Zapzoo: 5 raisons de haïr Zap Zoo

von | 15.03.2002

(gk) – 1. In case of reality c’est pas anglais bon. 2. La grande diversité de styles (blues, rock, pop, valse, …) de Zap Zoo – que d’autres apprécient tout particulièrement – donne un album, qui part dans tous les sens et perd ainsi son identité musicale. 3. Si les arrangements ne manquent pas d’idées, la surabondance d’effets „spéciaux“ ne remplace pas l’authenticité dont devrait faire preuve un CD de singer-songwriter. 4. Il faudrait aussi éviter des rimes à quat‘ sous, genre: „Après aujourd’hui il y a toujours demain / Après demain il y a toujours après-demain“, ou encore: „You broke into my heart / And I threw away the key / It was open anyway / Now I won’t let you break out“. 5. Parmi tout ce bric-à-brac, il y a tout de même l’excellent „Out of Trash“, et l’effet „Strawberry Fields“ de „Earth Love Sun“ est assez réussi.

Zap Zoo: In case of reality. Chez tous les bons disquaires, ou alors en versant 17 euros (dont deux pour frais d’envoi) au compte CCRA 5733/035. www.zapzoo.net

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPP

Willis Tipps: April 2026

Seit 1999 veröffentlicht Lucas Santtana Platten. Jetzt hat der Gitarrist, Sänger, Flötenspieler und Komponist sein zehntes Album mit dem Titel Brasiliano herausgebracht. Auf jedem der elf Stücke kooperiert er mit einem*r anderen Sänger*in. So ist die in Paris lebende, am Pop orientierte Gesangskünstlerin Flávia Coelho genauso zu hören wie der mit brasilianischem Reggae bekannt gewordene Chico César oder der Superstar Gilberto Gil, der zu den Urgesteinen des Tropicália-Stils gehört.

KULTURTIPP

Eventtipp: Printemps des poètes

„Besagter Lenz ist da“, schrieb Erich Kästner – und mit dem Lenz hält auch die Lyrik wieder Einzug in Luxemburg. Während des diesjährigen „Printemps des poètes“ am 17., 18. und 19. April können sich Freund*innen der Poesie von den Texten hochkarätiger Dichter*innen aus ganz Europa begeistern lassen.

KULTURTIPP

Buchtipp: Kontinentaldrift

In „Kontinentaldrift“ präsentiert Marianne Jungmaier Reisegeschichten, deren Welthaltigkeit über die zahlreichen Ortswechsel und fast filmisch wirkenden Schauplatzbeschreibungen hinausgeht, auch wenn diese einmal mehr beweisen, dass das innere Auge – mit den richtigen Impulsen gefüttert – Landschaften entwerfen kann, die reale in ihrer
vibrierenden, farbsatten Schönheit übertrumpfen.

KULTURTIPP

Buchtipp: Stadt aus Sand

In seinem Erzählband „Stadt aus Sand“ schreibt Ángel Santiesteban über extreme Gewalt, moralische Verwahrlosung, Gewissenskonflikte, Verzweiflung, Mangel und Tod in einem Land, in dem Einwohner*in sein unweigerlich heißt, in Unfreiheit zu leben. Jede einzelne der dreizehn Kurzgeschichten beweist, dass der kubanische Autor nicht nur ein Meister...