Punk: Fugazi

The Argument

Keine Argumente nötig

(ik) – Ein fulminantes neues Album ist den vier Jungs von Fugazi mit The Argument gelungen. Sie beweisen einmal mehr, dass guter Punk mit kritischen Texten höchst anspruchsvoll sein und aus mehr als nur drei Akkorden bestehen kann. „Ohrenzerschmetternd“ und „rückgraterschauernd“ beschreibt ein Kritiker das Werk der Washingtoner und trifft den Punkt: Ob es die krachenden Gitarren-Schlagzeugarrangements in „Epic Problem“, die verstörenden Schreie in „Full Disclosure“ oder die eher zärtlichen Klänge wie in „Life and Limb“(bei zynischem Text freilich) oder in „Strangelight“ sind – die Altrocker Bredan Canty, Joe Lally, Ian Mac Kaye und Guy Picciotto zeigen, dass sie noch immer zu den Besten im Genre Punk und Emo-Core gehören. Mal schwere, mal feine, in jedem Fall aber komplexe Melodielinien, die durch eingängige Refrains überrraschend gebrochen und „verdaulich“ gemacht werden. Dazu Texte, die zum Nach- und Querdenken oder einfach Mitsingen (ach was, schreien!) auffordern. Einfach großartig.


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