Weiterhin „Plein d’essence“ in Berchem

von | 22.08.2025

Es ist dem Tankstellenbetreiber „Q8“ nicht möglich, die Anzahl der Zapfsäulen auf der Autobahnraststätte „Aire de Berchem“ zu verringern. Das geht aus der Antwort von Verkehrsministerin Yuriko Backes (DP) auf eine parlamentarische Frage von Joëlle Welfring und Meris Šehović (Déi Gréng) hervor. Das kuwaitische Staatsunternehmen betreibt seit dem 1. Mai die Tankstellen an beiden Seiten der Autobahn A3. Insgesamt gibt es 123 Zapfsäulen, wovon 48 für LKW vorgesehen sind. Diese Zahl darf nicht ohne vorherige Genehmigung des Staats verringert werden. Bei dieser Vorschrift handele es sich laut Backes um eine „Maßnahme der Verkehrssicherheit“, da eine Reduzierung dafür sorgen könnte, dass sich an Tagen mit großem Andrang lange Warteschlangen bildeten, welche wiederum eine Gefahr für den Verkehr darstellten. Die zwölf Ladesäulen für Elektrogefährte seien unterdessen nicht Teil der Tankstellen-Konzession, so die Ministerin. Bis 2030 müssen in der EU auf transeuropäischen Korridoren alle 60 Kilometer Lademöglichkeiten für elektrische LKW vorhanden sein. Die Regierung sieht vor, diese Vorgaben bis zum Stichtag zu erfüllen, will sich vor der Umsetzung jedoch noch mit Nachbarländern abstimmen. Ein Ende des Tanktourismus steht also sobald nicht bevor.

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