Webinar: Welche Faktoren halten Jugendliche vom Museumsbesuch ab?

von | 05.07.2020

Am kommenden Dienstag stellt Forscherin und Museologin Laurence Brasseur auf Zoom die Befunde ihrer Doktorarbeit vor. Darin hat sie untersucht, wie Jugendliche Museen wahrnehmen.

Copyright: www.mnhn.lu

Bei Museumsarbeit junge Menschen konsequent mitzubedenken, ist immer noch keine Selbstverständlichkeit. Dabei beschäftigt sich die Museumsforschung schon seit vier Jahrzehnten mit Jugendlichen als Zielpublikum. Die Forscherin und Museologin Laurence Brasseur hat den bisherigen Fokus auf Museen als Lern- und Lehrorte durch eine soziokulturelle Perspektive erweitert. Am Dienstag um 15 Uhr spricht sie im Rahmen der Zoom-Konferenz „Muechtverhältnisser am Musée: Wéi jonk Leit zu Lëtzebuerg Muséeë gesinn an erliewen“ über ihre Befunde.

Die Fragen, denen Brasseur nachgegangen ist: Wie nehmen Jugendliche in Luxemburg Museen wahr? Wie ordnen sie sie im Verhältnis zu ihrem Alltagsleben ein? Fühlen sie sich von ihnen angesprochen? Welchen Einfluss hat die persönliche Entscheidungsfreiheit für oder gegen einen Museumsbesuch auf das spätere Verhältnis zu dieser Insititution? Durch Befragungen von Jugendlichen hat die Forscherin festgestellt, dass Machtungleichheiten, denen Jugendliche in ihrem Alltag begegnen, oftmals auch im Museum fortgeführt werden. „This thesis makes the case that it is important for museums and facilitators to acknowledge the diversity of young people, hear and value their points of view, and respect their autonomy and freedom of choice”, heißt es im Abstract von Brasseurs Doktorarbeit.

Organisiert wird die in luxemburgischer Sprache gehaltene Konferenz vom International Council of Museums Luxembourg (ICOM) und richtet sich neben Museumsakteur*innen, auch an Lehrkräfte, Erzieher*innen und alle anderen kulturell interessierten Menschen. Die Anmeldung via https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN__MwL_iD1SIiDp8IVo-LNDw ist obligatorisch.

Dat kéint Iech och interesséieren

PODCAST

Am Bistro mat der woxx #397 – Wéi d’Fleegestatioun fir wëll Déiere mat enger Hëtztwell ëmgeet  

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht. Wien ee Wëlldéier fënnt, dat verletzt ass, kann dat op verschiddenen Plazen am Land ofginn. Mä um Enn landen déi Déieren all zu Diddeleng. Do gëtt et déi eenzeg Fleegestatioun fir wëll Déieren zu Lëtzebuerg. Dës huet wärend der Hëtztwell vum Juni besonnesch ze...

SOZIALES

Les ONG publient une « Déclaration pour le droit à un toit » : Le logement est d’abord un problème politique

Publiée début juillet, la « Déclaration pour le droit à un toit » est le fruit d’un travail de réflexion mené par la société civile. À l’initiative d’Amnesty International et de Solidaritéit mat den Heescherten, un groupe de réflexion s’est régulièrement réuni avec des associations de terrain pour élaborer des solutions politiques à la crise du logement.