
Claudine Muno and The Luna Boots. Monsters. 2006.
Op der Lay. www.thelunaboots.com
„… and I am not scared of all these monsters in your head / when they come out they look a lot like me“. In den Liedtexten von Claudine Muno geht es um die eigenen unberechenbaren Geister, Sehnsüchte, Ängste und Obsessionen. Sie singt über die Kälte und benutzt dafür das Synonym Alaska und singt über Pommerland, das abgebrannte Land der Sehnsucht. Claudine Muno hat eine Büchse der Pandora geöffnet und dies nicht nur stilistisch auf dem Cover der neuen CD Monsters. Claudine Muno bleibt sich treu und expandiert gleichzeitig: Während eine der ersten Aufnahmen „dancing bears“ (2002) noch eine Art solo unplugged Version mit Gesang und Guitare war, gründete sie 2004 anlässlich der Aufnahme der CD „Faith+ death+love“ die Luna Boots. Der Stil der Gruppe pendelte zwischen Jazz, Rock und Folk, untermalt von der teilweise schwermütigen Poesie von Muno. Auch beim aktuellen Album gibt es Neuartigkeiten: Gesungen wird diesmal auch in Luxemburgisch und Französisch. Das Zusammenspiel, die instrumentelle Interpretation der einzelnen Bandmitglieder ist ausgeprägter und experimentierfreudiger wie etwa die Einlagen vom „Luxemburger Johnny Cash“ Matt Dawson auf der Steel Pedal zeigen. „Monsters“ – insgesamt „un conte de fées à la fois absurde et insolite“.