaubt es interessierten Nutzer*innen, ihre Naturbeobachtungen mit einer App zu dokumentieren und so der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen.

Es müssen nicht gleich Schildkröten sein – mit iNaturalist lassen sich Naturbeobachtungen katalogisieren und können so für die Wissenschaft verfügbar gemacht werden. (Foto: CC-BY-NC-ND David Williams)

Spazierengehen, die Natur entdecken und dabei zur Forschung beitragen? Mit einer App geht das leichterals es klingt. Seit 2019 bewirbt das Nationalmuseum für Naturgeschichte (MNHN) die Nutzung der iNaturalist-Plattform, die aus einer Website und Apps für Android und iOS besteht. Über eine Million Nutzer*innen, darunter auch viele Wissenschaftler*innen, sind auf der Plattform vertreten und helfen bei der Bestimmung von Pflanzen, Tieren und Pilzen. mehr lesen / lire plus

Die Antarktis schmilzt weg

Eine neue Studie legt nahe, dass kritische Schwellenwerte in der Westantarktis bereits überschritten wurden. Das könnte dazu führen, dass der Meeresspiegel um drei Meter ansteigt.

Schmilzt der Pine-Island-Gletscher, könnte das den gesamten Westantarktischen Eisschild mitreißen. (Foto: NASA)

Ein internationales Forscher*innenteam unter der Leitung von Sebastian Rosier von der britischen Northumbria University hat ein Modell entwickelt, mit dem die Kipppunkte für das Schmelzen des Pine-Island-Gletschers berechnet werden konnten. Bereits heute ist der Gletscher gemeinsam mit seinem Nachbar, dem Thwaites-Gletscher, für rund zehn Prozent des globalen Meeresspiegelanstiegs verantwortlich. Die Studie wurde Ende März im Fachmagazin The Cryosphere veröffentlicht.

Seit längerem bereitet der Westantarktische Eisschild Klimaforscher*innen Sorge. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #136 – Wat d’Greensill Bank mat Lëtzebuerg ze dinn huet

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

An dëser Episod vun eisem Podcast schwätzen de Luc Caregari an de Joël Adami iwwert Verbindungen tëscht der Greensill Bank, Liberty Steel a Lëtzebuerg.

 

 

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Belästigung im öffentlichen Dienst: Reicht das Hilfsangebot?

Die Zahl der gemeldeten Konflikte im öffentlichen Dienst ist 2020 gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Die betroffenen Personen konnten sich beim Service psychosocial beraten und helfen lassen – unabhängig von der Natur des Problems.

Mohamed Hassan (Pixabay)

Im Jahr 2020 wandten sich im öffentlichen Dienst 197 Personen wegen eines Konflikts an den Service psychosocial. In 22 Fällen ging es um Belästigung, unter anderem auch um sexuelle. Das geht aus der Antwort des Ministers für den öffentlichen Dienst, Marc Hansen (DP), auf eine parlamentarische Frage von Sven Clement (Piratepartei) hervor. Dieser hatte sich nach den Prozeduren im Falle von Belästigung im öffentlichen Dienst erkundigt. mehr lesen / lire plus

Grüne Karawane in Düdelingen

Ein Wohnwagen aus den 1970er-Jahren trifft in Düdelingen auf Holz, Lehm und Schilfmatten: Bei einem partizipativen Projekt soll ein Gewächshaus aus wiederverwendeten Ressourcen entstehen. Helfende Hände, auch ohne grünen Daumen, sind willkommen!

Copyright: Kaboompics

Die Stadt Düdelingen präsentiert ein neues partizipatives Projekt: Caravan – Greenhouse. Dabei handelt es sich nicht um eine grüne Reisegesellschaft, die durch Klein-Italien wandert, sondern um ein Treibhaus auf Rädern. Am Anfang des Projekts stand ein Geschenk: ein alter Wohnwagen aus den 1970er-Jahren.

Engagierte Bürger*innen, die auf der Industriebrache NeiSchmelz bereits den Gemeinschaftsgarten Urban Garden pflegen, planten den Bau eines Gewächshauses, unter anderem zur Jungpflanzenanzucht. „Anstelle eines Gewächshauses aus dem Baumarkt waren sich die Initiatoren schnell einig, ein partizipatives Projekt zu starten und nur die Ressourcen zu nutzen, die einem tatsächlich zur Verfügung stehen“, geht aus der Pressemitteilung der Stadt Düdelingen zum Projekt hervor. mehr lesen / lire plus

Europäische Bürger*inneninitative fordert Verbot von synthetischen Pestiziden

Eine „bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt“ fordert eine Petition auf EU-Niveau, die in Luxemburg von der Umweltschutzorganisation Natur & Ëmwelt unterstützt wird.

