Der Verein „Foodsharing Luxembourg“ fordert stärkere Maßnahmen gegen die Lebensmittelverschwendung. Die Organisation bezieht sich auf eine vorläufige Einigung der EU im Februar, bei der Ziele zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung festgelegt wurden. Obwohl dies das erste Mal ist, dass solche Ziele festgelegt werden, gehen sie Foodsharing Luxembourg nicht weit genug. Das, weil die vorgesehenen Reduktionen um 10 Prozent bei der Herstellung und um 30 Prozent im Einzelhandel, in Restaurants und in Haushalten bis 2030 nicht mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung kompatibel sind. Diese sehen eine Halbierung der Lebensmittelabfälle bis 2030 vor. Daher schlägt der Verein zehn konkrete politische Maßnahmen vor, darunter eine verpflichtende Preissenkung kurz vor dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums, eine Spendepflicht von noch genießbaren Lebensmitteln, Rechtssicherheit bei der Weitergabe noch genießbarer Lebensmittel und ein Ausbau der „Antigaspi“-Kampagne des Landwirtschaftsministeriums. Neben weiteren Maßnahmen verlangt der Verein, dass die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums EU-weit abgeschafft werden soll – wenn überhaupt, dann solle das Verbrauchsdatum auf Produkte aufgedruckt werden. Die Forderungen werden von mehreren anderen Organisationen wie Etika, Greenpeace, Meng Landwirtschaft und Transition Minett unterstützt.
« Il faut assurer l’effectivité de la directive »
L’Initiative pour un devoir de vigilance et la Commission consultative des droits humains (CCDH) ont présenté dix recommandations afin d’assurer « l’effectivité » de la transposition de la directive européenne sur le devoir de vigilance. Actuellement, les victimes de violations de droits humains ou environnementaux survenues au long des...