Foto: Eric Ward / Unsplash

„Bienen und Bauern retten“ ist das Motto einer europäischen Bürger*inneninitative, die eine grundlegende Reform der europäischen Agrarpolitik fordert. Einerseits soll die Landwirtschaft so angepasst werden, dass sie naturnaher arbeitet und keine synthetischen Pestizide mehr verwendet, andererseits soll der politische Rahmen geschaffen werden, damit auch kleine landwirtschaftliche Betriebe überleben können.

„In der Sackgasse“ befinde sich die europäische Landwirtschaft, so Natur & Ëmwelt in ihrer Pressemitteilung zur Bürger*inneninitiative. Die EU-Agrarpolitik sei einseitig auf Ertragssteigerung ausgerichtet und habe das Ökosystem an den Rand des Kollapses geführt. mehr lesen / lire plus

Neues Pilotprojekt: Impfen in der „Fixerstuff“

Um der schleichenden Impfkampagne etwas Pep zu injizieren präsentierten heute das Gesundheits- und das Familienministerium gemeinsam mit der HRS-Krankenhausgruppe ein Projekt, das gleichzeitig den sozialen Zusammenhang stärken soll. 

(Pixabay)

„Synergien suchen in schwierigen Zeiten verlangt auch mal ‚Out of the Box‘ zu denken und neue, innovative Lösungen zu sammeln“, so Familienministerin Corinne Cahen bei der heutigen Pressekonferenz, bei der das Projekt „VaccAbrigado“ vorgestellt wurde. Gesundheitsministerin Paulette Lenert freute sich ihrerseits über die Zusammenarbeit zwischen den Klient*innen des Drogenkonsumraums und der impfwilligen Bevölkerung: „Drogensüchtig zu sein, heißt nicht über keine Kompetenzen zu verfügen – im Gegenteil, der langjährige Umgang mit Spritzen ist eine Kernkompetenz die jetzt bitter benötigt wird. mehr lesen / lire plus

Gleichstellungspolitik in den Gemeinden: Spiel und Spaß für alle

Mit einer neuen Initiative will das Mega Gemeinden dazu motivieren, sich verstärkt mit Genderpolitik zu befassen. Ob die auf Freiwilligkeit basierende Maßnahme mehr tut als an der Oberfläche zu kratzen, bleibt abzuwarten.

Copyright: woxx

„Proposer un accompagnement concret et complet aux responsables locaux“ – dieses Ziel gedenkt das Ministerium für Gleichstellung von Frauen und Männern (Mega) zukünftig konsequenter umzusetzen. Zu diesem Zweck präsentierte die zuständige Ministerin, Taina Bofferding, am Mittwoch eine Begleitungsstrategie für luxemburgische Gemeinden.

In einem ersten Schritt erfolgte eine Bestandsaufnahme: Alle Gemeinden erhielten einen Fragebogen, bei dem sie unter anderem angeben sollten, wie wichtig ihnen Gleichstellungspolitik ist und woran es ihnen fehlt, um eine solche besser umsetzen zu können. mehr lesen / lire plus

Nanni Balestrini: Der Verleger

Der experimentelle Roman um den mysteriösen Tod des Verlegers Giangiacomo Feltrinelli ist mehr als ein Zeugnis der bleiernen Jahre in Italien: Die Neuverlegung kann auch ein Wegweiser für die heutige Linke sein.

(©Assoziation A)

März 1972, im ländlichen Norditalien kurz vor Mailand: Bauern finden die zerfetzte Leiche eines Mannes in der Nähe eines beschädigten Strommasts. In seiner Tasche und am Sockel des Masts kleben genug Dynamitstangen, um die Leitungen zu unterbrechen und potenziell in der halben Großstadt die Lichter auszuknipsen. Schnell ist klar, dass es sich bei dem Toten nicht um irgendeinen Terroristen handelt, sondern um den Verleger Giangiacomo Feltrinelli – eine kontroverse Figur der italienischen Linken.

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Suchtprävention: Clean werden per App

Suchtberodung online erweitert ihr Angebot und bietet künftig ebenfalls Rat und Informationen rund um Verhaltenssüchte.

www.suchtberodungonline.lu

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass mit „Suchtberodung online“, die erste luxemburgische App für Suchtgefährdete und -kranke erschien. Ins Leben gerufen wurde sie von drei Organisationen: der Stiftung Jugend- an Drogenhëllef, dem Centre de prévention des toxicomanies (CePT) und dem Jugenddienst Impuls. Mit der kostenlosen App erhoffte man sich, Menschen erreichen zu können, die vor analogen Angeboten zurückschrecken.

Wie die Initiator*innen von „Suchtberodung Online“ am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz mitteilten, wird ab sofort zudem die Vereinigung Anonym Glécksspiller ihre Expertise in puncto Verhaltenssüchte einbringen. mehr lesen / lire plus

Spielerisch die Zukunft verändern

Eine neue Initiative des Klima-Bündnisses setzt auf Gamification, um Menschen zu einem nachhaltigeren Lebensstil zu motivieren.

„Warum warten, wenn du deine Gemeinde aktiv mitgestalten kannst?“, lautet das Motto der neusten Kampagne des Klima-Bündnisses. Die nennt sich Change the Future und besteht aus einem Online-Tool, bei dem man sich anmelden und anschließend Punkte sammeln kann. Das, indem man nachhaltige Aktionen durchführt. 24 verschiedene Möglichkeiten in den Kategorien Energie, Ernährung, Konsum und Mobilität gibt es. Die angebotenen Aktionen reichen von recht banalen Alltagsdingen wie „Trinke Wasser aus der Leitung“ bis hin zu politischem Engagement wie „Gestalte deine Radinfrastruktur“.

Zu jeder Aktion gibt es ausführliche Informationen, Tipps und weiterführende Links, die genau erklären, wie man aktiv werden kann und welche konkreten Schritte dafür nötig sind. mehr lesen / lire plus

Réouverture des terrasses : la CCDH s’interroge sur la proportionnalité

En rouvrant les terrasses, le gouvernement veut aussi lâcher un peu de la pression qu’il fait peser sur le secteur Horesca – cela au prix de la cohérence, comme la Commission consultative des droits de l’homme le fait remarquer.

(wikimedia_dinkum)

On l’a échappé belle : la pression politique et populaire a fait reculer le gouvernement sur l’obligation de laisser ses données personnelles juste pour aller boire un verre en terrasse en ce début de printemps. Dans le contexte luxembourgeois, où la protection des données personnelles des citoyen-ne-s reste problématique même sans crise pandémique, obliger les établissements Horesca qui souhaitent revivre un tant soit peu à immédiatement policer leurs hôtes et à faire passer ces données aux autorités leur aurait compliqué la tâche.

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Reaktionen auf die überarbeiteten Subventionen für Elektroautos

Für die kürzlich vorgestellte Reform und Erneuerung der „clever fueren“-Subventionen gibt es Lob vom Mouvement écologique und Kritik von Déi Lénk. Beide sind sich jedoch darüber einig, dass die Subventionen für Plug-In Hybride abgeschafft gehören.

Die „clever fueren“-Subventionen gelten für Autos, die bis Ende März 2022 gekauft werden. Foto: Mikes-Photography/Pixabay

Wer ein Elektroauto oder ein Fahrrad kaufen will, kann sich auch in den kommenden zwölf Monaten auf einen staatlichen Zuschuss freuen. Wie die woxx am Freitag in ihrer Printausgabe berichtete, werden die „Clever Fueren“-Subventionen bis zum 31. März verlängert und teilweise überarbeitet.

Der Kauf eines vollelektrischen PKWs wird weiterhin mit 8.000 Euro subventioniert, es sei denn das Auto verbraucht zu viel Strom. mehr lesen / lire plus

Kommentar: Subventionen reichen nicht für eine Verkehrswende

Langsam kommt die Elektromobilität auch in Luxemburg auf. Doch die staatlichen Subventionen sind nicht zielführend, wenn wir eine echte Verkehrswende wollen.

Ein parkendes Elektroauto, das sichtbar geladen wird.

Auch Elektroautos nehmen viel Platz im öffentlichen Raum ein. (Foto: Andrew Roberts/unsplash)

Die Regierung hat die Subventionen für Elektroautos verlängert und angepasst. Grundsätzlich ist das sicherlich kein schlechter Schritt, aber viele Details wurden mal wieder ausgeklammert. Als die finanziellen Zuwendungen vor einem Jahr aufgestockt wurden, um in der sich ankündigenden Wirtschaftskrise den Konsum anzukurbeln, hätte man vielleicht noch darüber hinwegsehen können, dass viele Kleinigkeiten nicht bedacht wurden.

Seitdem war genug Zeit, um die Subventionen zu evaluieren, was augenscheinlich nur teilweise getan wurde. mehr lesen / lire plus

Prix Servais 2021: Die Short-List liegt vor

Corona hin oder her: Auch dieses Jahr hat die Jury des Servais-Preises eine Short-List zusammen gestellt, um die luxemburgische Literaturproduktion ins Rampenlicht zu stellen.

Wenn es einen Sektor der Kulturbranche gibt, der von der Pandemie wenigstens teilweise verschont wurde, dann ist es die Literaturbranche. Zwar fallen Lesungen und Buchmessen regelmäßig aus oder werden verschoben, doch der Lockdown hat sicherlich dazu beigetragen, dass einerseits mehr gelesen und andererseits mehr geschrieben wurde.

Dankenswerterweise hat die Jury für die 2021er Vergabe des Preises auf Lockdown-Literatur von gelangweilten alten, weißen Männern, die sich sehr wichtig nehmen, verzichtet. Geschlechterparität herrscht trotzdem nicht. Mit Ulrike Bail und „wie viele faden tief“ (erschienen beim saarländischen Conte-Verlag) hat es nur eine  Frau in die engere Auswahl geschafft. mehr lesen / lire plus